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US-Soldat legt nach Ablehnung seines Asylantrags in Deutschland Beschwerde ein

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am vergangenen Dienstag ein Gutachten zum Asylantrag eines US-Soldaten in Deutschland veröffentlicht.

Der desertierte US-Soldat André Shepherd ist seit 2007 in der EU untergetaucht, da er nicht am Irak-Krieg teilnehmen wollte und sein Antrag auf Asyl zunächst abgelehnt wurde. Dagegen hatte Shepherd Klage eingereicht.

Das Urteil wird im kommenden Jahr erwartet. Die Richter fällen ihr Urteil meistens im Sinne des Gutachtens. In den USA drohe dem Soldaten laut eigenen Angaben unter anderem wegen Fahnenflucht eine Gefängnisstrafe.


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WebReporter: Captain-Arrow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Soldat, US, Beschwerde, Ablehnung, US-Soldat
Quelle: trt.net.tr

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2014 18:24 Uhr von Knutscher
 
+45 | -21
 
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Bei einem Unrechtsstaat wie den USA, sollte die Entscheidung eigentlich nur eine Formsache sein.
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12.11.2014 18:59 Uhr von Brotfoto
 
+17 | -21
 
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Bei dem ganzen Gelaber hier muß man aber eins bedenken.
In der USA wirst du unfreiwillig in den Krieg geschickt.
Hier hast du deinen Wehrdienst abgeleistet und nur freiwillige wurden in den Krieg geschickt.
Wenn man hier keine Lust auf Wehrdienst hattest hat man einfach Zivildienst geschoben.
Und sollte es man trotz allem geschafft haben unehrenhaft entlassen zu werden hat hier kein Hahn danach gekräht.

In den USA ist es aber fast unmöglich einen Job in einer Behörde oder sonst einen gut bezahlten Job zu bekommen.
Da ist es noch ein absolutes No go. Nicht gedient zu haben. Oder das schlimmste Unehrenhaft entlassen zu werden.
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12.11.2014 19:26 Uhr von Patreo
 
+5 | -6
 
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@Schattentaucher ist witzig, weil du ja sonst eher negativ gegenüber Asylanten eingestellt bist.
Liegts daran, dass es darum rassistischen Antiamerikanismus zu propagandieren?
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12.11.2014 19:43 Uhr von FadingMoon
 
+23 | -2
 
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@Brotfoto

Du solltest deine Informationen nicht aus alten Filmen beziehen. Die USA hat eine Freiwilligenarmee. Jeder Soldat ist freiwillig beim Militär und nimmt demnach auch freiwillig in Kauf, dass er seinem Handwerk nachgehen muss, was nunmal der Krieg ist.
Desertieren ist eine Straftat. Warum sollten wir hier so jemanden aufnehmen?
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12.11.2014 19:52 Uhr von CrazyWolf1981
 
+12 | -7
 
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Aber auch irgendwie makaber. Man lehnt jemanden ab der nicht kämpfen und töten will, lässt aber hier Asylsuchende rein die von Anfang an auf Straftaten aus sind, wie man ja aktuell fast täglich in den Nachrichten über Asylunterkünfte mitbekommt.
Da wär mir ein desertierter Ami tausendmal lieber als das, was wir sonst so reinlassen.
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12.11.2014 20:00 Uhr von Knopperz
 
+9 | -6
 
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Deutschland ist doch Vasallenstaat der USA.
Warum fragt er nicht direkt in den USA (wo er gesucht wird) nach Asyl?
Das wäre ungefähr das selbe.

Soll froh sein, das er nicht direkt ausgeliefert wird.

[ nachträglich editiert von Knopperz ]
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12.11.2014 20:32 Uhr von Knopperz
 
+12 | -5
 
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Das ist die Trollkultur hier auf SN Captain-Arrow.
Nimm es nicht persönlich.

Leute die kritische (und berechtigte) Fragen stellen oder andere Meinungen vertreten sind automatisch Verschwörer und Nazis vom Mond.
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12.11.2014 22:18 Uhr von einerwirdswissen
 
+0 | -0
 
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@Wolfsburger:
Ich bin mir bei dem was du geschrieben hast nicht sicher.
Ein Bundeswehrsoldat ist verpflichtet sein Land zu verteidigen, dies gilt aber nicht im Ausland. Auch bei NATO-Einsätzen wird deshalb auf Freiwillige gesetzt. Ausnahmen sind hochrangige Offiziere.

Wer das ganz genau weis, bitte posten.
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12.11.2014 22:37 Uhr von Tropan01
 
+4 | -2
 
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Türke muss man sein
Dann dafst du sogar Bewaffnete Raubüberfälle klar machen udn bekommst ne Bewährung
und wenn du mal ein kalt machst fährst du nach hause ...
so einfach kann das sein
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13.11.2014 00:03 Uhr von fox.news
 
+2 | -0
 
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@ diana44

"Die Frage wäre bei einem positiven Urteil doch, wie weit wir mit der Asylpolitik gehen wollen.
Heute sind es die Deserteure aus aller Welt, morgen die Spione und übermorgen?"


Von wegen morgen und übermorgen. Da brauchst du gar nicht so lange warten, bei Edward Snowden forderten doch viele bereits, daß er nach Deutschland einreisen sollen dürfe.



@ Olli_Koenigs

"Sicherlich hätte es sich der (Ex-)Soldat früher überlegen können. Freiwillig diesen Beruf zu ergreifen, ist schließlich etwas anderes als wenn man zur Feuerwehr oder THW geht. Andererseits sollte ein jeder Arbeitnehmer auch das Recht haben, eine ihm angetragene Aufgabe zu verweigern. Wenn er meint, dass es seinem Gewissen widerspricht."


Finde ich schwierig. Im Ernstfall kann es möglicherweise sogar um Leben und Tod für seine Mitsoldaten und/oder Zivilisten gehen. Deshalb kann die Befehlsverweigerung eigentlich nur dann richtig sind, wenn sie grob gegen die Grundlinien der jeweiligen Armee verstößt (das hat dann aber wenig mit der persönlichen Moral des Einzelnen zu tun). Grundsätzlich muß sich ein Befehlshaber aber auf seine Truppe verlassen können.
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13.11.2014 00:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -2
 
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So ein dummer Idiot - warum hat er sich denn als Soldat gemeldet?
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13.11.2014 00:20 Uhr von AMB
 
+1 | -2
 
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Gibt es bei denen keine Todesstrafe mehr? Weil ein Dessertieren im Krieg, speziell bei einem Angriff ist ein Vergehen, daß normal viel höher geahndet wird als normales nicht zum Dienst erscheinen.
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13.11.2014 01:12 Uhr von ms1889
 
+1 | -2
 
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sorry, aber..die us arme ist eine berufsarme...das bedeutet er hat einen vertrag abgeschlossen, der ebend solches beinhaltet. die usa hat keine freiwilligen arme.

er wuste welche strafe er dafür bekommen wird...ich würde ihm für seine dreistigkeit 10 jahre mehr knast geben.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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13.11.2014 02:50 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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wok,
der Irakkrieg selber war eine völkerrechtliche Straftat (genau gesagt handelte es sich offiziell um einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg), und wer nicht an einer Straftat teilnehmen will, wird dadurch nicht zum Straftäter.
Das ist mit Autodiebstahl kaum vergleichbar.

Wer bestraft denn die Schreibtischtäter, die verantwortlich sind für Massenmord und Folter?
Wer bestraft deijenigen, die die "Beweise" gefälscht haben, mit denen diverse andere Länder in diese Straftat verwickelt wurden?
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13.11.2014 06:58 Uhr von Bobbelix60
 
+1 | -0
 
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Danke mort76!
da schaut man sich jeden einzelnen Kommentar an und macht sich seine Gedanken über den fragwürdigen Irakkrieg und alle diskutieren über die Berufsarmee der USA oder keifen sich an.
Angeblich war der Soldat ja bereits zuvor im Irak gewesen. Möglicherweise hatte er damals mitbekommen, dass da einiges schief lief mit diesem "legalen" Krieg und wollte von daher nicht wieder eine Mitschuld am Tod vieler Iraker tragen. Darüber solltet ihr euch mal Gedanken machen.
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13.11.2014 08:35 Uhr von Mecando
 
+3 | -0
 
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@Brotfoto
"Bei dem ganzen Gelaber hier muß man aber eins bedenken.
In der USA wirst du unfreiwillig in den Krieg geschickt."

Ähm, nein.
In den USA gilt zwar eine Wehrpflicht, diese ist aber seit Vietnam ausgesetzt. Damit haben die USA faktisch eine Berufs-/Freiwilligenarmee.
Wer sich dort freiwillig meldet, dem sollte klar sein worauf er sich einlässt.
Ich kann nicht freiwillig in einer Armee dienen und dann jammern weil ich entsprechende Aufgaben bekomme.
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13.11.2014 09:09 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+0 | -2
 
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Aber in Deutschland war es ok wenn jemand den Grundwehrdienst verweigert und dann dafür im Knast muss? Ich kenne sogar jemanden den genau das passierte.

Das ist dann was anderes? Aber die USA sind dann ein Unrechtsstaat.
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13.11.2014 13:15 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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BestOfCapitalism,
er hätte ja Zivildidenst leisten können...also, ich war weder Im Knast noch in der Armee.
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14.11.2014 03:39 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Bierente,
wie sollte er erklären, daß er lediglich Englisch spricht?

Du stellst dir das zu leicht vor- wer keinen Paß hat, erhält prinzipiell kein Asyl, sondern nur eine Duldung, bis die Botschaft des Heimatlandes die Existenz der Person bestätigt.
Insofern bezweifele ich deine Angabe, es gäbe hier hunderttausende Scheinasylanten-

Außerdem werden die Kandidaten vorher verhört, und es ist ziemlich ausgeschlossen, sich da vorher eine zusammenhängende, überzeugende Lügengeschichte auszudenken- es wird nach jeder Kleinigkeit gefragt, und man kennt das ja von Polizeiverhören: man verwickelt sich schnell in Wiedersprüche, selbst, wenn es NICHT um eine genaue Beschreibung von Heimatland, Reiseroute, Flughäfen und einzelner Stewardessen.geht...

Und nur 19% der afrikanischen Asylanten werden aufgenommen, dabei sieht es in großen Teilen Afrikas gerade richtig finster aus. Es ist ja jetzt nicht so, als entsprängen die Säuremienen und Kindersoldaten der Phantasie...

Und die Kriege in Libyen und Syrien wurden vom Westen gefördert- da kann man dann ruhig auch mal die eigene Suppe auslöffeln.

Um mal Zahlen zu nennen: es gibt pro Jahr 48.000 Asylanträge, von denen 22% akzeptiert werden.
Das sollte ein Land wie ´Deutschland sich eigentlich leisten können, ohne, daß gleich Sozialneid aufkommt.
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14.11.2014 12:51 Uhr von mort76
 
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lovetv,
in der Wikipedia wird unter "Irakkrieg" sofort in einem der ersten Sätze darauf hingewiesen, daß es sich um einen illegalen Angriffskrieg handelte...
Zuständig für die Ahndung wäre der internationale Strafgerichtshof, aber den erkennen die USA ja nicht an, bzw. sie sagen, daß sie US-Amerikaner, die dort vor Gericht gestellt werden, notfalls mit Waffengewalt befreien.
Das gesamte US-Militär besitzt Immunität gegen diese Art der Strafverfolgung, was eine Art Freifahrtschein für Kriegsverbrechen ist- siehe das Bradley Manning-Material...
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15.11.2014 15:22 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Brotfoto
"Da ist es noch ein absolutes No go. Nicht gedient zu haben."
Vollkommen falsch. Intelligente Menschen gehen in den USA bestenfalls zum Militär, damit ihnen die College-Ausbildung finanziert wird.
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15.11.2014 15:45 Uhr von borussenflut
 
+1 | -2
 
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Da sollte eigentlich Asyl drin sein,
hat der Soldat sich doch geweigert
an einem Angriffskrieg teilzunehmen.
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17.11.2014 04:04 Uhr von mort76