16.11.14 13:52 Uhr
 239
 

EU-Kommission: Niederlande hat bedenklichen Steuerdeal mit Starbucks

Die EU-Kommission hat am letzten Freitag verkündet, dass die Niederlande den Kaffeekonzern unfaire Steuervergünstigungen gibt, wodurch der Konzern auf illegale Weise staatliche Subventionen erhalten kann.

Die Kommission kam nach langjährigen Untersuchungen zu diesem Schluss. Aus dem 40-seitigen Schreiben geht hervor, dass die staatliche Subventionen, die Starbucks erhält EU-Richtlinien entsprechen würden, die aber nur durch den unfairen Steuerdeal ermöglicht werden.

Die Niederlande steht schon länger in der Kritik, ausländische Firmen außerordentliche Steuervorteile zu gewähren. Starbucks zahlte 2012 nur an die 558.980 Euro an Unternehmenssteuern in den Niederlanden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Niederlande, Kommission, EU-Kommission, Starbucks
Quelle: dutchnews.nl

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Football Leaks" deckt zweifelhaftes Geschäftsgebaren im Profi-Fußball auf
Chipanlagebauer Aixtron: Obama blockiert Übernahme durch chinesischen Investor
Bundestag verabschiedet Kindergeld-Erhöhung um zwei Euro

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.11.2014 13:56 Uhr von Borgir
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Warum tut man sowas? Es entgehen einem Steuereinnahmen wenn das so läuft. Wer hat da denn seine Taschen voll gemacht, dass das so läuft?
Kommentar ansehen
16.11.2014 14:05 Uhr von Stray_Cat
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Borgir

Das ist mir auch nicht klar. Vielleicht argumentieren sie mit der Schaffung von Arbeitsplätzen?

Fakt ist aber, dass die Mitarbeiter echt schlecht bezahlt werden. Während die Preise hoch sind. Wenn die Niederländer ihr Geld dort ausgeben, tun sie es nicht bei inländischen Betrieben.

Gleichzeitig werden diese durch einen unfairen Wettbewerb geschädigt.

Was ist also der Anreiz für die, die solche Steuerdeals genehmigen?

Sie Russland-Sanktionen durch die EU waren ja durch die USA erzwungen. Wäre Ähnliches auch bei solchen Vereinbarungen denkbar?
Kommentar ansehen
16.11.2014 16:21 Uhr von TinFoilHead
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Die Kommission kam nach langjährigen Untersuchungen zu diesem Schluss.

Vielleicht hätte sie mal ein paar interessierte Bürger fragen sollen, wärs schneller gegangen!
Man musste wohl was merken, einen hängen, damit man die Anderen laufen lassen kann.
Is doch alles Junckerei...

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]

Refresh |<-- <-