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Ukraine: Präsident Poroschenko klagt über Unzuverlässigkeit Russlands

Petro Poroschenko hat sich in einem Interview mit "Bild" über die Unzuverlässigkeit Russlands beklagt.

Laut Poroschenko hat sich die Ukraine an alle Vereinbarungen gehalten und diese umgesetzt. Für Russland träfe dies nicht zu, im Gegenteil.

Poroschenko will keinen Krieg mit Russland, hat aber auch keine Angst vor einem. Die Armee sei mittlerweile in einem besseren Zustand.


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WebReporter: spamverdacht
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Ukraine, Petro Poroschenko
Quelle: bild.de
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2014 17:44 Uhr von spamverdacht
 
+6 | -24
 
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16.11.2014 17:55 Uhr von Borgir
 
+11 | -6
 
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Poroschenko hat keine Angst vor einem Krieg mit Russland. Das sagt alles über die Intelligenz dieses Mannes aus.
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16.11.2014 18:00 Uhr von KissArmy666
 
+11 | -5
 
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@Borgir

kein Wunder, wenn die Panzer und Soldaten der US-Army bereit stehen.. der dicke Schokomann muss ja nicht in den Krieg... sobald ein Krieg ausbricht, verpisst sich der Sack in die Schweiz
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16.11.2014 18:11 Uhr von ElChefo
 
+8 | -8
 
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Borgir/KissArmy

..wenn ihr doch so abgeklärt seit, erklärt doch bitte mal, was der gewählte Präsident seinem Volk anderes erzählen soll? "Wir nässen uns tagtäglich ein vor der russischen Armee, die ja sowieso schon in unserem Land tun und lassen kann, was sie will."? So vielleicht? Er muss seinem Volk doch Zuversicht und Hoffnung vorleben. Als ob es da groß eine Wahl gäbe.
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16.11.2014 18:11 Uhr von Pils28
 
+9 | -4
 
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Bei einem Krieg mit Russland weht die Weiß-Rot-Blaue Flagge über Kiev noch bevor der Westen sich zu einem Gespräch über Reaktionen treffen können. Siehe zum Beispiel Krim.

Aber wäre nett, um was es bei dem Gespräch überhaupt geht. Selbst die Quelle geht nicht tiefer als ein "Der Andere ist der Böse". Das ist kein Journalismus, das ist Meinungsmache, denn mehr als Meinung enthält der Artikel nicht.
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16.11.2014 18:21 Uhr von hasennase
 
+3 | -7
 
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er ist ja nicht die einzige vertragspartei die die russen schon mehrfach gearscht haben. weder reden noch irgendwelche vereinbarungen mit den russen machen irgendeinen sinn.
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16.11.2014 18:21 Uhr von Borgir
 
+12 | -7
 
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@ElChefo

gewählter Präsident? Du beliebts zu scherzen.
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16.11.2014 18:44 Uhr von TinFoilHead
 
+11 | -4
 
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Ha, endlich kann ich es richtig unterbringen:

Kiew (dts Nachrichtenagentur) - Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat erklärt, dass sein Land auf das "Szenario für einen totalen Krieg vorbereitet" sei. Er habe "keine Angst vor einem Krieg mit russischen Truppen", sagte Poroschenko im Gespräch mit der "Bild". "Unsere Armee ist in einem wesentlich besseren Zustand als vor noch vor fünf Monaten und wir haben die Unterstützung aus der ganzen Welt. Unsere Soldaten zeigen, dass sie unser Land vereidigen können."

Aber es wird tatsächlich noch besser:

Zugleich betonte Poroschenko, dass Kiew "nichts mehr als Frieden" wolle...

Hier:

Die Ukraine habe für den Friedensvertrag alles umgesetzt, was sie angekündigt habe.
(Jo, so wie Waffenruhe und so...)

Und:
"Wir sind bereit für Kompromisse und glauben, dass der Konflikt nicht militärisch gelöst werden kann.

LOL, hörte sich ein paar Zeilen oben aber anders an!

"Wir wollen keinen Krieg, wir wollen den Frieden und kämpfen für europäische Werte."

Jo, mit Nazi-Schwadronen!

...sagte Poroschenko im Gespräch mit der "Bild"...

Ja dann, und mit wem auch sonst?

Poro, u made my day!

PS
Muss man eigentlich schon vorher irre sein, bevor man in diese Kreise aufgenommen wird, oder wird man da bekloppt gemacht?
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16.11.2014 19:22 Uhr von einerwirdswissen
 
+3 | -2
 
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"So vielleicht? Er muss seinem Volk doch Zuversicht und Hoffnung vorleben. Als ob es da groß eine Wahl gäbe. "

Wie währe es wenn der dicke Schokobomber sich für seine Landsleute richtig einsetzen würde, in Form von Gesprächen, damit würde er seinem Land eine Perspektive und auch Ruhe bringen.
Leider hat er es weitgehends geschafft, Gespräche zu verhindern, bzw. lehnt diese regelmäßig ab.

ALLE, aber wirklich auch ALLE Politiker, welche in diesem Konflikt involviert sind, benehmen sich wie Kleinkinder!
Wenn jeder von ihnen sein Ego etwas zurück schrauben würde, könnte man endlich mal mit konstruktiver Diplomatie etwas ausarbeiten, was eine Abspaltung verhindert und ALLE zufrieden stellt.
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16.11.2014 22:29 Uhr von AMB
 
+6 | -1
 
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Ganz egal wie er das sagt. in den letzten jahren kamen von Russland und speziell Putin diverse Vorschlläge, die alle nicht schlecht für eine Zusammenarbeit gewesen wären.

Wer sie nicht mal ansehen durfte war dei Eu, weil das wäre ja gegen die Vorschläge der USA gewesen.

Die Franzosen vertragen sich nicht all zu schlecht mit den Russen und wir selbst haben so viele Verbindungen zu Russland, daß wir uns doch selbst fragen können ob wir da immer schlecht gefahren sind. Ich denke, Russland hat uns kaum geschadet in den letzten Jahren, es war sogar ein sehr guter Partner. Was die Plänkeleien mit der Ukraine angeht, da war doch schon die ganze Zeit jemand am Arbeiten, der versucht hat die Ukraine an die Russen zu verkaufen. Wie kann man einen Gaspreis aus machen, den man nur bezahlen kann, wenn man das Geld vom Ausland geschenkt bekommt. Wieso geht das, wenn man nicht denkt, daß man das Geld auch bekommen wird. Nur wenn das schon damals klar war, dann ist doch logisch was da passiert. Die verpulvern unser Geld in der Ukraine um einen Weltkrieg in Europa zu erzeugen, der die Finanziellen Probleme für sie löst. In Europa brauchen wir keine solchen Auseinandersetzungen. Das sollte doch klar sein oder.
Ist schon verwunderlich, daß die eigenen Ukrainischen Truppen am Anfang der Auseinandersetzungen plötzlich die Richtung geändert haben und sich gegen ihre Auftraggeber gewendet haben. Damit so was passiert, muß es schon eine gehörigen Menge unmut geben. So was passiert nicht einfach so, weil Desserteure sind immer mit dem Kopf in der Schlinge. Also was war dafür der Grund. In meinen Augen lags an den Einsatzbefehlen. Man hat einfach deutlich gemacht, daß man die Bevölkerung in den Russisstämmigen Bereichen beschießen sollte und da die Ukrainer im Heer genauso Verwandte darunter hatten wie eben sogar Russischstämmige Soldaten, war es einfach nicht möglich diese Befehle zu akzeptieren. Folglich haben die Einheiten sich gewendet, weil sie in der Führung einen Landesverrat gesehen haben. Frag mich blos, warum man Menschen die vor Ort sind weniger traut als solchen, die hier Parolen verteilen.

Ich glaube, daß die Ukraine Europäisch geputscht wurde und daß die von uns eingesetzten Terroristen vom eigenen Volk bekämpft wurden und eben da mehr Widerstand ab bekommen haben, wo ihre Macht nicht groß genug war um die Gegenströmungen zu ersticken. Immerhin konnte man Politiker die anders dachten öffentlich zusammen schlagen. Sehr demokratisch! Andere gewählte Vertreter in der Regierung, die unerwünschte verständnisse besaßen, wurden einfach raus geworfen.

Wenn das bei uns mal einer machen würde, einfach eine Partei aus dem Bundestag entfernen würde weil man sie da nicht haben mag. Dann würden wir uns an die Zeit vor dem 2. Weltkrieg wieder zurück erinnern können. Wie schnell man so einen Krieg aufziehen kann wissen wir. Haben wir daraus nichts gelernt. Man kann übrigens sehen, wie das mit dem Krieg geht, wen man sich vor Augen hält wie das mit dem IS in Afrika gelaufen ist. Zuerst wird der IS von den USA gefüttert und dann seine Gegner. Fragt sich blos, wer dabei jedes mal etwas gewonnen hat.
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16.11.2014 22:45 Uhr von Romendacil
 
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Ziemlich unverschämt, seine Rechnungen nur auf allerhöchsten Druck (und vermutlich wenn überhaupt nur teilweise selbst) zu begleichen und dann andere unzuverläassig zu nennen. Zumindest erfüllt die Ukraine in ihren Politikern alle EU-Standards.
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17.11.2014 00:16 Uhr von ar1234
 
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@Romendacyl: Die Schulden hat nicht die jetzige Regierung angehäuft, sondern die alte Regierung, die Moskau auch gerne weiterhin an der Macht gesehen hätte:

http://de.wikipedia.org/...

Die neue Regierung für die Schulden der alten Moskautreuen Regierung verantwortlich zu machen ist gerade von Russen und deren Freunden ein äußerst fragwürdiger Zug. Insbesondere, da zudem suggeriert wird, dass die neue Regierung die Schulden angehäuft hat! Die Vortäuschung falscher Tatsachen war noch nie ein Zeichen guten Willens gewesen!!!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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17.11.2014 10:05 Uhr von Stray_Cat
 
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"Laut Poroschenko hat sich die Ukraine an alle Vereinbarungen gehalten und diese umgesetzt."
So was nennt man Wahrnehmungsdefizit. Bei ihm mit besonderer Betonung auf "wahr".

"Poroschenko will keinen Krieg mit Russland, hat aber auch keine Angst vor einem." Denn wenn es wirklich brenzlig wird, wird er weit, weit weg sein.
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17.11.2014 10:21 Uhr von Stray_Cat
 
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@ ar1234

Aha, wenn also die neue "Regierung" komplett aufgehört hat, für das Gas zu bezahlen, die Lieferungen aber gerne angenommen hat, dann nennt man das heutzutage also nicht mehr "Schulden machen"?

Wunder mich nicht, die Putschisten hatten von je her Probleme mit Definitionen. Und insbesondere der Wahrheit.
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17.11.2014 21:32 Uhr von ElChefo
 
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borgir

Nö.
Im Vergleich zu dem "Referendum" auf der Krim lief es bei der Wahl Poroschenkos geradezu bilderbuchhaft ab. Oder hat dir dein Politoff