17.11.14 14:10 Uhr
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Discounter in Kritik: Mitarbeiter von Kik treten in Streik

Der Textil-Discounter Kik spart auch am Gehalt seiner Mitarbeiter, die sich nun dagegen wehren.

Im Zentrallager im nordrhein-westfälischen Bönen sind nun ca. 500 Mitarbeiter in den Streik getreten.

Dazu aufgerufen hatte die Gewerkschaft Ver.di, die Kik vorwirft sein Geschäftsmodell auf "Lohndumping und niedrige Sozialstandards" auszurichten.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Mitarbeiter, Streik, Discounter, Kik
Quelle: spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2014 14:18 Uhr von grotesK
 
+7 | -1
 
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Ob jetzt die GDL-Kritiker auch Drohungen gegen den Ver.di-Boss aussprechen und den ganzen Tag ´rumheulen?
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17.11.2014 14:33 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+7 | -1
 
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@schraegervogel

""Lohndumping und niedrige Sozialstandards"
Ist doch eigentlich schon Standard geworden,das liegt doch unseren Politikern richtig am Herzen."

Dank unseren CDU und SPD Wählern, die nix begreifen wollen, oder die ganzen Rentner die Deutschland angeblich aufbauten und ihre Nachkommen ausbeuten mit den Rentensystem welches die CDU einführte und die SPD verschlimmerte.
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17.11.2014 15:30 Uhr von HyperSurf
 
+2 | -0
 
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In der Zentrale arbeiten nur 460 Mitarbeiter. Gestreikt haben keine 100, der Rest wurde mit Amazon-Mitarbeitern "aufgefüllt".

Soviel zu den Pressmeldungen.

Quelle: Infos von nem Kumpel der dort arbeitet.
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17.11.2014 16:54 Uhr von KissArmy666
 
+3 | -0
 
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es geht hier wie bei Amazon um Versandmitarbeiter, um nicht um Menschen die im Verkauf handeln.

Trotzdem wird wieder "gefordert", das diese Versandmitarbeiter nen Tarifvertrag vom Handel bekommen. Blöder gehts nicht..
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17.11.2014 16:54 Uhr von Prachtmops
 
+4 | -1
 
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mindestens genauso schuld wie KiK, sind die mitarbeiter selbst, die solche arbeitsverträge auch noch unterschreiben.
Lohndumping muß man nicht hinnehmen, und jeder der dabei mitmacht, ist schuld an dem gesamten system.

von daher sage ich selbst schuld.

Mir ist bewußt das viele keine wahl haben, aber bei nem lohn von 4,50 oder 5 euro die stunde, ist man mit betteln besser bedient.
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17.11.2014 17:30 Uhr von generalviper
 
+5 | -2
 
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"Lohndumping muß man nicht hinnehmen, und jeder der dabei mitmacht, ist schuld an dem gesamten system.

von daher sage ich selbst schuld.

Mir ist bewußt das viele keine wahl haben, aber bei nem lohn von 4,50 oder 5 euro die stunde, ist man mit betteln besser bedient. "

Witzig. Erklär das mal den Leuten mit der Einstellung "Hauptsache Arbeit". Also nicht denen, die für den Lohn arbeiten gehen, sondern den ganzen Hartz IV Hetzern, die meinen, Arbeitslose müssen auf jeden Fall irgendetwas machen, nur damit sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen - was ja auch eine sinnige Einstellung ist bei 6.000.000 Hartz IV Empfängern vs. 500.000 offenen Jobs.

Es wurde doch von Bild und dem Bildungsfernsehen RTL solange gegen diese Leute gehetzt, dass es heutzutage faktisch "strafbar" ist, so einen Job abzulehnen. Von den Sanktionen mal ganz zu schweigen.

Seit Jahren dulden wir Leiharbeit, wir alle wissen um die Löhne bei KiK, Netto, Amazon, trotzdem gehen alle Deppen dort einkaufen, weil es ja "billig" ist. Ach nein, das Argument ist ja, das man sich "normale" Dinge nicht leisten kann. Ja stimmt, bei soviel Luxus den wir uns gönnen "müssen", sprich Smartphone, LED TV, Auto, usw usw muss man ja irgendwo sparen.

Ganz ehrlich, wir BRAUCHEN LOHNSKLAVEN um unseren Luxus zu halten und zu haben, denn ansonsten wäre unser Luxus unbezahlbar.
Man stelle sich vor, ein Smartphone würde zu deutschen Löhnen entwickelt, zusammengebaut, versendet... Da wäre des nichts mit den 400,- Euro super Schnäppchen, da liegen wir dann bei 2000,- und mehr.

Also bitte soll doch keiner irgendeinen Mist erzählen, es wäre ja so schlimm das KiK Mitarbeiter so wenig verdienen, oder sie für so wenig Geld nicht arbeiten gehen sollen - denn beides ist von der gesamten Bevölkerung so gewollt.
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17.11.2014 18:11 Uhr von generalviper
 
+0 | -0
 
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"Da haben sie dir ja einen schönen Blödsinn eingetrichtert. Und ganz verstanden hast du das System nicht."

Och, ich denke schon das ich das System verstanden habe ;)




"Die Preise die hier verlangt werden haben überhaupt nichts mit den Herstellungspreisen zu tun, es geht rein um die höhe des Profits! Und wenn sie keine Löhne zahlen brauchen und auf die Umwelt scheißen können, tja dann können sie noch viel viel mehr verdienen. Nicht nur viel wenn sie hier produzieren würden, nein es ist viel Profitabler unter KZ Bedingungen zu produzieren!"

Im Kapitalismus geht es immer nur um den Profit um nichts anderes - das die Unternehmen dafür alles tun ist doch schon länger klar. Jeder Unternehmer, der ein bisschen Verständnis hat, wird immer dort produzieren, wo er es am billigsten kann, und dort verkaufen, wo der meiste Gewinn zu erwarten ist. Es geht mit Sicherheit nicht um irgendwelche Kundenzufriedenheit, den Menschen "glücklich" zu machen oder sonst irgendwas. Nur um Macht.


Was ich jedoch bis heute jedoch nicht begreife, warum das Volk das alles mit sich machen lässt. Einige wenige 10.000 schaffen es, ca. 7 Milliarden Menschen unter Kontrolle zu haben. Und das selbst in einem so gebildeten Land wie Deutschland.

Nochmal als Frage: Warum geht ein normaldenkender Mensch bei KiK einkaufen, obwohl er weiss, dass dort die Leute unterbezahlt sind?
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17.11.2014 18:29 Uhr von rolf.w
 
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@generalviper
"Erklär das mal den Leuten mit der Einstellung "Hauptsache Arbeit"."

Nein, den Leuten musst Du das nicht erklären. Aber erkläre dem Volk mal, dass diese Jobs nur derwegen "funktionieren", weil Vater Staat, also wir Steuerzahler, diese massiv subventionieren. Und damit subventionieren wir auf Umwege diese Firmen, damit sie auch ja eine hohe Rendite abwerfen.
Oder was denkst Du, ist das Aufstocken via H4 und der Rattenschwanz an Sozialzuschüssen im Endeffekt?
Und Steuern zahlt man bei einem solchen Lohn auch nicht wirklich.

"Ganz ehrlich, wir BRAUCHEN LOHNSKLAVEN um unseren Luxus zu halten und zu haben, denn ansonsten wäre unser Luxus unbezahlbar. "

Das ist so nicht ganz richtig, Firmen wie KIK produzieren in DE nichts, sie greifen nur Gewinn ab. In den Herstellerländern wären selbst diese "Schnäppchenpreise" utopisch hoch.
Selbst wenn Du den Lohn in den Herstellerländern verdreifachen würdest, der Preis hier würde sich nur minimal ändern. Also Lohnsklaven bräuchte man wirklich nicht.

[ nachträglich editiert von rolf.w ]

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