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Erotikmesse in Wien: Vibrierende Spielereien im Trend

Siebzig Aussteller aus sechs Ländern bieten derzeit ihre neuesten Kreationen auf der Erotikmesse in Vösendorf bei Wien an. Besucher könnten bei flüchtigem Betrachten während ihres Spaziergangs meinen, sie befinden sich auf einem Christkindlmarkt.

Es gibt zwar einige neue Sex-Spielzeuge und Videos, doch eine spektakuläre Palette verruchter Gegenstände, wie spezielle Möbel für Liebesspiele und andere Sex-Accessoires, finden Besucher dieses Jahr nicht. Schrille Paradiesvögel in Lack und Leder fehlen dieses Jahr ebenso.

Fast ein Höhepunkt: Einen Möbelschreiner kann man bei der Fertigung von Vibratoren aus Holz zusehen. Er drechselt die hölzernen Lustgewinner, seine übrige Familie kümmert sich um Farbgebung und Design. Die Tochter macht Büroarbeiten und der Sohn ist auch im Einsatz.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Wien, Trend, Erotikmesse
Quelle: heute.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2014 16:01 Uhr von LuckyBull
 
+3 | -0
 
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"Die Goldenen Zeiten des Porno-Handels im Geschäft sind vorbei", so kann man ein Fazit ziehen zum abwärts gerichteten Porno-Handel. Wer ist/war Beate Uhse, wird sich die kommende Generation fragen...
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18.11.2014 12:02 Uhr von Maverick Zero
 
+1 | -0
 
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Sexspielzeuge sind heute nicht mehr irgendwo in kleinen dunklen Läden hinter dem hintersten Hinterhof zu finden, sondern lassen sich ganz offen dem breiten Publikum präsentieren.
Manche sehen aus wie Designerstücke, die man sich dekorativ in die Wohnung stellen könnte.
Sex(-spielzeuge) sind inzwischen quasi omnipräsent. Die Position der einstigen Quasimonopolisten der verruchten Ecke schwindet.
Dadurch ist aber der Porno-/Sexspielzeughandel nicht am Untergehen. Vielmehr kommt langsam Konkurrenz auf, da es heute einfach nicht mehr moralisch verwerflich ist, mit solchen Gegenständen zu handeln. Ein Familienbetrieb hier ums Eck stellt Holzdildos her.
Vor ein paar Jahrzehnten wäre das undenkbar gewesen.
Dank moderner Elektronik kommen auch ganz neue Ideen und Sparten auf, in denen man herstellen und verkaufen kann.

Die Probleme von Beate Uhse und Co. in allen Ehren aber ich glaube, man schätzt dort den Markt ein wenig falsch ein. Wäre nicht das erste Mal...

Es lässt sich aber festhalten, dass solche Anbieter die heutige Situation erst mit-ermöglicht haben und Sex(-spielzeuge) heute nichts mehr sind für das man sich schämen muss oder etwas, das man in der tiefsten Tiefe versteckt, dass es ja nie jemand mitbekommt.

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