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Sexualmoral im Wandel: Leipziger Ausstellung eröffnet

Im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig eröffnete nun die Ausstellung "Schamlos? Sexualmoral im Wandel".

Ab 1945 nimmt die Ausstellung den Wandel der Sexualität und der Beziehung zwischen den Geschlechtern unter die Lupe. Dabei helfen 900 Objekte.

Bei der Betrachtung von Sitte und Anstand, werden neben der jetzigen Zeit auch das Verhalten in der damaligen DDR und der BRD gegenübergestellt.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Sexualität, Wandel
Quelle: mdr.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2014 19:34 Uhr von superhuber
 
+6 | -9
 
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Sehr interessant. Vorallem die Doppelmoral der Bevölkerung wird dabei sicher gut beleuchtet.

Während noch vor wenigen Jahrzehnten Homosexualität bsp. als Verbrechen galt und sich sogar Experten, Ärzte und Psychologen einig waren, dass Homosexualität als Krankheit zu werten sei ist es heute ganz normal und fast schon "schick".

Interessant ist aber dabei, dass die Masse immer ein "Feindbild" benötigt, auf das man seinen persönlichen Hass und Frust projezieren kann.

Heute hetzt man gegen Pädophile, damals waren es Homosexuelle. Traurig finde ich, dass die Mehrheit der Menschen immer etwas benötigt das man "hassen" kann.
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16.11.2014 11:42 Uhr von VerSus85
 
+3 | -7
 
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@Waghalsig

Ich glaube du hast mein Kommentar falsch verstanden. Ich würde euch Pädophile hier gerne in die Fre**e hauen.
Ich habe es schon in anderen beiträgen gesagt, das es hier bei Shortnews erstaunlich viele Pädophile gibt und @superhuber ist ihr Anführer.
Die Enttäuschung das Pädophilie verboten ist, läst sich deutlich aus dem Kommentar von @superhubers entnehmen.

[ nachträglich editiert von VerSus85 ]
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16.11.2014 16:11 Uhr von VerSus85
 
+4 | -3
 
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@VereinigungMARTIJN

"sagt das kind nein dann ist es so"

LOL ist nicht dein Ernst oder? Du gehöhrst schleunigst in Behandlung. Aber ganz schnell
Wird ja immer schlimmer hier auf Pedonews
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16.11.2014 17:52 Uhr von superhuber
 
+2 | -2
 
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@VerSus85

Mein lieber VerSus, das sind Tatsachen. Man muss nur hier im Forum lesen, und dann die Parallelen zu den 70er und 80er Jahren ziehen.

Fakt ist, dass Homosexualität in Deutschland bis vor gar nicht allzulanger Zeit verboten war. Homosexuelle wurde diskriminiert und massiv verfolgt.

Das gleiche trifft heute auf Pädophile zu.

Das ganze ist zunächst einmal völlig wertfrei! Dass ich bedauere, dass Menschen ständig "Hass- bzw. Feindbilder" brauchen kann man mir wohl kaum vorwerfen.
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16.11.2014 18:01 Uhr von VerSus85
 
+3 | -2
 
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@superhuber

"Fakt ist, dass Homosexualität in Deutschland bis vor gar nicht allzulanger Zeit verboten war. Homosexuelle wurde diskriminiert und massiv verfolgt.

Das gleiche trifft heute auf Pädophile zu."

Homosexualität findet zwischen zwei erwachsenen statt, wärend Pädophile der Missbrauch von Kindern ist. Das kannst du wohl schlecht vergleichen oder?

[ nachträglich editiert von VerSus85 ]
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16.11.2014 19:18 Uhr von superhuber
 
+0 | -0
 
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@VerSus85

"Homosexualität findet zwischen zwei erwachsenen statt, wärend Pädophile"

Habe ich das irgendwo bestritten? Nein, also unterstell mir sowas nicht!

Und natürlich ist Homosexualität nichts schlimmes, dennoch war es eine Straftat bis in die 80er für die die betroffenen sogar inhaftiert wurden. Außerdem wurden sie von der gesamten Gesellschaft als Krank und Abartig diskriminiert und verachtet. Oder willst du das abstreiten?
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16.11.2014 21:09 Uhr von VerSus85
 
+0 | -1
 
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@superhuber

"Und natürlich ist Homosexualität nichts schlimmes, dennoch war es eine Straftat bis in die 80er für die die betroffenen sogar inhaftiert wurden. Außerdem wurden sie von der gesamten Gesellschaft als Krank und Abartig diskriminiert und verachtet. Oder willst du das abstreiten? "

Soweit stimme ich dir zu. Aber in dem Punkt mit der Pädophilie hast du einfach Unrecht. Pädophilie ist zurecht verachtet und Strafbar! Finde dich damit ab. @VereinigungMARTIJN Und der Grund wäre?
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17.11.2014 12:27 Uhr von Lornsen
 
+0 | -0
 
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in der Zeit von Wagner und Nitzsche wurden Homosexuelle
in das damals sogenannte Zuchthaus verbracht. also, schon etwas her.
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18.11.2014 10:51 Uhr von Maverick Zero
 
+1 | -1
 
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Im Grundgedanken hat superhuber Recht: Das, was sexualmoralisch in Ordnung ist und was nicht unterliegt einem stetigen Wandel.

Was zumindest in der aktuellen Zeit auffällig ist, ist der Versuch, Dinge die inzwischen als "ok" bewertet werden krampfhaft in den Fokus der Bevölkerung zu drängen. Homosexualität ist ok - kein Problem. Aber ein penetrantes zur Schau stellen und der Ruf "ihr müsst das toll finden" ist total daneben. Ich habe es an anderer Stelle schon einmal geschrieben: So etwas muss einfach egal sein. Das große "TammTamm" drumherum muss weg.
Kleine Kinder gehen wertfrei na so etwas heran. Manche Männer haben Frauen lieb, Manche Männer haben Männer lieb. Kein Thema, kein Aufschrei, keine Panikattacken...

Und wo wir bei kleinen Kindern sind: Hier gibt es mehrere Probleme. Zum einen gab es in der Menschheitsgeschichte schon immer die Situation, dass Sexualpraktiken mit Kindern vollzogen wurden - in sofern ist das nichts neues. Kinder haben nur das Problem, anders als Erwachsene, nicht richtig bewerten zu können ob so etwas für sie gut ist oder nicht und sich im Zweifelsfall auch schlecht wehren können. Dazu kommen neben den psychischen Folgen auch die körperlichen, da hier schnell mal etwas "kaputt" gehen mag.
Ein Pädophiler, der seine Neigung jedoch mit dem Betrachten von Bildchen am Computer befriedigt ist mir allerdings tausendmal lieber als einer, der durch die Nachbarschaft streift und kleine Kinder ins Gebüsch oder Auto zerrt.
Nicht jeder Pädophile ist ein Kinderschänder.

Hier ist der große und massive Unterschied zu anderen Sexualpraktiken: Wenn zwei Erwachsene in gegenseitigem Einverständnis bei Beachtung von Sicherheitsregeln und unter Einsatz von gesundem Menschenverstand sexuelle Dinge miteinander tun, dann kann man da nichts dagegen sagen.
Ob jetzt Mann mit Mann, Frau mit Frau oder mehrere gemischt zusammen etwas machen oder ob Peitsche, Knebel und sechzehn Meter Seil herausgeholt werden - unter dieser Prämisse kann jeder tun und lassen was er will.
Sexualität hat derart viele Facetten, dass sich das kaum noch erfassen lässt. Manche dieser Facetten sind für viele sogar gänzlich unvorstellbar.
Ein Kind passt aber in die Ausführung solcher Praktiken nicht hinein. Denn es kann nicht im Rahmen dieser grundsätzlichen Prämisse handeln.
Während also eine Chance besteht, dass Sadomasochismus und Gruppensex eines Tages - warum auch immer - ganz normal werden, so dass die Bildzeitung sich mit Ratgebern dazu füllt, so ist es recht unwahrscheinlich, dass so etwas mit pädophilen Praktiken passieren wird.

Das heisst aber im Umkehrschluss nicht, dass alle Pädophilen schlechte Menschen, böse(TM) oder Gewaltverbrecher und Vergewaltiger sind.

Und vor allem heisst das nicht, dass jeder der hier bei SN eine falsche Vokabel vergewaltigt hat, ein Kinderschänder ist.

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