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Kassel: Krankenkassen müssen nicht für Präimplantationsdiagnostik zahlen

Nach einem aktuellen Urteil des Bundessozialgerichts in Kassel, müssen Krankenkassen nicht für die Präimplantationsdiagnostik ihrer Kunden aufkommen. Genauer urteilten die Richter, dass die PID-IVF-Behandlung keine Kassenleistung im Sinne gesetzlicher Krankenversicherungen sei.

Bei der Verhandlung ging es um einen Mann, welcher an einem Gendefekt leidet, der Gefäßerkrankung bis hin zur Demenz verursachen kann, und der vererblich ist. Um bei der künstlichen Befruchtung seiner Frau sicher zu gehen, entschied man sich für die Präimplantationsdiagnostik.

Die Kosten für die entsprechende Behandlung wollte das Paar nun von der Krankenkasse zurückfordern. Dem widersprachen die Richter, da das Aussortieren im Reagenzglas durch künstliche Befruchtung erzeugter Embryonen keine "Krankenbehandlung" darstellt.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Krankenkasse, Präimplantationsdiagnostik
Quelle: sueddeutsche.de

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