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Fifa: Ermittlungen gegen Beckenbauer ausgeweitet

Die Ethikkommission der Fifa hat ihre Ermittlungen gegen Franz Beckenbauer wegen möglicher Verstöße gegen das Ethik-Reglement ausgeweitet. Bereits seit Anfang Juni ermittelt die Fifa gegen den Weltmeister von 1974 und 1990. Wegen mangelnder Kooperation war er auch kurzzeitig von der Fifa gesperrt worden.

Bei den jetzigen Ermittlungen steht eine Reise im Oktober 2009 von Beckenbauer und dem australischen Lobbyisten Fedor Radmann nach Katar im Focus. Dort sollen die beiden versucht haben, den Emir von Katar davon zu überzeugen die WM-Bewerbung zurückzuziehen.

Grund dafür soll ein Pakt zwischen dem australischen Verband FF und dem DFB sein. Demnach war 2006 nach der WM vereinbart worden, dass Australien bei der Bewerbung zur Frauen-WM 2011 Deutschland den Vortritt lässt und dafür Deutschland Australien bei der Bewerbung zur Männer-WM 2022 unterstützt.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fußball, Franz Beckenbauer, Ermittlungen
Quelle: welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2014 12:58 Uhr von Shifter
 
+16 | -6
 
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ist schon ein hohn wenn die fifa sich selbst freispricht und gegen beckenbauer ermittelt
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15.11.2014 13:15 Uhr von soulicious
 
+20 | -1
 
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Würde man alle Fifa-Funktionäre überprüfen, könnte der Laden dichtmachen. Mit Fußball hat sie mittlerweile doch nicht mehr viel zu tun, sie ist auch nichts mehr weiter als Lobby, Mafia und ein Wirtschaftszweig.

[ nachträglich editiert von soulicious ]
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15.11.2014 14:26 Uhr von Schnulli007
 
+17 | -1
 
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Wenn Beckenbauer Eier in der Hose hätte, würde er auspacken und die Praktiken dieser Mafia-Organisation samt des Obergangsters Blatter öffentlich machen.
Dann würde wahrscheinlich nicht nur ich nur den Hut vor Beckenbauer ziehen.
Dieses Gesindel von Verbrechern gehört gefeuert und in den Knast.

Den Begriff ETHIK überhaupt mit diesem Verband in einem Zusammenhang zu bringen, ist schon mehr als bizarr.
Blatter ist einer der größten Gangster im Sport.
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15.11.2014 14:44 Uhr von doil
 
+6 | -0
 
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Das ist mal ne gute, ausführliche und informtive News. So manch einer schreibt ja nur das Mindeste. ;o)

Fußball mit Politik in Verbindung zu bringen ist immer so eine Sache. In Katar haben wir das reichste Land der Welt, dass eine FIFA-WM austragen darf, owohl es die Menschenrechte verletzt.
Zudem waren die Temperaturen in Basilien ein Witz gegen Katar.
Dass es dabei nur um Geld gehen kann, liegt auf der Hand. Die WM 2018 sehe ich da noch etwas kritischer.
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15.11.2014 15:47 Uhr von Daffney
 
+3 | -3
 
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Schwanz Beckenhauer und Ethik, wenn man nur mal daran denkt was aus seinem Privatleben so bekannt geworden ist...
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15.11.2014 15:56 Uhr von TinFoilHead
 
+3 | -3
 
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BAUERnopfer Beckenbauer, aber passt wie die Faust aufs Auge...
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15.11.2014 16:46 Uhr von langweiler48
 
+6 | -1
 
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Das ist das Ergebnis wenn man Schweizer in die obersten Ebenen beruft. Egal ob Geld oder Fußball. Der Blatter müsste schon lange seine Koffer gepackt haben. Aber der gibt deshalb nicht auf, damit man nicht hinter seine verbrecherischen Machenschaften zu seinen Lebzeiten dahinterkommt. Ich sehe da Parallelen zu einem gewissen Herrn Ackermann.

Und das unsportlichste an dieser ganzen Situation ist, dass man jemanden, den man den Fifa Präsidentenstuhl angeboten hatte nun versucht an die Wand zu klatschen.

Ein sehr sportliches Verhalten der großen Sesselfurzer der Führungsriege der Fifa.

Dem Blatter geht es hier nicht wirklich um den Sport, sondern nur um das Geld, das "er" bekommt. Kein Sportler, der aus rauhem Klima kommt, wird ein 3 wöchiges Turnier unbeschadet überstehen. Ich lebe seit 9 Jahren in Thailand, da liegen die mittleren Temperaturen zwischen 32 und 35 °. In Katar kann man ohne Übertreibung nochmal 5 - 8° addierten. Den Blatter sollte man so lange jeden Tag Fußball gespielt wird auf einen Hochsitz schnallen. Das könnte sogar ein Schattenplatz sein. Aber diese Versager des Sport werden sich in klimatisierten Räumen aufhalten und kühlen Champagner saufen und dies trotz Alkoholverbots in diesem Staat.
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15.11.2014 18:03 Uhr von 23Risiko
 
+7 | -1
 
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Die FIFa geniesst Steuerfreiheit und stellt das auch als Bedingung. Der Laden muss dichgemacht werden und alle Funktionäre verhaftet. Ethik-Komminsion...das ich nicht lache.
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15.11.2014 19:20 Uhr von Frambach2
 
+3 | -1
 
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Ausgerechnet die Fifa, der Inbegriff für Lug und Betrug, Paradebeispiel für selbstherrliche Manipulation und Korruption, möchte sich auf diese lächerlich/jämmerliche Weise ins Glashaus setzen, um all jenen „moralisch Unfertigen“ die Relevanz von Richtig und Falsch zu demonstrieren. Wobei nicht nur die jüngste Farce (Korruptionsverdacht Russland/Katar) beispielgebend ist, das Mauerwerk an unstillbarer Gier kombiniert mit eigennützigen Moralvorstellungen, die je nach Bedarf modifiziert werden, sollte bei jedem, der geistig im Stande ist den eigenen Namen zu buchstabieren, nur eine Schlussfolgerung zur Konsequenz haben…“Diese Bande geldgieriger, realitätsferner Egozentriker, würde selbst nicht davor zurückschrecken, die Erde zur Portion Kartoffelpüree zu erklären, solange es dafür ordentlich Bares in Scheinen gibt!!!
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15.11.2014 19:29 Uhr von ROBKAYE
 
+4 | -1
 
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Korrupte FIFA ermittelt gegen korrupten FIFA-Funktionär Beckenbauer... ich nehme an, man hat endlich ein Bauernopfer gefunden um die aktuellen Ermittlungen zu Korruptionsvorwürfen, die mit der WM-Vergabe an Katar zusammen hängen, so gut wie möglich vom Zentralorgan wegzulenken...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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16.11.2014 04:50 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -0
 
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Würden solcherlei Hintenrum-Absprachen immer und überall sanktioniert, gäbe es in kaum einer Organisation (incl. Staatsführungen) jemanden ohne sichtbare Flecken auf der Weste.

Erinnert mich an den Chinesen, der über die Fälschung seiner eigenen Fälschung so ganz und gar entrüstet war.

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