14.11.14 14:47 Uhr
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Estland: NATO soll "Politik der Stärke" gegen Russland zeigen

Sven Mikser, Verteidigungsminister Estlands, hat angesichts der Krise in der Ukraine zu einer "Politik der Stärke" gegenüber Russland aufgefordert.

"Nato-Länder wollen keinen Krieg. Wenn man es mit einem Regime wie dem Putins zu tun hat, ist Schwäche aber sehr viel provozierender als Stärke", so Mikser.

Moskau verfolge neoimperialistische Ambitionen und wolle ein neues, russisches Imperium aufbauen. Russland hatte diese Behauptungen stets zurückgewiesen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Russland, NATO, Stärke, Estland
Quelle: german.ruvr.ru

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2014 15:03 Uhr von FlatFlow
 
+5 | -3
 
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Und was macht die NATO? Sie verfolgen genau die gleichen neoimperialistische Ambitionen.
Wieso können nicht die alt UdSSR Republiken einfach neutral wie die Schweiz bleiben?
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14.11.2014 15:09 Uhr von Shifter
 
+4 | -1
 
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war ja alles mal so abgemacht, der westen sollte die ostgrenzen respektieren. wir wir aber alle wissen hat sich der westen da nur ein paar monate dran gehalten und da es auch nix schriftliches gab und ein versprechen oder handschläge für den westen nicht zählen hat man so langsam aber sich den bogen überspannt.
schlimm ist das die medien nicht frei berichten sondern immer den gleichen müll runterbeten den sie von CDU und SPD eingetrichtert bekommen
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14.11.2014 16:14 Uhr von ElChefo
 
+1 | -4
 
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FlatFlow

...die NATO annektiert also Teile anderer souveräner Staaten? Spannende These.
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14.11.2014 16:30 Uhr von FlatFlow
 
+3 | -1
 
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@ElChefo "......die NATO annektiert also Teile anderer souveräner Staaten?..."

Nein das machen sie selbstverständlich nicht.

Jedoch wieso sollen die alten Republiken in die NATO rein? Verschiebt man nicht die NATO Grenze näher an Russland (Konsequenzlos?).
Wie du sagst, sind das souveräner Staaten, welche Befürchtungen haben sie den?
Russland hat doch die Grenzen anerkannt und unterhält zu allen diesen Staaten bilaterale Kontakte und Verträge.
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14.11.2014 17:03 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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FlatFlow

"Nein das machen sie selbstverständlich nicht. "

Aha?

"Jedoch wieso sollen die alten Republiken in die NATO rein?"

Streiche sollen, setze wollen. Frag doch mal, wieso sie das wollten. Lag es vielleicht an Bruder Stalin und den Russifizierungen? Den Hungermorden? Den Entführungen? Der Repression? Dem dadurch entstandenen Misstrauen gegenüber Moskau?

"Wie du sagst, sind das souveräner Staaten, welche Befürchtungen haben sie den?"

Vielleicht dieselben Befürchtungen, die Moskau über die Jahrzehnte genährt hat? Vielleicht dieselben Befürchtungen, die für die tschetschenische Bevölkerung bei ihrer Unabhängigkeitserklärung wahr wurden? Oder bei der Abspaltung von Transnistrien? Oder Georgien?

"Russland hat doch die Grenzen anerkannt und unterhält zu allen diesen Staaten bilaterale Kontakte und Verträge."

Russland hat auch die Grenzen der Ukraine anerkannt. Auch den Status der Krim. Und heute? Heute hat es sich die Krim gekrallt und seine Soldaten kämpfen, erkennbar an den Gewehren und Panzern, in der Ostukraine.

...und da fragst du noch?
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14.11.2014 17:44 Uhr von FlatFlow
 
+0 | -1
 
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@ElChefo

"...Lag es vielleicht an Bruder Stalin und den Russifizierungen? Den Hungermorden? Den Entführungen? Der Repression?..."

Man könnte das im Umkehrschluss auch auf Deutschland schließen können und der Nazi Vergangenheit, oder?
Tut jedoch keiner, aber mit dem Russen können wir das machen...

Schon mal daran gedacht, dass die Krim-annektion nur die folgen der NATO Erweiterung waren?
Bis hier hin und nicht weiter? Deswegen ist und wird die Ukraine für nächste Jahre, oder gar Jahrzehnte destabilisiert bleiben.
Aus Georgien hätte die NATO was lernen können und müssen, tat sie jedoch nicht. Die Konsequenzen trägt die ukrainische Bevölkerung.

Und dabei bin ich gar kein pro Russland Typ...
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14.11.2014 18:17 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
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FlatFlow

"Man könnte das im Umkehrschluss auch auf Deutschland schließen können und der Nazi Vergangenheit, oder?"

Häh? Kappes.
Fakt ist, das diese Länder sehr gute Gründe für ihre Beitrittsersuchen hatten, die eben an den Gräueln der Nachkriegszeit bis zur Auflösung der SU festzumachen sind. Daran rüttelt auch kein Nazi-Vergangenheits-Vergleichs-Versuch.

"Schon mal daran gedacht, dass die Krim-annektion nur die folgen der NATO Erweiterung waren?"

Seltsam.
Erst hiess es von den Russland-Freunden, das es auf der Krim keine russischen Soldaten ausserhalb der Kasernen gäbe. Jede andere Behauptung war NATO-Propaganda. Dann hat Putin es zugegeben, und es hiess, ja, Russland habe ja auch jedes Recht dazu, weil wegen Schutz der Bürger vor Faschisten und vor allem, es war keine Annektion und weil Chrustschow ja nie das Recht hatte blablabla. Und jetzt auf einmal kommst du und erklärst, das es doch eine Annektion war, die eine Reaktion auf die NATO-Erweiterung... ähm... Moment. Die Ukraine ist doch gar nicht in der NATO? Und wird es absehbar auch nicht sein werden!?

"Deswegen ist und wird die Ukraine für nächste Jahre, oder gar Jahrzehnte destabilisiert bleiben."

Spannende These. Sollte es so sein, spräche das Bände über das Verhältnis Russlands zum Völkerrecht, speziell zum Selbstbestimmungsrecht der Völker (okay, das Verhältnis war schon immer recht... amüsant) und der Souveränität anderer Länder. Witzig.
Fassen wir zusammen: Weil einige Länder entschliessen, sich neuen Bündnissen zuzuwenden, darf Russland ein beliebiges weiteres Land destabilisieren?

"Aus Georgien hätte die NATO was lernen können und müssen, tat sie jedoch nicht. Die Konsequenzen trägt die ukrainische Bevölkerung."

Die Lektion aus Georgien wäre gewesen, wesentlich härter auf diese und ähnliche völkerrechtswidrige Aggressionen Russlands zu antworten. Das hätte aber eigentlich schon mit dem ersten Tschetschenienkrieg klar sein sollen. Da hat man aber auch sich noch mit "Innere Angelegenheit" betüddeln lassen. Moldau/Transnistrien wird - ganz sicher - sehr genau hinsehen.
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14.11.2014 18:47 Uhr von FlatFlow
 
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Also ich bin kein Russen-freund und mir ist, wenn ich ehrlich bin scheißegal ob und wie lange sie sich da um neue Linien auf der Karte prügeln. Sollen sie machen, wenn sie so dumm sind.

Ich bin nur der Meinung, dass die NATO da nicht so unschuldig ist (NATO+Ukraine Manöver etc.).
Klar kann ein souveräner Staaten entscheiden mit wem sie "Spielen" möchte und wer der "Böse" ist. Ich finde nur so eine Art von schwarz/weiß Politik nicht gerade fördernd. Es ist eher kontraproduktiv und stärkt die Hartleiner auf beiden Seiten.

Nachdem Zusammenfall des Ostblocks und Russlands hätte man doch alles besser machen können. Die BRD + DDR sind zusammengewachsen, wieso nicht ein gut produktive Zusammenarbeit auch mit Russland, Schröder hat doch gezeigt, dass es geht, stattdessen wird jetzt angeheizt wo es nur geht.

So langsam bewegen wir uns da wo wir waren und ich befürchte, dass das Spiel (Kalter Krieg) wieder von vorn losgeht.

Die Ukraine ist doch nur ein Spielball der Großmächte, das Land kommt doch nicht Vorwärts wenn es in der NATO ist. Die Wirtschaftliche Abhängigkeit von Russland ist groß.

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]

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