12.11.14 14:11 Uhr
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Wirtschaftsweiser Peter Bofinger stellt sich gegen gemeinsames Gutachten

Der Rat der Wirtschaftsweisen hat in einem neuen Gutachten den Staat kritisiert, doch das Mitglied Peter Bofinger stellt sich nun gegen die gemeinsame Schrift.

"Wir brauchen nicht weniger Staat, sondern mehr Staat", widerspricht Bofinger dem Gutachten nun.

Bofinger setzt sich für mehr öffentliche Investitionen ein, denn seiner Meinung nach war die Zeit noch nie so reif dafür.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gutachten, Wirtschaftsweiser, Peter Bofinger
Quelle: spiegel.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2014 14:13 Uhr von Borgir
 
+7 | -0
 
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Genau, Investoren ins Boot holen, alles privatisieren und den Bürger dafür bluten lassen. Dafür ist er schließlich da.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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12.11.2014 14:22 Uhr von einerwirdswissen
 
+3 | -1
 
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Investitionen sind dringen notwendig, vor allen in das Schulsysthem. Strassen- Brücken- Netzausbau würde auch zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.
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12.11.2014 15:14 Uhr von telemi
 
+8 | -0
 
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Hat meine Zustimmung! Mehr Staat und weniger Wirtschaft. Aber mit mehr Staat meine ich die grundlegende demokratische Vertretung des Volkes und nicht einiger weniger Wirtschaftslobbyisten.
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12.11.2014 15:41 Uhr von FlatFlow
 
+2 | -0
 
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Jetzt wo die Zinsen fast nichts kosten und keine zusätzliche Belastung für die nächste Generation stellen, sollte der Staat vielmehr investieren, nur von Wirtschaft haben die Politiker oft keine Ahnung.
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12.11.2014 16:56 Uhr von Rolling_Stone
 
+4 | -2
 
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Wer dem die Volkswirtschaftslehre beigebracht hat, würde ich gern wissen. Die Thesen von Bofinger klingen immer irgendwie nach DDR-Mief. Der Titel "WirtschaftsWAISE" wäre deshalb eher angebracht.
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12.11.2014 17:43 Uhr von generalviper
 
+4 | -0
 
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"Die Thesen von Bofinger klingen immer irgendwie nach DDR-Mief"

Ganz ehrlich, ob DDR-Mief oder das derzeitige System: Beides ist zum Untergang verdammt - so oder so.

Das momentane System führt uns zu nichts anderem als den amerikanischen Verhältnissen und noch schlimmer. Purer Kapitalismus, Wachstum und Dividendenauschüttungen als oberste Priorität, nichts anderes definiert doch das momentane System.

Und das der deutsche Staat am falschen Ende spart sieht man jedes Jahr mehr: Strassen, Brücke und Autobahnen verkommen, das Schul- und Bildungssystem wird immer schlimmer, von den Problemen im Gesundheitsbereich gar nicht zu sprechen.

Und das in Zeiten, in denen es uns und der Wirtschaft laut unserer Politik ja momentan super geht. Was kommt denn, wenn es bei uns bergab geht?
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13.11.2014 03:00 Uhr von AMB
 
+1 | -0
 
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Das ist einer der Wissenschaftler, die ein Perpedomobile bauen können.

Leider gelingt das den meisten Menschen nicht.

Die meisten Menschen habe das Problem, daß beim Umlenken von Kräften oder Geldern immer Verluste entstehen. Dadurch gelingt es ihnen nicht in einem System durch die Entnahme von Kraft oder Geld am Anfang durch dessen wieder Einbringung eine Gesamt Steigerung des Systems zu erlangen.

Wird Zeit, daß Er uns beibringt, wie das geht, weil das will ich auch können.
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13.11.2014 08:26 Uhr von Hallominator
 
+1 | -0
 
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@AMB
"Perpedomobile" ist großartig! Danke für den Lacher am Morgen :-)
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13.11.2014 13:05 Uhr von eugler
 
+0 | -0
 
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@AMB

Man könnte bspw. die Nutzer unseres "Mobils" für selbige zahlen lassen oder welchen triftigen Grund gibt es, dass internationale Konzerne unsere gesamte Infrastruktur "abnutzen", unser Einkommen gegen Wegwerfprodukte eintauschen dürfen und unsere gut ausgebildete Bevölkerung zu Billiglöhnen ausbeuten darf, wenn sie dann nicht wie jeder lokal operierende Mittelständische Betrieb in Deutschland Steuern zahlen?

Apple gute Produkte, hat 150 Mrd. US-Dollar in Cash, zahlt aber in Deutschland kaum Steuern respektive erhält sogar Rückzahlungen (2012 200.001 Euro). Nur als Bsp. - alle anderen Konzerne betreiben das gleiche spiel.

Also hier ist doch ein ganz entscheidendes Stellrad, um unser Mobil am laufen zu halten, oder!?
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19.11.2014 23:09 Uhr von Stray_Cat
 
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Wie jetzt? Hat er eine Sonderzahlung erhalten?

Ich sage: Wir brauchen nicht mehr Staat, sondern einen Staat, dem was an seinen Bürgern liegt.

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