17.11.14 08:45 Uhr
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Ukraine: Kommt jetzt die Landverbindung zur Krim?

Der BILD liegen Informationen aus Brüssel vor, dass westliche Regierungen mit einer russischen Offensive rechnen, bei der noch vor Einbruch des Winters ein Korridor bzw. eine Landverbindung zur Krim geschaffen werden soll.

Man rechnet weiterhin damit, dass russische Truppen und die Separatisten im Frühjahr weiter bis nach Transnistrien vordringen werden. Einige Karten in russischen Medien zeigen bereits seit dem Frühjahr ein Neurussland, das die gesamte ukrainische Schwarzmeerküste bis zur Moldau einnimmt.

Kiew plant eine riskante Gegenstrategie. Man möchte die von den Separatisten besetzten Gebiete unabhängig machen und so den Russen übergeben. Sie wären dann in der Pflicht und müssten für die Versorgung aufkommen. Man rechnet damit, dass dies den Russen nicht möglich sein wird.


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WebReporter: ar1234
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Ukraine, Krim, Landverbindung
Quelle: bild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2014 08:45 Uhr von ar1234
 
+3 | -6
 
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Die Quelle spiegelt meine Meinung sehr gut wieder. Ich selbst habe schon seit der Eroberung der Krim damit gerechnet, dass die Landverbindung kommen wird. Auch ich rechen damit, dass Russlands Wirtschaft die Ostukraine nicht tragen kann. Hoffentlich macht die Ukraine das wirklich wahr und die Separatisten bekommen ihre Unabhängigkeit, die sie schon immer wollten. Dann werden wir ja sehen, wie die Absichten Russlands wirklich sind!
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17.11.2014 09:04 Uhr von ar1234
 
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@Benjaminx: Wie schnell lässt sich denn eine Brücke über eine Wasserfläche bauen? Muss da nicht zuerst eine Menge geprüft werden? Tiefe, Stabilität des Grundes und solch Zeug? Und sollte dann nicht vielleicht zuerst der Boden stabilisiert werden?

Eine Brücke über offenes Wasser wird nicht mal eben in einem Jahr von Planungsbeginn bis Umsetzung fertiggestellt. Das braucht erheblich mehr Zeit. Zumindest, wenn das Ding auch bis zur Fertigstellung oder länger halten soll...

Aber wir werden ja sehen. Russlands wahre Pläne werden sich schon bald zeigen.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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17.11.2014 09:04 Uhr von blaustich
 
+6 | -3
 
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Der Spiegel lenkt deinen Focus auf das Bild?
Ich habe Informationen, wonach wir von Satanisten-Abkömmlingen regiert werden.

Den friedliebenden Menschen in Odessa wäre eine Expansion Russlands zu wünschen. Momentan haben sie niemanden, der sie vor den Oligarchen-gesponserten Faschisten beschützt:

https://www.youtube.com/...
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17.11.2014 09:11 Uhr von holly47
 
+3 | -3
 
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Das bauen der Brücke währe nur ein Problem wenn wir die bauen würden.Die Russen werden das schon schaffen.
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17.11.2014 09:21 Uhr von ar1234
 
+2 | -4
 
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@Blaustich: Im Bezug auf Oligarchen würde ich den Mund nicht zu voll nehmen. Russlands Regierung ist letztlich zu einem großen Teil ziemlich vermögend.

Was auch immer das Video zeigt, wird die Zeit zeigen. Die Ukrainer haben schließlich immer noch Internet.

@Benjaminx: Es geht nicht um einen Tag mehr, es geht um fehlende Kapazitäten. Es fehlt eine ganze Reihe an logistischen Mitteln um die Versorgung der Krim von der Seeseite zu gewährleisten.

Du sagst jetzt, dass es immer etwas Zeit dauert, wenn alte Transportverbindungen gekappt werden. War nicht vor ein paar Wochen auch deine Meinung anders? Oder hast du nur versehentlich eine bestens funktionierende Versorgung suggeriert?

http://www.shortnews.de/...

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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17.11.2014 09:35 Uhr von blaustich
 
+1 | -4
 
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So sieht der Zeitplan aus:
DIe Moscow Times ist zwar ein westliches Propagandaschmierblatt worauf z.B. Bezeichnungen wie "Annexion" auf subtile Art hinweisen, dieser Bericht dürfte allerdings trotzdem großteils richtig sein.

http://www.themoscowtimes.com/...
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17.11.2014 09:44 Uhr von ar1234
 
+2 | -3
 
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@Blaustich: Diese News gibt genau das wieder, was ich sagte. Die Brücke währe frühestens 2018 fertig und der Bau ist kompliziert und es gibt etliche Probleme. Wie es mit nem Tunnel wird, wissen die noch nicht mal. Dazu müssen nämlich erstmal eine ganze Menge geologische Daten zum Untergrund gesammelt werden. Dann, wenn der Untergrund überhaupt geeignet ist, noch mal eben die Tunnelbohrmaschinen kommen lassen und dann gehts auch schon flott mit einigen Metern pro Tag (mit Glück!) voran. Das wird sich in jedem Fall auch ein paar Jahre lang ziehen! Zumindest, wenn man nicht den Tunnel samt Baumanschaft schon in der ersten Woche absaufen sehen will.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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17.11.2014 22:21 Uhr von ElChefo
 
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...macht Sinn.
Es sah von anfang an merkwürdig aus, als russische "Friedenstruppen" in Transnistrien sassen und Transnistrien zwar Unabhängigkeit garantierten, aber gleichzeitig Souveränität verweigerten.

...allerdings "scheint" der Gewinn lediglich mehr Schwarzmeerküste zu sein. Schon ein wenig billig für so ein teures Spiel. Um Rumänien und Bulgarien einzuschüchtern ist das auch übertrieben. Die Breite, die die Region Transnistrien bietet, dürfte dann demnächst in etwa den zweiten Frontverlauf zwischen Russland und der Ukraine darstellen.

Daran gemessen dürfte es also nicht nur um "irgendwas", sondern um alle Industriereviere zwischen Pervomaisk und Kharkiv gehen. Und alles, was südlich liegt.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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19.11.2014 16:47 Uhr von hasennase
 
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die krim und die ostukraine sind nur teil einer serie von eroberungskriegen. keine frage. russland ist mit dem bruch aller verträge und spielregeln zu einer bedrohung des friedens in europa geworden. nach putins argumentation ist keine grenze und kein staat in europa nach 1945 mehr sicher.
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19.02.2015 16:53 Uhr von ElChefo
 
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hasennase

Das zeigt sich ja auch an der erklärten Haltung der "Separatisten", zwar die aktuelle Front international beobachten zu lassen, allerdings bloss nicht die russische Grenze.

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