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Wunsiedel: Neonazi-Aufmarsch wird unfreiwillig zum Spendenlauf gegen Rechts

Jedes Jahr wehrt sich der Ort Wunsiedel, in dem Rudolf Heß begraben liegt, gegen einen Neonazi-Aufmarsch zum Volkstrauertag und in diesem Jahr dachte man sich etwas Lustiges aus.

Man wandelte den Aufmarsch einfach in einen Spendenlauf der Neonazis um, die für jeden Meter zehn Euro an das das Aussteigerprogramm Exit-Deutschland spendeten.

Die Rechtsextremen bekamen Bananen als Verpflegung, die "Mein Mampf"-Banderolen trugen. Am Ende konnten 10.000 Euro gesammelt werden, die Privatleute spendeten.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nazi, Aufmarsch, Wunsiedel
Quelle: sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2014 14:50 Uhr von Elchmeister
 
+9 | -4
 
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Hahahahah, genial! :D
Erinnert mich an den Fall, als ein Hotelbesitzer dem braunen Gesocks gedroht hat, er würd jeden Cent ihres Geldes der örtlichen Synagoge spenden, sollten sie bei ihm nächtigen und er dies rechtlich nicht verhindern können. Die blieben dann freiwillig weg. ;-)
Die Nazi-Versteher auf SN sind empört, nehm ich an.
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17.11.2014 15:55 Uhr von jschling
 
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grundsätzlich find ichs ja eine gute Idee, daher nicht falsch verstehen: wieso haben die rechten Pappköppe denn tatsächlich gespendet ?
also einer angemeldete Demo (und das dürfte es gewesen sein, sonst hätte die Polizei das direkt abgeblasen) muss entsprechende Möglichkeit zur Ausführung gegeben werden, egal wofür oder wogegen demonstriert wird (oder es ist grundsätzlich verboten)
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17.11.2014 21:16 Uhr von tutnix
 
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@jschling

laut der news wurde das geld von privatleuten gespendet. alles andere wäre auch quatsch gewesen oder?

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