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Online-Handel: Allgemeine Geschäftsbedingungen werden im Internet kaum gelesen

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) werden im Online-Handel häufig ignoriert. Jeder zweite Internetnutzer (53 Prozent) akzeptiert die AGB meistens oder sogar immer, ohne sie gelesen oder verstanden zu haben. Das meldete die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

Die repräsentative Studie ergab, dass zwölf Prozent der Befragten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für unwichtig halten. Die meisten Nutzer (72 Prozent) finden AGB im Internet zu lang oder zu kompliziert.

Jüngere Internetnutzer neigen eher dazu, die AGB zu ignorieren, so die Studie. Beim bargeldlosen Bezahlen steht die Sicherheit des Datenverkehrs und der Schutz persönlicher Daten an erster Stelle. Für die Studie der TNS Emnid wurden 1.000 Menschen ab 18 Jahren in Privathaushalten befragt.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Internet, Online, Umfrage, Handel, Interesse, Lesen, Geschäftsbedingung
Quelle: spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2014 18:32 Uhr von HumancentiPad
 
+9 | -0
 
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Wenn man ne Stunde Zeit hat die zu lesen...
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13.11.2014 19:44 Uhr von ar1234
 
+4 | -0
 
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Die AGBs sind meist viel zu lang und kompliziert. Da steckt aber oft auch System dahinter. In lang formulierten AGBs lassen sich unter Umständen ganz nette Fallen verstecken. Vor allem bei Banken, Versicherungen und Dingen, die mit Nutzungsrechten (trifft auf vieles im Internet zu!) zu tun haben. Als Normalbürger hat man aber kaum eine Chance, derartige Fallen zu finden und zu erkennen. Dazu ist der Text von AGBs viel zu lang und aufgebläht.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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15.11.2014 08:19 Uhr von MBGucky
 
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Eben deshalb sind Klauseln die man in einer AGB nicht erwartet unwirksam. (z.B. Preisangaben, aber auch Newsletter und Weitergabe persönlicher Daten an dritte.)

[ nachträglich editiert von MBGucky ]

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