17.11.14 10:05 Uhr
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Gerhard Schröder erhielt Millionen ohne Gegenleistung

Der ehemalige deutsche Kanzler Gerhard Schröder erhielt vom Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer ein Honorar von zwei Millionen Euro. Vereinbart war aber nur eine Millionen Euro.

Nun fragt man sich, für was Herr Schröder die zweite Millionen erhalten hat.

Bei Deals dieser Art ist es durchaus üblich, dass der Steuerzahler die Lasten tragen muss. Trotzdem schweigt Herr Schröder zum Thema.


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WebReporter: spamverdacht
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Gerhard Schröder, ohne, Honorar
Quelle: spiegel.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2014 10:05 Uhr von spamverdacht
 
+14 | -21
 
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Herr Gerhard Schröder hat die Seiten gewechselt... vom Staatsdienst in die Wirtschaft, von pro-deutsch zu pro-russisch.
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17.11.2014 10:14 Uhr von ar1234
 
+19 | -9
 
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Gasnosse Schröder war doch schon seit seinem Gazpromdeal prorussisch. Denn dort hat er sich doch zu seiner Kanzlerzeit mit einigen fragwürdigen Entscheidungen ein nettes Pöstchen bei denen verdient.
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17.11.2014 10:17 Uhr von Silent_Santa
 
+17 | -6
 
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So ganz klar ist mir das Problem hierbei noch nicht.... (zumindest im Bezug auf "für den Steuerzahler wirds teuer")

Schröder hat von einem Verlag eine Mio zugesagt bekommen für sein Buch und diese Treuhänderisch an einen Finanzdienstleister übergeben. Und dieser überweißt Schröder 2 Mio..... OK man kann sich fragen, wofür? War er doch zu diesem Zeitpunkt nicht mal mehr Kanzler... aber viel mehr frage ich mich wie man jetzt die Brücke zum Steuerzahler schlägt, wenn zwei Unternehmen dem Herrn Alt-Kanzler geld überweisen?!

Und das er in die Wirtschaft gegangen ist, ist durchaus nachvollziehbar.... Was soll er sich auch auf den Arsch setzen die ganze Zeit?
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17.11.2014 10:19 Uhr von Dark_Niki
 
+21 | -3
 
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bekommen das nicht die meisten politiker in unserem schönen land?
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17.11.2014 10:50 Uhr von Joeiiii
 
+20 | -0
 
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Wäre ja noch schöner, wenn Politiker bzw. Ex-Politiker bekanntgeben müßten, wofür sie bezahlt/geschmiert wurden. Dann wären nämlich sehr schnell sehr viele (Ex-)Politiker ihren Job los oder/und säßen im Gefängnis.

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]
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17.11.2014 10:53 Uhr von Rechtschreiber
 
+3 | -17
 
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17.11.2014 11:05 Uhr von soulicious
 
+12 | -7
 
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@ spamverdacht:

Ja, und? Immerhin hat er in Deutschland vorher gekündigt bevor er in die große ausländische Wirtschaft ging. Andere deutsche, heute noch amtierende Politiker machen Politik UND sahnen mächtig in der Wirtschaft ab mit einem lukrativen Nebenverdienst. Und Schröder - der vorher schon die richtige Fährte gerochen hat - soll jetzt der alleinige Böse sein? Ja, klaro...^^

Und dieses zusätzliche Milliönchen schockt und wundert mich auch nicht. Das ist Business as usual in der hohen Politik und unter großen Geschäftsleuten, eine Hand wäscht die andere uswusw.
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17.11.2014 11:08 Uhr von spamverdacht
 
+11 | -4
 
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@17.11.2014 11:05 Uhr von soulicious

"Ja, und? Immerhin hat er in Deutschland vorher gekündigt bevor er in die große ausländische Wirtschaft ging."

==> Das sehe ich etwas anders... Herr Schröder hat ja noch als Bundeskanzler den Grundstein für seine spätere Stelle bei Gasprom gelegt...

Ein Schelm wer böses dabei denkt.

[ nachträglich editiert von spamverdacht ]
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17.11.2014 11:27 Uhr von soulicious
 
+7 | -5
 
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@ spamverdacht:

" Herr Schröder hat ja noch als Bundeskanzler den Grundstein für seine spätere Stelle bei Gasprom gelegt..."

Wo ist das Problem? Schröder war noch verhältnismäßig jung als er aus dem Kanzleramt kam. Ist doch klar dass er danach weiter arbeiten wollte und dass er sich aus den ganzen Angeboten und Möglichkeiten die Rosinen raus pickt. Würde man weniger über ihn nörgeln, wenn er hier in D einen hohen Wirtschaftsposten eingenommen hätte? Nein, ich denke nicht. Auch dann würde man ihm Affinität zu Geld&Wirtschaft nachsagen.

Als Kanzler hat er vllt sogar absehen können was mit der deutschen Wirtschaft passiert (z.b. TTIP), er hat vllt abgewogen wo die Amis zukünftig nicht die Finger drin haben werden (Schröder war im Gegensatz zu anderen Kanzlern kein großer US-Freund) und er hat sich für Gazprom entschieden. Für mich eine nachvollziehbare und kluge Entscheidung.


"Ein Schelm wer böses dabei denkt."

Ja, echt? Dann erzähl mal was du denkst, du Schelm.. ;-)
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17.11.2014 11:35 Uhr von Marco Werner
 
+9 | -0
 
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@Spamverdacht
Das hat ein Herr Klement auch,der als eine der letzten Amtshandlungen als Arbeitsminister noch mal schnell die Zeitarbeit besser hinstellte,bevor er "zufällig" im Adecco-Vorstand landete. Was für`n Zufall :-D So verfahren übrigens alle Politiker,die die nötigen Verbindungen dazu haben. Wenn also mal wieder ´ne Wahl ansteht und bestimmte Politiker sich kurz vorher plötzlich um bestimmte Branchen "kümmern", kann man fast Gift drauf nehmen,daß da schon ein Job in Aussicht steht. Das ist die moderne Form der Bestechung.
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17.11.2014 12:13 Uhr von Rechtschreiber
 
+3 | -6
 
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@soulicious: Google doch bitte mal "Ostseepipeline" und lese Dich anständig in das Thema ein. Du hast scheinbar überhaupt keine Ahnung... wie 8 von 9 der weiteren Volldeppen hier.
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17.11.2014 12:29 Uhr von fraro
 
+5 | -0
 
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Naja, man weiss doch: die erste Million ist immer die Schwerste ;-)
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17.11.2014 12:34 Uhr von soulicious
 
+4 | -1
 
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@ Rechtschreiber:

Aus einer Quelle über die Ostsee Pipeline: (http://www.tagesspiegel.de/...)

"Für seine Tätigkeit erhält der Altkanzler eine Vergütung in Höhe von 250 000 Euro pro Jahr, wie sein Büro mitteilt. Damit liegt Schröder unter dem Durchschnitt der Aufsichtsratsvorsitzenden der im Leitindex Dax gelisteten 30 Großkonzerne. Die lassen sich ihre Tätigkeit im Schnitt mit gut 303 000 Euro vergüten, wie aus einer Übersicht der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) für das Jahr 2012 hervorgeht. Die Spanne reicht von gut 79 000 Euro für Rolf Krebs, den Chefkontrolleur des Darmstädter Chemiekonzerns Merck, bis hin zu VW-Patriarch Ferdinand Piëch, der 1,1 Millionen Euro erhielt."

...und weiter:

"Schröder gibt in der Regel „Rechtsanwalt“ als Tätigkeit an und bezieht als Kanzler a.D. noch eine Pension in Höhe von 7750 Euro im Monat. Es heißt, er sei als Lobbyist und Berater unter anderem für Auftraggeber aus China, Libyen und der Schweiz tätig. Schröder habe außer dem bei Nord Stream kein weiteres Aufsichtsratsmandat, teilt sein Büroleiter Funk mit. Und offenbar kann auch Nord- Stream-Mehrheitsaktionär Gazprom, Russlands größter Konzern mit knapp 450 000 Mitarbeitern, den Altkanzler mit keiner neuen anspruchsvolleren Aufgabe locken. „Herr Schröder ist als Vorsitzender des Aktionärsausschusses der Nord Stream AG an keinen weiteren Aufgaben in Unternehmen der Anteilseigner der Nord Stream AG interessiert“, erklärt Funk dieser Zeitung."


Hört sich für mich nach Job und nicht nach Abzocke oder Geldgier oder sonstwas an. Oder was genau möchtest du mir mit deinem Beispiel mitteilen? Kritisierst du vllt dass er den Pipeline Deal vorher schon mit Putin festgemacht hatte? Für mich ist das nichts im Vergleich zu der Schande, die Altkanzler Kohl in seinem Amt hinterlassen hat und der selbst vor einer Beugehaft damals nicht zurück schreckte um seine Leichen noch tiefer in den Keller zu vergraben.

Diese Diskussion und manche Argumente sind nichts weiter als eine Neid-Debatte, wie immer wenn ein Deutscher im Ausland was aus sich macht. Würde Schröder in der Schweiz oder in Timbuktu arbeiten, dann würde vllt kein Hahn danach krähen wo er ist und was er macht. Aber in Russland...hmhm, na klar...dann ist das natürlich was anderes.^^
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17.11.2014 12:36 Uhr von sooma
 
+6 | -1
 
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Der Herr Maschmeyer war ja auch bei Hern Wulff "aktiv" - dem sollte man mal sehr viel genauer auf die Finger sehen.

"Maschmeyer Group ist das strategische Dach von Beratungsaktivitäten, Gemeinschaftsunternehmen und Investitionen, die Carsten Maschmeyer gemeinsam mit seiner Familie, Partnern und Kollegen tätigt." http://www.maschmeyer-group.de

Sprich: Das ist die Firma Klüngel KG! http://de.wikipedia.org/...
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17.11.2014 12:53 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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"Bei Deals dieser Art ist es durchaus üblich, dass der Steuerzahler die Lasten tragen muss. Trotzdem schweigt Herr Schröder zum Thema."

Der "Mann" der die "Mitnahme-Mentalität" der Deutschen beklagte schweigt sich jetzt aus?
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17.11.2014 13:39 Uhr von Rechtschreiber
 
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@soul: Mir geht es darum, dass Schröder sein Amt dafür genutzt hat, um die politische Entscheidung der Pipeline voranzutreiben. Dass die Pipeline dann zufällig dem Russen ganz gut in den Kram passt, und Schröder danach ganz zufällig bei Gazprom anheuert ist eine kaum zu übertreffende Frechheit. Es gab damals genug Kritik am Verlauf der Pipeline und wurde dennoch - gegen jedes bessere Wissen - so gebaut, wie es Gazprom und damit der damaligen russischen Regierung am besten gepasst hat. Das ist der eigentliche Skandal!
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17.11.2014 14:07 Uhr von Momortui
 
+3 | -0
 
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"Bei Deals dieser Art ist es durchaus üblich"

Hää ? hakuna mattata ?
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17.11.2014 20:08 Uhr von TheRoadrunner
 
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Sorry, aber ich glaube auch in diesen Kreisen nicht daran, dass man eine Million ohne Gegenleistung bekommt.
Die Frage ist lediglich: *wofür* hat er diese Million bekommen?
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17.11.2014 22:46 Uhr von Azureon
 
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Und so ein Spucknapf war mal Kanzler...
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18.11.2014 10:05 Uhr von Enny
 
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Wundert das noch einen ?
Nein

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