13.11.14 11:40 Uhr
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Nach abgelehnter Herztransplantation: Todkranker Zweijähriger stirbt in Türkei

Monatelang kämpften die Eltern des türkischen Jungen Muhammet für ein Spenderherz in Deutschland, doch die Uniklinik Gießen weigerte sich, den Zweijährigen auf ihre Warteliste zu setzen (ShortNews berichtete).

Nun ist das Kind in der Türkei verstorben, wohin seine Familie ihn zurückbringen musste, nachdem er einen irreversiblen Hirnschaden erlitten hatte.

Die Eltern hatten für die Behandlung ihres Kindes 400.000 Euro gesammelt, doch die Klinik will Spenderorgane nur den Patienten geben, die die besten Aussichten haben.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Türkei, Herztransplantation
Quelle: spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2014 11:43 Uhr von Rechtschreiber
 
+20 | -3
 
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Tragisch, aber richtig. Das Kind hätte zum Transplantationszeitrum bereits einen irreversiblen Hirnschaden gehabt. Ich finde es vollkommen legitim, die sehr begrenzten Spenderorgane denjenigen zukommen zu lassen, die die besten Heilungschancen haben.
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13.11.2014 11:45 Uhr von Marknesium
 
+8 | -18
 
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13.11.2014 11:46 Uhr von alex070
 
+10 | -1
 
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"Da der Junge auch einen schweren Hirnschaden hatte, hatte die Uniklinik Gießen sich geweigert, ihn auf die Warteliste zu setzen. Das Landgericht Gießen hatte dem Krankenhaus Recht gegeben. "

Tragisch für die Eltern und das Kind, aber eine verständlich Entscheidung :-/
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13.11.2014 11:50 Uhr von sooma
 
+2 | -4
 
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13.11.2014 12:28 Uhr von Atze2
 
+15 | -3
 
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ja klar, mangels Spender-Organe sterben tausende jährlich in Deutschland.

Und die Uni Giessen ist natürlich jetzt ganz böse... weil es einen Türken traf.....


Versteht mich nicht falsch, Mensch ist Mensch, egal ob Türke oder Russe.

Es soll angeblich Kinder aus Schweden geben die auch keine Organspende bekommen. Kommt da aus der Links-Grünen Ecke eine Pressemeldung? nope.... und DAS regt mich auf. Da wird ein zweijähriger Türke zu Politik gemacht. und das kotzt mich voll konkret an
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14.11.2014 08:24 Uhr von Stray_Cat
 
+1 | -0
 
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In der Quelle hört sich das etwas moderater an.

Ich denke, die Eltern haben die Hölle hinter sich und ich wünsche ihnen, dass sie das irgendwann verkraften.

Doch ich finde, wenn man einem Menschen mit einer auch mit dem Transplantat sehr geringen Lebenserwartung so ein Herz gibt und ein anderer stirbt dann deswegen, ist das auch nicht richtig.
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27.12.2014 19:01 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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Man sollte dazusagen: Das Kind hatte einen Hirnschaden und es ist überaus fraglich, ob das Kind die Operation geschweigen denn ein paar Jahre überlebt hätte. Da sollte das Organ doch lieber ein Kind bekommen, das länger und besser damit leben kann. Das sollte man in eine News (das sollte sich auch der Spiegel hinter die Ohren schreiben) einbringen. Das hier hört sich an, als ob die Ärzte in Gießen das Kind haben sterben lassen weil sie ihm kein Herz einbauen wollten. Die Gründe waren plausibel.

Spiegel Ende Oktober:
"Das Hindernis für eine Organtransplantation stelle jedoch nicht die Hirnschädigung an sich dar, sondern die hieraus resultierenden erhöhten Operationsrisiken. Es sei keine Diskriminierung wegen der Behinderung des Jungen"

Das hätte der Spiegel mit in die News einbringen sollen.

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