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Afghanistan: Drei Unbeteiligte bei Selbstmordanschlag auf Frauenrechtlerin getötet

In Kabul ist es am Sonntag zu einem Selbstmordanschlag auf die Frauenrechtlerin Schukria Baraksai gekommen. Die Parlamentarierin war mit ihrem Auto in der afghanischen Hauptstadt Kabul unterwegs, als der Anschlag stattfand.

Bei dem Selbstmordanschlag von radikal-islamischen Taliban kamen drei Passanten ums Leben, zehn weitere Unbeteiligte sollen verletzt worden sein. Die Frauenrechtlerin selbst überlebte den Anschlag mit leichten Verletzungen.

Baraksai gehört zu den engen Vertrauten des neuen afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani. Während der Diktatur radikaler Islamisten hatte sie heimlich eine Mädchenschule geleitet. Der Anschlag ist kein Einzelfall: Die Taliban versuchen, dass Land mit den Anschlägen zu destabilisieren.


WebReporter: NewsBuzzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Afghanistan, Tote, Selbstmordanschlag, Frauenrechtlerin
Quelle: de.reuters.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2014 15:42 Uhr von NewsBuzzer
 
+1 | -2
 
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Es ist traurig, dass Menschen wegen den Anschlägen sterben müssen. Natürlich ist nicht jeder mit der Regierung zufrieden - Anschläge zu verüben, verbessert die Beliebtheit aber nicht gerade.
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16.11.2014 16:27 Uhr von TinFoilHead
 
+0 | -6
 
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Drei Unbeteiligte bei Selbstmordanschlag auf Frauenrechtlerin getötet

Wärs weniger schlimm gewesen, wenns ein Männerrechtler gewesen wäre???
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16.11.2014 16:43 Uhr von NewsBuzzer
 
+0 | -2
 
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@Hibbelig Es hätten ja auch weitere Taliban umkommen können.
@TinFoilHead Nein.
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16.11.2014 16:47 Uhr von soulicious
 
+1 | -0
 
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Ich muss leider feststellen dass noch nicht mal Tiere so handeln. Selbst in der Tierwelt wird ein Weibchen geachtet und man respektiert sie für ihre Fähigkeiten.

Was geht nur in solchen Köpfen vor, von denen es in Form von IS und insbesondere Boko Haram immer mehr gibt. Diese Frauenunterdrückung ist mehr als primitiv, mir fällt gar kein Wort dafür ein.

Die leidenden Frauen und Mädchen in diesen islamistischen Systemen sind diejenigen, die gerettet und überall auf der Welt mit offenen helfenden Armen als Flüchtlinge aufgenommen werden müssten, statt ihrer Männer. Mehr Leid als Zwangshochzeit, Angst vor Ehrenmorden, Steinigungen, keinen gesetzlichen Schutz vor Vergewaltigungen und Unterdrückung jeglicher Persönlichkeitsentfaltung (Bildung, Selbstständigkeit uvm) geht gar nicht.

Für mich stehen die radikal islamistischen Gegenden in der Skala der Menschenrechtsverletzungen ganz oben.

[ nachträglich editiert von soulicious ]
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17.11.2014 08:50 Uhr von langweiler48
 
+0 | -0
 
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Und der Rest der Welt schaut nur zu. Man sollte solche Staaten sanktionieren.

Was nützen weltweit geltende Menschenrechte, wenn sie nicht befolgt werden, geschweige denn die zu wider Lebenden zu bestrafen.

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