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Hashimoto-Thyreoiditis ist die häufigste Autoimmunerkrankung

Hashimoto-Thyreoiditis gilt als die häufigste Autoimmunerkrankung, welche jedoch nur selten bzw. erst nach Jahren diagnostiziert wird. Die Erkrankung wird auch als Autoimmunthyreoiditis oder als chronische Schilddrüsenentzündung bezeichnet.

Durch Hashimoto werden die Zellen des Immunsystems, die T-Zellen, aktiviert sowie die Antikörperbildung durch sogenannte B-Zellen angeregt. Dadurch wird langsam und schmerzlos die Schilddrüse zerstört, welche dadurch immer weniger Hormone produziert.

Symptome sind unter anderem Müdigkeit, depressive Verstimmung, Gewichtszunahme, Verstopfung und nächtliches Schwitzen. Nach Angaben von Medizinern sind Frauen drei- bis viermal häufiger betroffen als Männer. Eine wirkliche Heilung gibt es nicht, doch die Auswirkungen sind gut behandelbar.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankheit, Diagnose, Immunystem
Quelle: spiegel.de

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