15.11.14 14:44 Uhr
 264
 

Nigeria: Boko Haram erobert Chibok - Menschen bangen um ihr Leben

Die Terroristen der Organisation Boko Haram haben im Nordosten Nigerias die Stadt Chibok erobert. Im April dieses Jahres erst hatten die Terroristen dort 300 Mädchen aus einer Schule entführt. Die 60.000-Einwohner große Stadt ist nun ganz unter der Kontrolle der Extremisten.

Der Angriff auf die Stadt sei laut einem christlichen Geistlichen am vergangenen Donnerstag erfolgt. Dabei seien sämtliche Telefonmasten zerstört und die Bewohner vertrieben worden. "Alle versuchen nur noch, mit dem Leben davonzukommen", so die Lokalregierung.

In den letzten Monaten konnte die Terrorgruppe viele Dörfer und Städte in verschiedenen Bundesstaaten des Landes einnehmen. Die Terroristen haben seit 2009 über 10.000 Menschen getötet.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Leben, Nigeria, Boko Haram
Quelle: spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Terrorgruppe Boko Haram erklärt Donald Trump zum neuen Gegner
Nigeria: Mehrere Anführer der Terror-Gruppe Boko Haram angeblich getötet
Niger: Boko Haram tötet in Nachbarland sieben Polizisten

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.11.2014 14:44 Uhr von Borgir
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
Das ist genauso ein Drama wie auch in Syrien und dem Irak. IS mordet, Boko Haram mordet. Und beide Terrorgruppen werden morden gelassen statt sie mit Gewalt zu bekämpfen.
Kommentar ansehen
15.11.2014 14:57 Uhr von architeutes
 
+10 | -3
 
ANZEIGEN
Nigeria hat eine Berufsarmee von etwa 70.000 Mann , sind die den ganzen Tag betrunken ??
Der Staatspräsident scheint auch keine Lust zu haben etwas zu unternehmen , typisch Afrika.
Das wird nie was , sämtliche Entwicklungshilfe ist nutzlos bei solchen Bedingungen.
Kommentar ansehen
15.11.2014 15:18 Uhr von Frudd85
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Architeutes:

Ich weiß nicht so recht, ob es Sinn hat, Entwicklungshilfe an militärische Schlagkraft zu knüpfen - aber die nigerianische Armee tut sich nicht gerade hervor im Kampf gegen die Terroristen. Kann mir aber vorstellen, dass Ausbildung, Ausrüstung und vor allem Motivation (schlechte Bezahlung?) bei den regulären Truppen nicht gerade 1A sind.
Kommentar ansehen
15.11.2014 15:49 Uhr von architeutes
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Frudd85
Generell ist Entwicklungshilfe der richtige Weg , auch im Hinblick auf die vielen Flüchtlinge.
Auf der anderen Seite ist es in der letzten Zeit schon zu Angriffen und den Tod von Entwicklungshelfern gekommen.
Auch die Gefahr einer Entführung ist in Nord- Nordostafrika zur Zeit immer gegeben.
Somalia zum Beispiel ist absolut außer Kontrolle geraten.
Man muss Nigeria einfach mit solchen Dingen konfrontieren , sie müssen garantieren das die Hilfe in die richtigen Hände kommt und Helfer müssen geschützt werden.
Wenn das so weiter geht wird die Lage wie in Somalia , da hilft am Ende gar nichts mehr.
Die einen werden Piraten , die Andern sind bei der All Shabbab und der Rest in Banden und Milizen.
Die Regierungstruppen haben keine Kontrolle mehr.
Nigeria muss sich der Situation stellen und darf ruhig um militärische Hilfe bitten.
Kommentar ansehen
15.11.2014 16:03 Uhr von soulicious
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Man sollte allen extremistischen Gruppen wie Boko Haram, IS und wie sie alle heißen eine Insel zur Verfügung stellen, wo sie ihren islamistischen Traum verwirklichen können, wo sie sich steinigen und als Märtyrer wegbomben und von mir aus gegenseitig auffressen können - aber sie sollen endlich die normalen unschuldigen Bürger in Ruhe lassen die einfach nur ihr Leben leben wie du und ich, ob in Syrien, Irak, Afrika oder sonstwo.

Solche komplett nutzlosen und überflüssigen Unruhestifter braucht man einfach nicht. Weg ins Nirgendwo mit denen, die gehören nicht ins 21. Jahrhundert.
Kommentar ansehen
15.11.2014 16:25 Uhr von Frudd85
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@architeutes:

Ach so, du meintest den Einsatz von Entwicklungshelfern im Lande, nicht die gesamte Entwicklungshilfe an sich. Stimme zu.
Kommentar ansehen
15.11.2014 17:19 Uhr von architeutes
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Frudd85
Nur wenn man die vernünftigen Bedingungen schafft , ruhig mit Hilfe des Auslandes , ist eine längerfristige Besserung möglich.
Ansonsten macht der nächste Bürgerkrieg in einen Jahr die Früchte aller Mühen zunichte.
Es gibt nichts schwierigeres als eine Prognose in diesen Bereich.

edit. Wir hatten einen schlechten Start , sorry.

[ nachträglich editiert von architeutes ]

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Terrorgruppe Boko Haram erklärt Donald Trump zum neuen Gegner
Nigeria: Mehrere Anführer der Terror-Gruppe Boko Haram angeblich getötet
Niger: Boko Haram tötet in Nachbarland sieben Polizisten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?