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Weitnau: Erzieher löste durch Strafe an Jungen Großeinsatz aus

Die Bestrafung eines 13-Jährigen durch einen Erzieher hat am Samstagnachmittag eine Riesensuche nach dem Jungen ausgelöst. Nach dem Ausflug ins Allgäu hatte der Erzieher fünf Kilometer vor dem heimischen Ziel, einer Erziehungsanstalt, den Jungen aussteigen lassen.

Das vorzeitige Aussteigen sollte eine Strafe für den Jungen werden, die letzte Strecke zu Fuß zurück legen zu müssen. Doch der Junge verirrte sich in einem offenbar größeren Waldstück.

Nachts rief der Erzieher die Polizei. Danach machten sich 75 Feuerwehrleute, Polizisten mit Spürhunden und Männer der Bergwacht auf die Suche nach dem Vermissten. Nach Mitternacht wurde er entdeckt. Nun kommt es zur Ermittlung gegen den Erzieher (53), da er die Aufsichtspflicht verletzt hat.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Strafe, Großeinsatz, Jungen, Erzieher
Quelle: merkur-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2014 18:44 Uhr von Jlaebbischer
 
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Würde mich nicht wunder, wenn der Mann am Montag beim ;rtlichen Arbeitsamt vorstellig wird.,
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16.11.2014 19:08 Uhr von jschling
 
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naja im Normalfall ist es bei einem 13jährigen schon grenzwertig diesen 5km alleine laufen zu lassen, war ja offensichtlich auch keine bewohnte Gegend mit einfacher Strassenführung.

Wenn ich aber lese Erziehungsheim (also nicht Internet für süsse Kinder wohlbetuchter Eltern), dann würd ich mal sagen "der Kurze hat wahrscheinlich seinen Spass gehabt *g*" (und der Erzieher ist ein Voll-Depp)
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16.11.2014 20:33 Uhr von Pils28
 
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Bin mir ziemlich sicher, dass das eine der elementaren Dinge einer Ausbildung zum Erzieher ist. Was darf man und was nicht.
Aus diesem Grund haben wir in D für jeden Job eine Ausbildung. Scheint auf den ersten Blick oft übertrieben aber hat seinen Grund.
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16.11.2014 22:04 Uhr von JustMe27
 
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Eine oft verhängte, weil an sich folgenlose Strafe in Jugendheimen... Der Junge war aber wahrscheinlich noch neu in der Gegend oder wollte irgendwie ne Abkürzung nehmen, oder evtl dachte er sich auch, ha, auf mich könnt ihr jetzt lang warten. Immer noch besser als zuschlagen oder das Taschengeld auf 0 senken. Beides verboten, beides wird häufig gemacht.
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16.11.2014 22:13 Uhr von Prachtmops
 
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ja JustMe27, das was effektiv ist, ist verboten.

alle unsere eltern sind mit schläge groß geworden und was ist aus denen geworden? die meisten sind was.

und jetzt schau dir unsere jugend an, seitdem schlagen verboten ist.
meinst du, auch nur ein einziger von denen hat ne ahnung was respekt ist?
ich bin kein freund von grundloser gewalt, aber manchmal geht es nicht anders, und dies hat nichts mit hilflosigkeit zu tun.
oder waren alle eltern in den 30er oder 40er unfähig bzw hilflos?

wenn kinder scheisse bauen muß es was hinter die löffel geben, alles andere macht aus den kindern nur waschlappen und asi´s.
N bissl fernsehverbot oder handyverbot juckt die doch gar nicht....
kurz und knackig muß es sein, das merken die sich.

und kommt mir ja keiner damit, das schläge sich in der psyche niedersetzen... wenns danach ginge, hätten wir ja nur psychopathen, so wie unsere eltern geschlagen wurden.
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16.11.2014 23:40 Uhr von neisi
 
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Das hatte auch mal einer in der Armee versucht, hat nichts genützt, nur auch eine Suchaktion ausgelöst und die Übermüdung vergrössert...
Aber manche lernen es nie und müssen ersetzt werden.
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17.11.2014 00:40 Uhr von shadow#
 
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Abgesehen davon dass diese völlig idiotische Art der "Bestrafung" nichts außer noch größerem Aggresionspotential bringt: nicht etwa nen Kilometer den letzten Fahrradweg entlang, sondern 5km durch den Wald? Hat der Depp den Job direkt nach seinem Ausscheiden aus der NVA bekommen?
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17.11.2014 05:11 Uhr von mort76
 
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Shadow,
das dürfte wohl eher die Strafe gewesen sein, die am wenigsten Aggressionspotential hätte auslösen können...oder- welche Art von Strafe würdest du vorschlagen?
Man läuft, man regt sich ab...und man ist allein mit sich und kann nachdenken.

In der Praxis ist das jetzt blöd gelaufen, aber von der Idee her war das nicht schlecht.
Vorausgesetzt, der Delinquent ist lebenstüchtig genug, um nicht vom Weg abzugehen, wenn er sich im Gelände nicht auskennt.
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17.11.2014 05:11 Uhr von mort76
 
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Shadow,
das dürfte wohl eher die Strafe gewesen sein, die am wenigsten Aggressionspotential hätte auslösen können...oder- welche Art von Strafe würdest du vorschlagen?
Man läuft, man regt sich ab...und man ist allein mit sich und kann nachdenken.

In der Praxis ist das jetzt blöd gelaufen, aber von der Idee her war das nicht schlecht.
Vorausgesetzt, der Delinquent ist lebenstüchtig genug, um nicht vom Weg abzugehen, wenn er sich im Gelände nicht auskennt.
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17.11.2014 06:35 Uhr von shadow#
 
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@ mort76
"Hey, irgendwas ist Scheiße gelaufen. Wie wäre es wenn wir nicht darüber reden und du stattdessen im Wald ausgesetzt wirst und mindestens eine Stunde lang allein mit deinen Gedanken bist, ob du willst oder nicht. Vielleicht kannst du die Zeit ja sogar nutzen um zu dem Schluss zu kommen, dass du einen großartigen Erzieher hast. Während alle anderen im Warmen sitzen. Und du garantiert nicht wütend wirst."

Hast du dir das in etwa so gedacht?
Was anderes wäre es gewesen wenn der Erzieher selbst mitgelaufen wäre.
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18.11.2014 03:21 Uhr von mort76
 
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shadow,
ich sehe das eher so:
Alles, was es zu sagen gibt, kann man in höchstens 5 Sätze packen. Danach geht es nurnoch ums Rechthaben, um Ausreden etc.
Läßt du dich direkt nach einem Zwichenfall auf eine Diskussion ein, ist eine Eskalation vorprogrammiert.
Eine Auszeit ist da das beste, was passieren kann.

Wenn du verheiratet bist...denk einfach mal an den Nutzen eines ausdauernden Ehestreits. Das ist das selbe in grün- man einigt sich eh nicht und redet sich immer weiter in Rage.
Besser, man verläßt das Feld und redet drüber, wenn man sich abgeregt hat.

Alleine mit den eigenen Gedanken zu sein...ist das für dich etwas schlimmes? Mich streßt eher, wenn Leute pausenlos reden, sodaß ich NICHT nachdenken kann...und wenn ich an die üblichen Sticheleien und Nervereien unter 13-jährigen denke, die in diesem Fall wohl auch noch schwererziehbar sein dürften...

Ich hätte auch anders gehandelt, aber nur aus rechtlichen Gründen (ich arbeite in einem ähnlichen Genre), und nicht, weil ich die Methode schlecht finde.
Von einem 13-jährigen wird man doch wohl annehmen können, daß er eine halbe Stunde ohne Betreuung zu laufen vermag? Wir reden hier doch nicht über Kleinkinder, oder über die Krypteia...
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18.11.2014 09:00 Uhr von bigpapa
 
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13 Jahre und kann nicht mal 5 KM ohne Händchenhalten alleine laufen.

Sorry.Aber irgendwie hab ich das Gefühl das der Junge schlauer ist als die meisten Leute denken.

Ich persönlich hätte mir ein gemütlichen Tag gemacht, und gedacht "wenn juckt es" . Besonders wenn man bedenkt das der Junge in einer Erziehungsanstalt ist, und deshalb sowie jemand ist mein einen sehr starken Eigensinn.

Ach ja. Ich bin in den Alter übrigens regelmäßig allein oder mit Freunden in einen Wald gewesen. Und im Umkreis von ca. 20 KM hätte ich mich NIEMALS wirklich verlaufen.

Gruß

BIGPAPA
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23.11.2014 14:29 Uhr von Brem
 
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Klassisches Eigentor des Erziehers!

Hat man mit mir auch mal gemacht, aus dem Heim geworfen ohne den Grund zu prüfen (Blockunterricht) und ich war keine 18.

Ich war unglaublich sauer und bin nicht nach Hause gefahren, sondern zu einem Kumpel. Der Heimleitung ging der Arsch auf Grundeis und sie mussten sich mehrmals bei mir entschuldigen. Ich fands echt gut, immerhin hatte ich den größeren Weitblick als die sogenannten Erzieher ;) Denen wurde erst später klar was sie da gemacht hatten.

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