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Russland: Deutsche Unternehmen sorgen sich um Enteignung

Anders als die Politik versuchen Vertreter der deutschen Wirtschaft fortwährend, Kontakte nach Russland zu pflegen. Immer wieder reisen hochrangige Manager und Vertreter nach Moskau, um dort Gespräche mit Getreuen Putins zu führen, immer Gefahr laufend als "Putin-Versteher" dazustehen.

Dabei berichten Teilnehmer der Delegationen, dass sich in Russland "etwas zusammen braut". Die Gefahr für einen Rückfall in die dunkle Zeiten der Sowjetunion sieht gar ein Manager. Dabei gäbe es eine feindselige Stimmung gegen alles aus dem Westen.

So würden etwa McDonald’s-Filialen unter fadenscheinigen Vorwänden geschlossen, oder aber es wird gegen Apple gewettert, weil sich Tim Cook zu seiner Homosexualität bekennt. Dabei fürchten sich die Unternehmer vor einer weiteren Eskalation, die bis hin zu Enteignung führen könne.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, Deutsche, Unternehmen, Enteignung
Quelle: faz.net

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2014 10:09 Uhr von ar1234
 
+5 | -9
 
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Das Vertrauen in Russland schwindet. Bei weiterer Verschärfung des Konfliktes oder einem Krieg würde der Handel ausgesetzt und Eigentum aus feindlichen Ländern beschlagnahmt. Laufende Bestellungen würden nicht mehr abgewickelt werden und Lieferungen an Feindländer würde es schlicht und einfach nicht mehr geben. Das macht insbesondere die lukrativen längerfristigen Geschäfte zu einem Risiko.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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17.11.2014 10:55 Uhr von Rechtschreiber
 
+9 | -6
 
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Was heißt hier Putinversteher? Fendt hat erst 500 Angestellte entlassen, weil sie keinen Absatz mehr im Osten haben und das Geschäft gerade den Bach herunter geht.

Das hat nichts mit "Streikbrechen" zu tun, sondern ist schlichtweg ein Kampf ums eigene Überleben.
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17.11.2014 11:07 Uhr von ar1234
 
+8 | -5
 
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@Rechtschreiber: Die Anzahl der von Russland abhängigen Firmen ist sehr, sehr begrenzt. Das mag vielleicht daran liegen, dass selbst Deutschlands Wirtschaft alleine schon größer ist als Russlands Wirtschaft. Davon abgesehen werden solche Krisen auch gerne als Gelegenheit wahrgenommen, lästig gewordenes Personal zwecks Einsparungen Problemfrei entsorgen zu können. Von daher sollte man solche Zahlen besonders genau betrachten. Es stellt sich die Frage, wie gut es Fendt vor der Krise ging. Fendts Mutterkonzern AGCO hat schon lange vor der Krise geschwächelt. Der aktienkurs führt nach unten.

http://www.finanzen.net/...

Außerdem war Fendt schon seit längerem dabei, seine Mitarbeiterzahl zu "optimieren", wie sie das so schön nennen.

http://www.kreisbote.de/...

Dort kann man auch lesen, dass Fendt zwar einen neuen Partner in Russland hat, aber deren Hauptmärkte woanders liegen. Die Tatsache, dass Fendt nun 500 bzw. mehr als 10 % seiner Mitarbeiter wegen der Russlandkriese entlässt, passt einfach nicht zur Realität.

Aber auch bei den entsprechenden News ist nicht allein von Russland die Rede.

http://www.agrarheute.com/...

Ist halt nicht alles so, wie es scheint!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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17.11.2014 11:16 Uhr von blaustich
 
+3 | -3
 
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Es besteht immanente Gefahr, dass die News schlecht geschrieben wurde.

Ich finde es nett, das Journalisten auf die Gefahr hinweisen, dass Vertreter der Wirtschaft von Journalisten als Putinversteher bezeichnet werden können.
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17.11.2014 11:50 Uhr von hasennase
 
+2 | -3
 
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die sorgen sind nicht unbegründet wie der fall yukos und etliche andere zeigt. willkürliche enteignungen stehen an der tagesordnung. fehlende rechtssicherheit ist einer der hauptgründe für fehlende investitionen in russland.
wenn aus dem yukos prozeß die 50mrd gegen russland vollstreckt werden wird es ungemütlich.
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17.11.2014 14:05 Uhr von all_in
 
+1 | -1
 
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Dass ein Investiton in ein fremdes Land immer mit politischen Risiken verbunden ist, gehört zum Einmaleins der BWL. Dass die politischen Risiken einer Investition in Russland im Vergleich zu einer Investition in westlichen Demokratien überdurchschnitich hoch ist, das war seit Yukos bekannt, spätestens aber seit den Georgienkrieg 2008. Wer Risiken in Kauf nimmt, der muss halt damit Rechnen, dass die unerwünschten Ereignisse eintreten können. Es ist immer ein Tradeoff. Bin ich bereit für einen entsprechenden Profit das mit diesem verbundene Eisiko einzugehen? Im Falle Russlands haben die betroffenen Unternehmen mit einem "Ja" geantwortet, das war ihre Entscheidung.
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17.11.2014 14:16 Uhr von ar1234
 
+0 | -3
 
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@all_in: Eben das ist der springende Punkt. Die Firmen werden in Zukunft ihre Entscheidungen den gegebenen Verhältnissen anpassen. Das wird hier und da zu Änderungen führen. Einige werden weitermachen, andere werden nur nach erneuten Preisverhandlungen und Anpassung der Konditionen weitermachen und andere werden sich woanders Geschäftspartner holen oder zur Absicherung gewinnschmälernde Zwischenparteien beauftragen. Nur die wenigsten dieser Änderungen werden gut für Russlands Firmen sein.
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17.11.2014 14:35 Uhr von hasennase
 
+1 | -4
 
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vorallem wird es für die russen elendig lange dauern das verlorene vertrauen in den nicht vorhandenen rechtsstaat und eine unabhängige justiz und steuerbehörden auszubauen. ich glaube die sind so blöd und haben immer noch nicht kapiert was sie sich mit ihrem bescheuerten macho nationalismus eingebrockt haben.
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17.11.2014 15:08 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+0 | -3
 
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Selber schuld wenn man in einem Land investiert in dem Enteignungen jederzeit durchgeführt werden können und werden.. je nachdem wie sehr der das regierende "Regime" gerade angepisst ist oder nicht.
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17.11.2014 16:19 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -1
 
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Ist normal, wenn ein Land von einem anderen Land eins in die Fresse bekommt gibt es keine Rosen als Dankeschön zurück.
Die Wirtschaft sollte der Obamahure Merkel auf den Sack gehen das die sinnlosen Sanktionen zurück nimmt.
Die Amis haben den Streit vom Zaun gebrochen und nun profitieren sie davon und können ihren Export steigern.
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17.11.2014 17:59 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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@ CoffeMaker

Genau, die Amis sollen endlich die Krim an die Ukraine zurückgeben und ihre T-72BM etc. sowie ihre "Urlauber" aus der Ukraine zurückholen.

Immer diese Amis aber auch!
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18.11.2014 00:41 Uhr von einerwirdswissen
 
+0 | -2
 
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@blaustich:
Die news muss schlecht geschrieben worden sein.
Ralph war schon immer so ein kleines ... .
Deshalb nehme ich diesen Artikel nicht ernst.

@Hoppelhäschen:
"willkürliche enteignungen stehen an der tagesordnung."
Bitte benenne doch mal andere Firmen die täglich enteignet werden.

@klein Peri:
Hätten die USA ihre (CIA)-Urlauber nicht in die Ukraine geschickt, sondern nach Nordkorea, dann gäbe es keine Ukrainekriese, sondern eine in Nordkorea.
(CIA in UK, gestern bei Jauche in der ARD)
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18.11.2014 00:51 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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....wenn man das schon hört- "Putinversteher"..."Islamversteher"...nur für eine bestimmte Klientel hat es einen negativen Beigeschmack, wenn jemand etwas versteht.
Aus naheliegenden Gründen.

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