17.11.14 17:20 Uhr
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Deutschland: Die Zahl der Bauernhöfe nimmt rapide ab

In Deutschland hat die Zahl der Bauernhöfe in den vergangenen 25 Jahre rapide abgenommen. Seit dem Jahr 1989 sind rund 60 Prozent der Bauernhöfe aufgegeben worden.

Im Jahr 1989 gab es noch 686.800 landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland. Im vergangenen Jahr waren es nur noch 285.000.

"Die meisten Bauern haben in den letzten Jahren aber aufgegeben, weil sie beim mörderischen Preiskampf nicht mehr mithalten können. Wir befinden uns leider in einem Teufelskreis, der immer mehr Bauern zur Aufgabe treibt", so Agrarstaatssekretärin Maria Flasbarth (CDU).


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Zahl, Bauernhof
Quelle: oz-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2014 17:35 Uhr von TinFoilHead
 
+19 | -4
 
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Seltsam, dabei laufen gefühlt immer mehr "Bauern" durch Deutschland...
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17.11.2014 17:48 Uhr von Jlaebbischer
 
+5 | -3
 
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Viele Landwirte haben in den letzten Jahrzehnten auch von Landwirtschaft zur Pferdehaltung umgesattelt.

Leider werden die ach so reichen Pferdebesitzer gerade als nheue Melkkuh der Nation sondiert. Wenn das passiert, kommt das nächste Massensterben an Höfen. Die ersten haben nämlich deswegen bereits dichtgemacht.

Ganz anderes Problem ist der fehlende Nachwuchs. Entweder gibts keinen, oder die wollen den Hof nicht übernehmen.

Und zu allerletzt kommen die gerade explodierenden Pachtpreise für Ackerflächen dazu. Die Firmen, die für die Biogasnutzung anbauen, zahlen nämlich so viel Pacht, dass die Preise für alle explodieren und die normalen Landwirte koönnen verlieren nach und nach das gesamte Land, da sie es sich nicht leisten können, die Pachtverträge zu den neuen Bedingungen zu verlängern.
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17.11.2014 17:51 Uhr von GulfWars
 
+7 | -5
 
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Da ist der Staat schnell gefordert.

Ein Gesetz zur Erhaltung des deutschen Bauernhofes muss er. Deutsche Produkte müssen den ausländischen vorgezogen werden im Handel oder es gibt ordentlich Strafsteuer. Desweiteren muss der Bauer ordentlich bezahlt werden und nicht nur 8cent pro Ei bekommen wenn es gut läuft.
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17.11.2014 18:12 Uhr von wer klopft da
 
+6 | -2
 
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@gulfwars

siehe Schweiz, die haben es gerafft und die Kurve gekriegt, aber D rennt mit Anlauf gegen die Wand.
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17.11.2014 19:34 Uhr von blaupunkt123
 
+4 | -3
 
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Wäre es ein Wunder.

Bauernhöfe, Kleinbetriebe und Handwerker macht doch alleine schon unsere tolle Regierung kaputt.

Ein normaler Bauernhof kann sich ja sowieso nur noch halten, wenn alle normal Arbeiten und das ganze noch nebenbei betreiben.

Und am Ende werden sie von einem Großbetrieb geschluckt.
Ist ja auch mit den heutigen Maschinen kein Problem, wenn man bedenkt, dass sie mit diesen Maschinen an einem Tag soviele Felder bearbeiten, wie früher ein Landwirt ein einer Woche geschafft hat.
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17.11.2014 20:15 Uhr von kingoftf
 
+3 | -1
 
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Gibt wohl nicht mehr genug Subventionen.

Die Höfe, die ich an der niederländischen Grenze bei Bocholt gesehen habe, waren reine Paläste.
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17.11.2014 20:21 Uhr von shadow#
 
+3 | -0
 
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@ kingoftf
Nicht nur das! Seit sich keine Polen und mittlerweile nicht mal mehr Rumänen finden, die für 4 Euro brutto arbeiten und dann noch 100 Euro die Woche für den Schlafsack im Bauwagen zahlen, sieht es endgültig düster aus für die meisten Betriebe.
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17.11.2014 22:44 Uhr von FlatFlow
 
+3 | -0
 
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Die Leute merken es erst, wenn eine globale Dörre kommt und dass man Geld nicht essen kann.
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17.11.2014 23:49 Uhr von fraro
 
+3 | -2
 
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Ist doch kein Wunder, weil: "Bauer sucht Frau!"
Die haben keine Zeit mehr für bäuerliche Tätigkeiten, seitdem sie mitbekommen haben, wie man im Fernsehen schnell reich und bekannt wird. Die treten jetzt als "Sänger" u.ä. bei "wichtigen "Evenst" auf.
Die Tiere sind leider in der Zwischenzeit verhungert und das Korn verdörrt :-(
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18.11.2014 10:47 Uhr von jo-28
 
+0 | -0
 
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Hinzu kommt auch, daß der Landwirt von der EU so mit Auflagen und Vorgaben zugeschissen wird, daß er selbst eigtl. gar nicht mehr entscheiden darf was er wann anbaut, wie er seine Felder bewirtschaftet. Die EU fördert massiv den Ausbau von Lohnbetrieben und Konzerne, die kleinen Bauern werden zu Landschaftspflegern degradiert.

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