18.11.14 09:40 Uhr
 1.083
 

St. Petersburg: Aktivisten verfolgen Abwässer mit GPS-Tracker - Hacker greifen an

Russische Aktivisten haben eine ungewöhnliche Aktion gestartet. Sie spülten in mehreren Toiletten GPS-Tracker herunter, um so die Wege des Abwassers von St. Petersburg zu verfolgen.

Die Aktivisten wollen damit verfolgen, ob Fäkalien in Kläranlagen umgeleitet werden, oder ungeklärt in den finnischen Meerbusen gelangen. Deshalb haben die GPS-Tracker die Größe, das Gewicht und somit auch die Fließgeschwindigkeit menschlicher Exkremente.

Das Ergebnis kann auf der Webseite "Koprotravel.info" verfolgt werden. Allerdings ist diese Webseite nicht immer aktuell. Sie wird zeitweise immer wieder von Hacker attackiert.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Hacker, GPS, Abwasser
Quelle: de.engadget.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bluetooth 5.0: Finale Version verabschiedet
Cyberangriff: ThyssenKrupp von Hackern angegriffen
Auswertung: Was Pegida-Fans auf Facebook gefällt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.11.2014 09:52 Uhr von Rechtschreiber
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
Welch interessantes Ziel für Hacker... Klingt mir fast nach einem korrupten Bürgermeister.
Kommentar ansehen
18.11.2014 12:31 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
RUSSISCHE AKTIVISTEN?

Das war das CIA. Niemand sonst.
Kommentar ansehen
18.11.2014 12:36 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Wie funktioniert das?

Ich dachte, GPS braucht zumindest Sichtkontakt zu Drei Satelliten, um eine Positionsbestimmung durchzuführen?
Kommentar ansehen
18.11.2014 12:38 Uhr von jpanse
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
ich lehne mich mal weit aus dem fenster und frage: Wie können GPS Tracker in der Kanalisation funktionieren? So 2m unter der Erde stelle ich mir den GPS empfang noch schwierig vor...
Kommentar ansehen
18.11.2014 13:58 Uhr von Colonel07
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Es gibt mehrer Arten des GPS Trackings.

1. Es wird an Stellen wo die Verbindung unterbricht "errechnet" wo es lang geht -> Siehe Navigationsgeräte in z.b. Tunneln

2. Der Empfang kann durch Bodenstationäre GPS-Funkfeuer präzisiert/ergänzt werden oder aber auf z.b. das Mobilfunknetz als Ergänzendes Positionsmedium zurückgegriffen werden.

3. wenn diese GPS Tracker Signale aussenden, dann muss nur an ein paar guten Stellen jemand stehen der diese Signale auffängt und dann wird durch Dreieckpeilung die Position ermittelt



Ach und der Empfang selbst in der Kanalisation kann manchmal überraschend gut sein, kommt hauptsächlich auf die Baumaterialien und die umgebenden Häuser an.
Kommentar ansehen
18.11.2014 15:01 Uhr von dasganze
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
bei all meinem verstaendnis fuer russland in anderen sachen, diesem bericht kann ich durchaus glauben schenken. in sachen umwelt sind die nicht unbedingt ein vorzeigestaat.
dank korruption und geldgier wird dort oft auf die umwelt geschissen. aehnlich schlimme dinge kenne ich selbst aus wolgograd, wo fabriken nachts mal eben unmengen abgase in den himmel blasen, um sich die entsorgungskosten zu sparen. solche dinge sind vielen russen persoenlich bekannt.
daher find ich das ne coole idee mit diesen trackern nachzuweisen, fraglich ist nur, ob daraufhin etwas passiert und sich aendert.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Diese Vornamen finden Männer bei Frauen attraktivsten
Österreich: "Bundespräsidentenstichwahlwiederholungsverschiebung" ist Wort 2016
Fußball: Freiburgs Trainer warnt eindringlich vor Fremdenhass nach Mord


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?