15.11.14 08:49 Uhr
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Aus und vorbei: "Philae" ging der Strom aus - Roboter wird in Schlaf versetzt

Bereits gestern wurde darüber berichtet, dass dem Raumlander Philea auf dem Kometen Tschury wegen fehlendem Sonnenlicht der Strom ausgehen könnte (ShortNews berichtete).

Nun ist es passiert. Am heutigen Samstagmorgen stellte der Lander seine Arbeit und die Kommunikation mit den Technikern auf der Erde ein: Seine Primärbatterie ist leer.

Der Forschungsroboter wurde in einen Schlafmodus versetzt. Die Forscher haben die Hoffnung, dass der Forschungsroboter noch einmal Sonne tanken könnte, wenn der Komet Richtung Sonne fliegt.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Strom, Roboter, Komet, Philae
Quelle: blick.ch

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2014 08:51 Uhr von KissArmy666
 
+4 | -52
 
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15.11.2014 09:08 Uhr von soulicious
 
+19 | -1
 
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Sehr sehr schade.

Danke jedenfalls für die wunderschönen Aufnahmen, die mir teilweise eine Gänsehaut gemacht haben. Und: Tschuri singt! http://www.spiegel.de/... <3 :)
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15.11.2014 09:56 Uhr von Brem
 
+3 | -0
 
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Für mich klingen die Laute wie künstlich erzeugt, eher wie eine Botschaft. Aber dennoch Melodisch angenehm.
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15.11.2014 10:05 Uhr von VerSus85
 
+6 | -25
 
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15.11.2014 10:20 Uhr von pitufin
 
+8 | -2
 
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@ schickt den ADAC mit Ersatzbatterien hin, dann klappt es wieder
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15.11.2014 10:23 Uhr von kingoftf
 
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Die zweite Batterie lädt sich wohl gaaaaanz langsam mit Solarenergie auf, das ganze kann bis zu zwei Monate dauern, also nicht aus und VORBEI.
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15.11.2014 11:04 Uhr von blaupunkt123
 
+7 | -3
 
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Ja mit einem Atomantrieb wäre das nicht passiert.

Jetzt sehen wir was uns dank der Grünen passiert ;-)
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15.11.2014 12:12 Uhr von fraro
 
+4 | -1
 
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Echt schade. Erst die lange "Vorbereitungszeit" und dann scheitert es vorerst an einer läppischen Batterie. Aber noch ist ja nicht alles verloren.
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15.11.2014 12:48 Uhr von Phyra
 
+3 | -3
 
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@fraro
warum scheitert? es war nie als langzeitmission geplant, sondern schon immer nur ueer weniger tage as sich im bestfall durch die solarpanels etwas, aber nicht unendlich, verlaengern laesst.
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15.11.2014 13:56 Uhr von Steel_Lynx
 
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15.11.2014 15:14 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -1
 
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@Steel_Lynx
Solarzellen sind schon effektiv aus dieser Entfernung. Aber das Ding ist an der falschen Stelle im Schatten gelandet. Und das geschah, weil ein oder zwei Greifarme sich nicht an der Oberfläche festgekrallt haben. Deswegen hüpfte es nochmal vom eigentlichen Landeplatz hoch.
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15.11.2014 17:11 Uhr von Tokiki
 
+10 | -1
 
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"Da sitzen hochbezahlte Ingenieure und Wissenschaftler und bereiten eine Mission vor. Und denen kommt nicht in den Sinn, dass Solarpanele nicht effektive genug sind bei dieser Entfernung???"

@Steel_Lynx
Die Panele wären effektiv genug gewesen, wenn der Lander nicht im Schatten gelandet wäre.

@Zeus35
"Als es darauf ankam die eigentliche Mission zu erfüllen hat so gut wie alles versagt.
Wieso man für einen Haufen Schrott auch noch die verantwortliche Versagertruppe loben kann ist mir ein Rätsel.

Schau dir mal die Voyagermissionen an, und besonders WIE LANGE DORT ALLES ARBEITET. DAS ist wahre Ingenieursleistung."

Eigentlich hat alles bis auf die Düse und die Harpunen funktioniert. Und trotz dieser Ausfälle ist Philae auf dem Kometen erfolgreich gelandet.

Die Voyagermissionen kann man nicht mit einer Landung auf einem Kometen vergleichen. Die hat man angeschuppst mehr nicht.
Und jemand der diese technische Höchstleistung von Philae als Schrott bezeichnet hat keine Ahnung wovon er spricht. Was hast denn du bisher zustande gebracht? Banane erfolgreich geschält?
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15.11.2014 17:33 Uhr von Luelli
 
+3 | -1
 
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Was heißt denn "Aus und vorbei"?
Allein für diese unterbelichtete Aussage müsste ich ein Minus geben.
Die Wissenschaftler haben in den letzten Wochen mehr Daten gesammelt, als sie in den nächsten Monaten auswerten können.
Genug Zeit also, dass sich der Akkusatz im Landemodul wieder aufladen kann.
Selbst wenn das Monate dauert, ist das kein Beinbruch.
Im Übrigen wird sich durch die Taumelbewegung des Kometen irgendwann die Häufigkeit der Sonneneinstrahlung vergrößern, so dass man möglicherweise in 10 oder mehr Jahren das Labor häufiger nutzen kann.
Vorbei ist also gar nichts und "aus" erst recht nicht.
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15.11.2014 23:38 Uhr von mr.science
 
+4 | -0
 
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@Zeus35

Warum Du die Mission als Fehlschlag bezeichnest, obwohl alle wissenschaftlichen Programme von Philae erfolgreich abliefen und auch der Orbiter nach wie vor problemlos arbeitet und sogar das gesamte Rosetta-Team und alle involvierten Personen, sowie der Rest der Fachwelt von einem vollem Erfolg spricht, ist zu Recht jedem hier ein Rätsel.

Wie man zu dieser wirren Ansicht kommen kann ist mir unbegreiflich. ^^
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16.11.2014 03:16 Uhr von Phyra
 
+3 | -0
 
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@Zeus35
du beweist mit deinen post ziemliche dummheit, die mission wird als erfolg deklariert, weil man alle initial geplanten messungen durchfuehren konnte.

"Dann erkläre doch mal den gemeinen Pöbel worin du die "technische Höchstleistung" siehst"
ja, ne, koennte jeder automechaniker hinbekommen, eine sonde bauen die 10 Jahre durch das all reist, dann einen winzigen punkt trifft dessen form und substanz man nur ungefaehr schaetzen konnte, die auf dieser erfolgreich trotz widrigkeiten landet und trotzdem noch alles wichtige funktioniert.
Oh moment, du wuerdest ja es nicht mal hinbekommen, einen kurs zu berechnen, sodass die sonde dem asteroiden ueberhaupt nahekommt.

"Schau dir mal die Voyagermissionen an, und besonders WIE LANGE DORT ALLES ARBEITET. DAS ist wahre Ingenieursleistung. "
"10 Jahre ohne Beschäftigung durch das All, "

wieso widersprichst du dir eigentlich? sagst erst 10 jahre ohne beschaeftigung durchs all ist kein erfolg, aber wenn eine sonde 40 jahre rumfliegt ist es einer?
Oh, du meinst bei der voyager arbeiten mehr instrumente als bei philae? haha, du bist witzig... oder dumm... vermutlich letzteres.
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16.11.2014 09:12 Uhr von Perisecor
 
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Ein richtiger Zeus35 in der uns bekannten Qualität.

Edit:
Selbst der Kommentar von bustere ist inhaltlich richtiger als der von Zeus35.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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16.11.2014 10:47 Uhr von mr.science
 
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@Zeus35

"Natürlich arbeiten bei Philae und dem Orbiter deutlich mehr Geräte, aber die Sonden trennen ja auch 30 Jahre technologischer Fortschritt, sollte man da nicht "etwas" mehr Zuverlässigkeit erwarten dürfen? "

Die Geräte arbeiten unter unterschiedlichen Bedingungen. Mal abgesehen davon, dass es von grund auf unterschiedliche Geräte sind. Ist Dir nicht klar, dass Äpfel-Birnen-Vergleiche hier sinnlos sind?

Mit zunehmender Komplexität der Geräte steigt in der Regel auch die Störanfälligkeit.
Die Instrumente der Voyagersonden, die heute noch arbeiten, sind sehr einfache, elektronische Geräte und nicht zu vergleichen mit einem Landesystem, das in einem bestimmten Moment einmal funktionieren muss.

[ nachträglich editiert von mr.science ]
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16.11.2014 16:28 Uhr von Phyra
 
+1 | -0
 
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@zeus
ja genau, du schmeißt es in den windows calculator und der rechnet dir das aus richtig?
mann bist du naiv!
fuer solche berechnungen muessen komplizierte modelle erstellt und in eine passende simulation eingebracht werden, und das macht kein computer fuer dich, das ist eine aufgabe fuer hochspezialisierte wisenschaftler.
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16.11.2014 20:46 Uhr von mr.science
 
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@Zeus35

"Richtig, und das absurde ist ja schließlich, dass die komplizierte Meß- und Labortechnik funktioniert hat, während "einfache" Technik wie die Harpunen oder die Anpressdüse versagt haben."

Wie kommst Du denn darauf, dass die Technik des Harpunensystems und der Kaltgasdüse weniger störanfällig bzw weniger komplex sein sollten, als die Messtechnik? Dem ist nicht so. Die Geräte benötigen sogar selbst Messtechnik neben ihrer Mechanik (die bei vielen anderen Messgeräten gar nicht vorhanden ist), um zu wissen, wann der richtige Zeitpunkt zum Feuern gekommen ist.

"Ganz genau, es musste nur einmal funktionieren, weil es nur eine Gelegenheit gab.
Und dazu war man nicht imstande. Was ist daran lobenswert?"

Lobenswert ist an dem Ausfall natürlich nichts aber er ist nicht "lächerlicher", als Ausfälle anderer Systeme. Was weisst Du z.B. über die Bau- und Funktionsweise der Sensoren, die die Harpune auslösen sollten? Wenn die Sensorik beschädigt ist kann auch die einfachste und zuverlässigste Harpune nicht ausgelöst werden.

"Die ESA hatte schlicht und einfach immenses Glück! Das Labor hätte genau so gut vom Kometen weg hüpfen können."

Klar war etwas Glück dabei, der Lander wurde trotzdem so konzipiert, dass er möglichst trotzdem landen kann, sollten Teile der für die Landung wichtigen System ausfallen.

"Dann wäre die ganze Zeit und das Geld bloß für ein paar Fotos drauf gegangen. "

Na und? Rosetta hätte auch in den 10 Jahren Flugzeit durch eine interplanetare Staubwolke fliegen und dabei ganz verloren gehen können. In der Erforschung der Welt müssen Risiken eingegangen und Rückschläge weggesteckt werden. So war es immer und wird es auch immer sein. Sollen wir die Forschung einstellen, weil immer irgendwas kaputt gehen und dann viel Geld kosten könnte?
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20.11.2014 21:29 Uhr von Luelli
 
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@ Zeus35
Zitat: Der gute Philae wird schon in einigen Wochen von der Sonne geröstet. Dann wird sich die Elektronik an Board in Müll verwandeln, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit OHNE dass sich die Akkus vorher aufladen konnten.

Das bezweifele ich.
Erstens wurde Philae nicht mit Baumarktmaterialien zusammengeschustert und zweitens liegt er überwiegend im Schatten.

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