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Router können "Tor"-Nutzer enttarnen

Bereits in der letzten Woche gelang es US-Ermittlern und europäischen Kollegen verschiedene Webadressen zu enttarnen, welche vom "Tor"-Netzwerk zur Tarnung verwendet werden. Nun droht Nutzern und Entwicklern neuer Ungemach, da eine neue Methode weitere Enttarnungen ermöglichen soll.

Dabei werden sich Eigenheiten eines Routers der Firma Cisco zunutze gemacht, der über bestimmte Maßnahmen Traffic im Internet analysieren kann und diesen dann verschiedenen Typen zuschreibt. Sambuddho Chakravarty hat herausgefunden, dass man dieses System austricksen kann.

Dazu werden in den Datenverkehr verschiedene Muster eingeschleust, etwa durch den Aufruf einer HTML-Datei einer Webseite. Wird dann nach diesen Mustern gesucht, kann der Router und damit auch die IP-Adresse entdeckt werden. Das System soll bei 80 Prozent aller "Tor"-Nutzer funktionieren.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Tor, Nutzer, Router
Quelle: faz.net

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2014 17:07 Uhr von HumancentiPad
 
+7 | -5
 
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Lasst das Deep Web in ruhe !
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18.11.2014 18:06 Uhr von Uhrenknecht
 
+2 | -0
 
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ja und erst die Internetnutzer in ländern mit rigororsen sperren wie z.b. China, die sollen doch bitte auch nicht ins freie Internet gelassen werden!

/gehirn off
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18.11.2014 18:21 Uhr von fox.news
 
+6 | -0
 
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@ Hansebanger

"Tor ist gut für Leute in denen das Internet Zensiert wird oder die andere Einschränkungen haben.
Für so schwer illegale Sachen sollte sowas auch nicht ausgenutzt werden.
Nen Waffen oder harter Drogen(ver)kauf ist schon weitaus schlimmer als ein Album download."


Das ist doch aber nunmal das große, leider logische Dilemma. Wann immer es eine Möglichkeit gibt, sich in der Anonymität sicher zu fühlen, wird es Menschen geben, die es dazu benutzen, um abscheulichste Straftaten zu begehen.

Die Abwägung, welches Recht man nun höher bewertet, entscheidet wohl jeder für sich selbst.
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18.11.2014 18:46 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+3 | -1
 
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Dann halt kein Cisco mehr für mich...
Dreckspack. Totalüberwachung ist nie legitim.




Deep Web:
Eine Wortschöpfung die lediglich dazu dient das Internet zu teilen, obwohl alles ein und das selbe ist, führt aber dazu das ungebildete Nutzer der Meinung sind sie würden sich jetzt im dunklen Bereich des Internet aufhalten. Was die Kontrollierbarkeit der kommerziell wichtigen Platformen überhaupt erst möglich macht.
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18.11.2014 20:04 Uhr von ms1889
 
+3 | -0
 
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cisco=usa...

ein schelm der böses denkt...

us produkte sind nunmal mangelhaft.
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18.11.2014 20:35 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+2 | -0
 
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Hmm weiss nich, können die meisten Bürger sicher nix für das ihre Insitutionen so degeneriert sind.
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19.11.2014 07:07 Uhr von Fred_Flintstone
 
+0 | -2
 
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Ein Router weiß immer an wen ein Paket geht. Hat sich mal einer der Schlaumeier ein TCP IP Paket angesehen? Da steht auch die MAC der NIC drin. Hilft also bestenfalls ein Proxy der stattdessen das Paket anfordert.
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19.11.2014 08:46 Uhr von Fabrizio
 
+0 | -0
 
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"Tor ist gut für Leute in denen das Internet Zensiert wird"

Ein Kenner von IT und deutscher Sprache.
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19.11.2014 20:20 Uhr von wombie
 
+0 | -2
 
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Hmmm neu ist die Methode aber nicht. Wie man das umgeht ist aber auch schon lange bekannt. Nur: Je mehr Leute TOR benutzen desto weniger wird´s ueber diese Paketanalyse angreifbar.

Am Rande bemerkt, das geht auch auf anderen backbone Routern problemlos. Die stetig steigende Rechenleistung macht´s moeglich.

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