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LBS Bayern löst 26.000 Bausparverträge auf - Zinsen zu hoch

Die Landesbausparkasse Bayern kündigt 26.000 Bausparverträge, weil ihr die Zinslast zu hoch ist.

Viele ältere Bausparverträge laufen noch mit einer Guthabensverzinsung von 3,5 Prozent. Dies wird der LBS Bayern jedoch deutlich zu teuer. Im Moment liegen die Zinsen für Bausparverträge bei mageren 0,25 Prozent.

Auch andere Bausparkassen haben letztes Jahr schon Verträge aus dem selben Grund aufgelöst.


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WebReporter: spamverdacht
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bayern, Zinsen, hoch, LBS
Quelle: focus.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2014 09:44 Uhr von spamverdacht
 
+23 | -3
 
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Ich finde es schade dass sich die Bausparkassen nicht an ihr Zinsversprechen halten. Natürlich geht das alles mit rechten Dingen zu, steht ja bestimmt irgendwo in den AGBs.
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18.11.2014 09:45 Uhr von hostmaster
 
+26 | -1
 
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Hauptsache die Darlehenszinsen bringen Gewinn. Prima Doppelmoral.
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18.11.2014 09:46 Uhr von Rechtschreiber
 
+39 | -1
 
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Wenn es anders herum wäre - gnade Dir Gott Du würdest kündigen, weil die Zinsen zu hoch sind....
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18.11.2014 09:49 Uhr von jpanse
 
+18 | -0
 
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Aus diesem Grund vertraue ich nie einer Bank. Die drehen immer alles so das es gut für sie ist...Autoverkäufer das Gleiche. Hauptsache die können sich die Taschen voll machen, pi**er die bl**en...
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18.11.2014 10:03 Uhr von ThomasHambrecht
 
+16 | -1
 
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Laut einer TV-Sendung kann man aber einen Rechtsanwalt einschalten, was sich wahrscheinlich lohnt.
Die gleiche Verarsche jetzt bei der Riesterrente. die private Rente geht jetzt durch die schlechte Verzinsung auch den Bach runter. Das habe ich 1997 schon gesagt, als ich noch die EDV bei einer Finanzberatung machte. Für meinen Chef war die Riesterrente der Gott im Himmel.
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18.11.2014 10:18 Uhr von perMagna
 
+13 | -0
 
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"Im Moment liegen die Zinsen für Bausparverträge bei mageren 0,25 Prozent."

Derart niedrige Zinsen sind übrigens ein Indikator für ein kollabierendes System.
Indem man Geld so billig macht, versucht man den Verbraucher dazu zu bringen, sein Geld in den Wirtschaftskreislauf einzubringen bzw. wackelige Risikoinvestitionen zu fördern.
(Man gibt sein Geld schließlich lieber für Hardware aus, anstatt es von der steigenden Inflation auf der Bank auffressen zu lassen. Außerdem startet niemand ein fragwürdiges Unternehmen oder investiert Geld, wenn man es für 8% bezahlen bzw. für 5% Rendite parken kann.)

Wenn diese Maßnahmen nicht fruchten, wonach es zurzeit aussieht, kommt das System sehr schnell in einen Teufelskreis.
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18.11.2014 11:01 Uhr von Finalfreak
 
+12 | -1
 
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Totale Ungerechtigkeit, wenn es ein Kredit wäre, dann würde die Bank einen wahrscheinlich gnadenlos fesseln.
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18.11.2014 11:29 Uhr von Joeiiii
 
+7 | -0
 
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Die Banken haben es sich schon so gerichtet, daß sie problemlos Verträge kündigen können. Als Kunde kommt man aus solchen Verträgen auch mehr oder weniger problemlos heraus, aber nur wenn man ordentliche Einbußen in Kauf nimmt.

Wenn Banke Verträge kündigen, weil sie nicht halten können oder wollen, was sie versprochen haben, dann sollte man auf alle Fälle dagegen vorgehen.
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18.11.2014 11:34 Uhr von Stray_Cat
 
+9 | -1
 
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@ ThomasHambrecht
Könnte das von Anfang an schon so geplant gewesen sein?

Die privaten Renten haben ja auch ungleich mehr Verwaltungskosten als die staatliche. Was den Versicherungen zugute kam.
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18.11.2014 11:38 Uhr von Knutscher
 
+4 | -1
 
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Aus dem gleichen Grund steigen schon seit Monaten die großen Anbieter aus dem Geschäft mit den Lebensversicherungen aus.
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18.11.2014 12:35 Uhr von TK-CEM
 
+11 | -0
 
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Seit über 30 Jahren verfolge ich den Geldmarkt sehr aufmerksam. Bausparverträge sind schon seit fast 20 Jahren völlig uninteressant, weil die Zinsen viel zu niedrig sind und von der Inflation aufgefressen werden. Da kann ich das Geld auch unter der Matratze parken.

Lebensversicherungen sind kaum besser. Sehr hohe Laufzeiten, kaum Möglichkeit auf Notzugriff und die Rendite ist extrem bescheiden. Vor allem aber wollen Versicherungen per se nichts auszahlen. Inoffizielle Direktive: wer dafür sorgt, dass eine Versicherung nichts ausbezahlen muss (egal, ob durch Schaden oder Ablauf), der bekommt fette Prämien. Stattdessen werden Folgeverträge aufgeschwatzt oder die Bedingungen geändert, um nicht auszahlen zu müssen. Beispiele gibt es endlos.

Neben den staatlich beschäftigten Steuerverschwendern aus der Riege der Politverbrecher sind Versicherungen, gefolgt von diversen windigen Geldanlegern (wozu auch Bausparkassen gehören) die größten Gauner und Betrüger auf diesem Planeten, was ich am eigenen Laib erfahren musste.

So what - it´s my project only.
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18.11.2014 13:01 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -0
 
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Also mir hat meine Bausparkasse noch nicht gekündigt und ich hab eine Verzinsung von 3%
Hab sogar überlegt, nochmals extra was einzuzahlen, aber erstmal abwarten.

Ist übrigens die BSK mit den 4 roten Steinen.
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18.11.2014 13:07 Uhr von eugler
 
+1 | -5
 
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TK-CEM hat völlig recht. Ein Bausparer war noch nie ein Produkt, indem es sich gelohnt hätte Geld zum Sparen zu investieren. Allein die hohe Abschlussgebühr macht es selbst bei einer 3,5% Verzinsung auf einen grünen Zweig zu kommen.

@ThomasHambrecht

Das ist gut nach fabuliert, aber entbehrt jeder Grundlage. Eine Riesterrente ist jeder anderen Sparform in einem Versicherungsmantel immer um die Zulagen respektive in den lukrativeren Fällen um den Steuervorteil voraus.
Ob sich deine Riesterrente rechnet hängt also ausschließlich an 3 Punkten: 1. die Kosten, 2. der Sparkern und 3. die Sparkernpflege.
Ein gutes Produkt mit niedrigen Kosten, einem renditestarken Sparkern (also keine LV) und einer automatischen oder besser noch professionellen regelmäßigen Umschichtung wird immer alle anderen Produkte schlagen.

Ein teures Produkt, mit einem schwachen Sparkern (Banksparplan, Renten- oder Lebensversicherung, Bausparvertrag) ohne Veränderungsmöglichkeiten ist verbranntes Geld.

Also - nicht auf den Bausparer schimpfen - der war schon immer eine schlechte Wahl, sondern sich endlich mal mit dem Thema Geld beschäftigen.
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18.11.2014 14:05 Uhr von maxyking
 
+5 | -0
 
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Es kommt einem so vor als wollen die Banken jeden noch so kleinen Sparer dazu bringen sein Geld in Aktien zu investieren, da das momentan der einzige weg scheint noch Rendite zu erzielen. Die Superreichen lassen sich jetzt ausbezahlen während der Rest sein Erspartes beim nächsten Banken Krash verliert, hat die EZB/ IWF mit ihrer niedrig Zins Politik super eingefädelt.
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18.11.2014 15:25 Uhr von mr.sky
 
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Leute...informiert euch doch mal.

Die Banken kündigen "nur" die Art von Bausparverträgen, welche seit mind. 10 Jahren Zuteilungsreif sind. d.h. die Leute haben einen Bausparvertrag mal abgeschlossen, um nach der Ansparphase (wenn der Bausparvertrag zuteilungsreif ist) ein Dahrlehn zu nehmen. Doch die Leute haben das schlichtweg nicht gemacht und das obwohl der Vertrag seit 10 Jahren Zugeteilt werden kann. In diesem Fall kann die Bank den Vertrag auch Kündigen und das Wissen auch alle die mal das Kleingedruckte des Vertrags lesen und auch verstehen würden. Und diese Fähigkeit spreche ich den meisten Leuten ab.

Stellt euch mal folgendes vor.
Ihr habt ein EFH in der nähe einer Verkehrsstaße.
Eine Werbefirma möchte auf eurem Grundstück eine Webetafel anbringen, um dann dort Werbung zu plakatieren.
Ihr vereinbart einen 10 Jahres Vertrag und alles läuft Bestens.
Nach 10 Jahren läuft der Vertrag aus und weil ihr keinen Bock mehr auf die Werbetafel habt kündigt ihr den Vertrag.
Obwohl die Webefirma immer alle Vertragsklauseln ohne Beanstandung erfüllt hat habt ihr einfach keinen Bock mehr auf diese Werbetafel.
Es muss euch also möglich sein den Vertrag zu kündigen - obwohl sonst alles Bestens ist.

Die Bausparer haben mit der Bank ein Bausparvertrag geschlossen und da heißt es, dass der Vertrag BEIDSEITIG gekündigt werden DARF, wenn nach 10 Jahren NACHDEM er Zuteilungsreif ist nicht verbraucht wird.
Die Bank hat einfach keinen Bock mehr, dass die Leute das Geld für 3,5% dort "parken".

Vollkommen versändlich für mich.
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18.11.2014 15:37 Uhr von eugler
 
+3 | -0
 
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@ maxyking

Das ist so nicht richtig. Mal abgesehen davon, dass einen langfristig ausgerichteten Sparer der aktuelle Kursstand herzlich wenig interessiert - wir wollen doch nicht spekulieren oder.

Wenn du die Werbung respektive die Angebote der Banken betrachtest, sind die doch immer wieder in der gleichen Abfolge:

- die Kurse brechen ein und die "Superreichen" steigen in den Markt ein - die Banken verkaufen den verschreckten uninformierten Kunden nun Sicherheit, denn da war ja gerade dieser böse Crash

- die Kurse sind extrem gestiegen und die "Superreichen" steigen wieder aus - die Banken verkaufen nun Aktien und Anleihen, denn jeder hat ja in der B-Zeitung gelesen, das der Aktienmarkt brennt

Wo liegt der Fehler? Beim Kunden! Denn die Kunden haben einfach nicht das Geschäftsmodell einer Bank verstanden.

Eine Bank berät nicht, sondern versucht den "Kaufschalter" des Kunden umzulegen. Eine Bank ist nicht an der vervielfältigung der Kundengelder interessiert, denn das vermehrt sich ja durch Arbeitseinkommen. Wenn nicht ist man ja sowieso kein gern gesehenes Mitglied in diesem "Club".

Der deutsche Bürger informiert sich 100-e Stunden bei einem Neuwagenkauf und weiß vor dem Kauf einer Blechkiste mehr als der Verkäufer (was heutzutage auch nicht mehr schwer ist), aber wenn er sein Geld anlegt, dann reicht es 20 Minuten dem netten Mann im Anzug zu zuhören.

Hört auf der Bank den Vorwurf zu machen! Es ist unsinnig sich am McDonalds-Tresen über das ungesunde Essen zu beschweren. Informieren! Wo anders kaufen!
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19.11.2014 10:36 Uhr von Dienst
 
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Aber das ist doch Sinn einer Geldanlage. Man hat etwas angespart, daß man gerade nicht für irgendwelche Ausgaben braucht. Dann kann man es anlegen. Und geschickt ist es, wenn man einen Zeitpunkt abwartet, wenn eine Anlage eine hohe Rendite abwirft. Und da haben viele gesehen, daß zu dem Zeitpunkt 3% auf den Bausparvertrag ein sehr guter Prozentsatz ist und da angelegt. Da muß man sich doch eigentlich darauf verlassen können, daß dies auch gilt. Man stelle sich vor, man hätte das Geld alternativ woanders für 2,5% anglegen können, wo man es jetzt auch nur noch für 0,25% oder weniger anlegen kann, hat sich aber dagegen entschieden und das Geld lieber bei der LBS investiert. Dann entsteht einem ja ein Schaden in Höhe der der Differenz, die man erhalten hätte, wenn man das Geld gleich bei der anderen Anlage angelegt hätte und der Summe aus dem, was man jetzt ausgezahlt kriegt, und dem, was man jetzt durch die andere Anlage in der verbleibenden Laufzeit erhält. Da müßte die LBS zumindest zu Schadensersatz verpflichtet sein. Wäre aber nicht überrascht, wenn irgendwo in den AGB irgend eine Klausel drin steht, die die LBS absichert. Die haben sicher so ein Risiko einkalkuliert und dann irgendwo etwas vermerkt wie "sollte sich die wirtschaftlichkeit nicht mehr ergeben, kann dies einseitig gekündigt werden"
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20.11.2014 10:41 Uhr von eugler
 
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@Dienst

Ein Bausparvertrag ist kein Sparprodukt. Es gibt eine Ansparphase und eine Zuteilungsphase, aber keine "Geldanlagephase".

Und nein - niemand der gedacht hat 3% auf einen Bausparvertrag wären eine gute Geldanlage war je "geschickt".
3% ist nicht die Rendite, sondern die Verzinsung - es gibt keinen Zinseszinseffekt und nach Abzug der nicht unerheblichen Kosten, hast du mit einem Bausparer nicht einmal die Inflation geschlagen.

Es gibt sicher einen guten Grund warum viele Menschen eine Abneigung gegen Aktien haben, aber die rührt meist von Unwissen.

Bei einer langfristigen und regelmäßigen Sparweise ist sie nunmal die sicherste und renditestärkste Anlageform. Wer sich mal ein paar Minuten damit beschäftigt, wird das schnell erkennen. Banken und Versicherungen werden einem das nicht erklären. Die Berater kennen sich kaum damit aus und viel wichtiger - sie verdienen damit kein Geld.

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