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Nach Linken-Kritik: Sahra Wagenknecht bezeichnet Wolf Biermann als "alten Mann"

Liedermacher Wolf Biermann hat im Bundestag für einen Eklat gesorgt, weil er die Linke massiv attackiert hatte (ShortNews berichtete).

Die stellvertretende Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht wehrt sich nun gegen die Angriffe.

Biermann sei "ein alter Mann, der in der Zeit geblieben ist, in der diese Auseinandersetzungen geführt wurden", so die Politikerin.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mann, Kritik, Sahra Wagenknecht, Wolf Biermann
Quelle: focus.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2014 13:53 Uhr von quade34
 
+7 | -17
 
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13.11.2014 14:08 Uhr von Pils28
 
+16 | -7
 
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Das war keine Kritik, was Biermann dort abgezogen hat. Das war einfach eine Frechheit, dass man den dort für so etwas von der Leine gelassen hat. Dachte eigentlich das Parlement hat zumindest eine Restwürde.
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13.11.2014 14:18 Uhr von quade34
 
+5 | -19
 
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13.11.2014 14:43 Uhr von Schmollschwund
 
+12 | -5
 
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Biermann´s Auftritt war unangebracht und überflüssig. Ist immer noch ein Haus des Volkes und nicht der persönlichen Rache und Nachtreterei. Nach 25 Jahren immer noch an seinem Schmerz zu hängen, gar davon zu leben ist recht arm. Der lebt in der Vergangenheit.

Wenn Unionspolitiker Merkel schützen damit sie nicht befragt werden kann und das mit dem Argument "es dürfe kein Spektakel unter dem Bundesadler stattfinden", dann frag ich mich, was der Auftritt sollte.....??!
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13.11.2014 16:32 Uhr von Schmollschwund
 
+7 | -3
 
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@BastB_
"Biermanns Rede zielte genau auf solche Personen wie die Wagenknecht ab"

Dann frag ich mich jetzt nicht, was Du zu erwarten hättest.... Wagenknecht hat im Gegensatz zu Dir wenigstens und einiges mehr im Kopf.
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13.11.2014 17:17 Uhr von HateDept
 
+7 | -2
 
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@quade

dass Du reflexartig wie ein verbitterter alter Mann auf solche News reagierst, ist ja nix neues.

Biermann wurde 1976 ausgebürgert - da war Wagenknecht 7 Jahre alt. Was verstehst Du unter "Altstalinisten" und was hat Wagenknecht mit Stalinismus zu tun???

Dass es in der DDR Ungerechtigkeit und Zensur gegeben hat ist ja bekannt. Dass in der BRD bis heute richterliche Urteile gefällt werden, die weit an Gerechtigkeit vorbeigehen, ist auch bekannt - ist die BRD dann auch ein Unrechtsstaat?

Kommunismus ist eine Utopie ... die Vorraussetzungen einer Entstehung waren noch nie gegeben und es gab auch noch nie eine kommunistische Staatsform auf dieser Erde - also Zukunftsmusik ... sollte die Menschheit lange genug überleben und entsprechend reifen - wer weiß. Aber wie meinst Du das mit den "Kommunistenfunktionären" und damit, dass diese noch in einer Zeit vor Biermann leben? In welcher Zeit denn? Zählen zu den Kommunistenfunktionären auch normale Kommunisten?
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14.11.2014 08:51 Uhr von HateDept
 
+0 | -1
 
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aah ... na wenigstens mal ein konkreterer Vorwurf ... das Problem ist demnach die Meinung zu DDR-Unrecht? Hast Du hierzu ein Beispiel, Olli?
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14.11.2014 09:02 Uhr von TendenzRot
 
+0 | -0
 
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Wo ist denn das Problem. Biermann *ist* ein alter Mann mit seinen über 70 Jahren. Hätte sie - vollkommen zurecht übrigens - verbitterter, böser, alter Mann gesagt, gäbe es mglw. einen Grund sich aufzuregen, aber so ist doch nicht passiert.
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14.11.2014 11:49 Uhr von HateDept
 
+3 | -2
 
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@Olli_Koenigs

danke, ... ich kenne die KPF durchaus und frage mich nun trotzdem, welche konkreten Inhalte/Aussagen von Dir gemeint sind. Vielleicht interpretiere ich das ja anders als Du!?

Zudem steht auch Stalinismus im Raum - wovon sich die Kommunisten, die ich kenne, definitiv distanzieren (so wie dies schon vor einer Ewigkeit eine KPD und später eine DKP tat). Frau Wagenknecht distanziert sich ebenfalls von Stalin. Zudem kann ja auch der Kommunismus nix dafür, dass Stalin sich selbst als Kommunist sah/bezeichnete. Ich sehe das immer eher als Pöbelei und Nachgeplabbere, das an der Realität vorbei geht.
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14.11.2014 13:11 Uhr von HateDept
 
+2 | -2
 
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Die Stasi hat, laut der offenliegenden historischen Aufzeichnungen, mind. 3 mal einen 3.WK verhindert. Die Hauptaufgabe der Stasi bestand in der Spionageabwehr - und Aufklärung. Insofern ist ein Lob für den "mutigen Einsatz für den Frieden" durchaus angebracht.
Mit solchen Aussagen wie meiner obigen ist bitte nicht gleichzusetzen, dass ich es gutheiße, dass verschiedene Stasi-MA ihre Macht mißbraucht haben, um unliebsame Mitmenschen zu benachteiligen oder Schlimmeres. Die DDR war, nicht zu unrecht, extrem sensibel was Aktivitäten gegen den Staat anbelangte - daruter haben sicher auch Unschuldige gelitten.

Die Provokation der "jW" zum Mauerbau halte ich persönlich ebenso für berechtigt. Heutzutage weiß kaum noch jemand warum diese scheiß Mauer gebaut wurde - der öffentliche Konsens lautet "um die DDR-Bürger einzusperren" - und fertig. Mit dieser scheiß Mauer war eben genau das an guten Dingen in der DDR möglich, was die "jW" aufgezählt hatte. Ohne das Ereignis Mauerbau würden wir alle vielleicht gar nicht mehr existieren ... selbst Kennedy sagte damals so etwas wie "eine Mauer zu bauen ist sicher keine schöne Lösung, dennoch besser als Krieg".

Meinst Du also mit "DDR-Unrecht" u.a. den Mauerbau?
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14.11.2014 21:16 Uhr von WolfGuest
 
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was für eine widerliche gipsvisage.
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15.11.2014 16:20 Uhr von HateDept
 
+0 | -2
 
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"Friedensnobelpreis für Erich Mielke und Rudolf Hess!"
Kannst Du nicht einfach sachlich argumentieren?

Ich käme nicht auf die Idee, Schießbefehl usw. schön zu reden. Es ist doch furchtbar, dass die Menschen nicht einfach leben konnten wo sie wollten!? Du musst aber das Geschehene bitte auch im entsprechenden Zeitrahmen bewerten. Wir standen damals mehrfach vor einem weiteren Weltkrieg. Was ist nun? Meinst Du also mit "DDR-Unrecht" u.a. den Mauerbau?
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17.11.2014 17:50 Uhr von HateDept
 
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Ohne die Mauer wäre die DDR ausgeblutet, was zwangsläufig zu einem Krieg geführt hätte. Mit Mauer war´s auch blöd - aber eben besser als ein WK3. Das hat mit "Schönreden" schlichtweg garnix zu tun.

Was ich hier ansonsten schön rede, ist das, was u.a. Du in einen Topf wirfst. Hinter der KPF stecken Marxisten, nicht Stalinisten. Ich verstehe nicht, warum Du hier Parallelen zu Holocaustleugnern anbringst!?

Selbst wenn wir meinetwegen über eine Stasi diskutieren. Es ist wohl recht einmalig, dass die Akten eines Geheimdienstes offen liegen (mit Ausnahme dessen, was die Bundesregierung belastet). Wäre aus diesen Akten oder aus sonstigen Beweisen irgendetwas hervorgegangen, was auf Menschenrechtsverletzungen (wie z.B. Folter, Mord) hinweist, hätte man doch die Betreffenden längst verurteilt, oder nicht? Die wenigen Zeitzeugen widersprechen sich selbst. Bis dahin sind das demnach Mythen und Legenden, die sich manchmal sogar aufklären lassen - so wie die Geschichte mit dem Doping ;o). Man kann natürlich auch einfach behaupten, die wären alle wahr und alles andere ist Schönrederei ...

Verstehe bitte eins nicht falsch - ich will die DDR nicht zurück haben. Kommunismus oder Sozialismus können nicht dafür, dass es eine DDR, einen Stalin und sonstewas gegeben hat. Die Marxisten waren zu Ostzeiten ausgerechnet die, die von Stalin teilweise verfolgt und in der DDR auch nicht gerade zuvorkommend behandelt wurden. Die Flöten, die der Biermann vielleicht meint, sind Honecker & Co - er ist halt, wie schon erwähnt, in dieser Zeit hängen geblieben (kein Wunder bei dem Intellekt).
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18.11.2014 17:22 Uhr von HateDept
 
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Also woran Du jetzt die Nähe der KPF zu Stalin erkennst habe ich verstanden ... nun, wenn Dir das reicht ;o). Ich kann Dir nur ans Herz legen, dass Du Dich irrst.

Die KPF klingt also wie die braunen Gegenstücke? Ist mir unklar, wie Du überhaupt beide Systeme einfach so miteinander vergleichst - aber eben genau dort will man uns ja hinbringen - zu glauben dass beide Systeme gleichsam menschenfeindlich waren. Man lässt dabei generell gern außer Betracht, dass das DDR-System in Sachen Quantität und Brutalität deutlich hinterherhinkt - aber egal :o). Die SED war sogar so brutal, dass ein erheblicher Großteil der DDR-Bevölkerung ohne Existenznöte leben musste.

Ja, das mit dem Gedenkstein und auch das mit dem Hitler-Stalin-Pakt solltest Du Dir tatsächlich mal näher ansehen. Stalin wird (nicht nur von der KPF) nicht gern als Sozialist oder Kommunist gesehen. Er hat letztlich gegen den Kommunismus gehandelt - schon kurz nach Amtsübernahme. Das hatte ihm Mitte der 20er ein Großteil der deutschen KPD (die damals größte kommunistische Partei außerhalb der SU) sehr übel genommen. Das alles zu erläutern führt hier aber zu weit.

Ich hatte nicht behauptet "... Kommis und sozialisten konnten gar nichts für die DDR.", sondern der Kommunismus bzw. Sozialismus ...

Eine Frage trotzdem noch: da ja in anderen Ländern im gleichen Zeitrahmen auch aufgrund politischer Motive nicht gerecht geurteilt wurde (man denke an die Berufsverbote in der BRD), müsste man diese doch jetzt auch "Unrechtsstaaten" nennen, oder?
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18.11.2014 17:28 Uhr von HateDept
 
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18.11.2014 17:42 Uhr von HateDept
 
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"Du meinst wohl: du bist der Meinung, dass es nicht so wäre."
nein, meine ich nicht

Deine Argumentation überzeugt mich nicht - Dir wird es sicher ähnlich gehen ;o).

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