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PLINY: Autovervollständigung von Quellcode wird das Programmieren erleichtern

Bisher waren Software-Autoren gezwungen, gebräuchliche Routinen für ihr Programm immer zu wiederholen, bzw. bereits vorhandenen, aber dem Programmierer unbekannten Quellcode wieder neu zu erfinden. Der Zeitaufwand dafür soll in Zukunft vermieden werden.

Computerwissenschaftler Swarat Chaudhuri von der Rice University in Texas arbeitet an einer Datenbank für Open-Source-Code, die Programmierern ihre Arbeit erheblich erleichtern wird. Projekt PLINY leitet seinen Namen von Plinius dem Älteren ab, der ein Pionier beim Erstellen von Enzyklopädien war.

PLINY wird dem Autor nach der Eingabe von ein paar Zeilen Quellcode Alternativen zu einer intelligenten Autovervollständigung vorschlagen. Die Datenbank wird keinen Code von kommerziellen Anbietern wie Apple oder Microsoft enthalten, aber oft basieren deren Programme auch auf Open-Source-Code.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Quellcode, Programmieren, Open-Source, PLINY
Quelle: popsci.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2014 08:51 Uhr von George Taylor
 
+15 | -1
 
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Ein gut organisierter Programmierer hat selbst solche Bibliotheken.
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12.11.2014 09:12 Uhr von der_robert
 
+4 | -1
 
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@ George Taylor
Genau so sehe ich das auch ...

Ich befürchte dass wenn alles Automatisiert wird das die Individiualität sehr stark drunter leiden wird.

Ich denke sogar so weit dass sich irgendwann niemand mehr gedanken über (neue) Funktionen machen wird, weil es in der Datenbank js schon eine passende gibt. Das diese vllt nicht optimal ist oder sogar Fehler enthalten kann/könnte oder sogar Schadcode sehe ich als sehr großes Problem. Denn nur weil eine Funktion das macht was sie soll heist das noch lange nicht das in der abarbeitung alles mit rechten Dingen zugeht.

Deswegen stimme ich George Taylor vollkommen zu, jeder Entwickler baut sich mit der Zeit eigene Bibliotheken zusammen.

Als externes Nachschlagewerk wäre es aber nicht schlcht ... solange der Quellcode nicht ungesichtet genutzt wird.
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12.11.2014 09:27 Uhr von Schimo
 
+2 | -1
 
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Mit einer guten IDE die Live Templates, vielleicht auch ZenCoding, unterstützt ist sowas überflüssig. Beides kann man über entsprechende Plug-Ins in jede IDE einbinden. Dann geht vieles wie von selbst.

Man schreibt zwar immer wieder dieselben Routinen, die unterscheiden sich jedoch im Detail voneinander. Eine Routine zu kopieren und anzupassen kostet manchmal viel mehr Zeit und Aufwand als sie gleich neu zu schreiben.

Natürlich muss der Programmierer sich auch zusammenreisen und den Code ordentlich Strukturieren und verwalten, dann ist es kein Problem.

Ich sehe keinen großen Mehrwert an der PLINY. Vor allem der Abschnitt wo er den ausgesuchten Codeschnipsel für meinen Anwendungsfall selbstständig anpassen soll. Wie soll das gehen? Kann er in meinen Gedanken lesen?

[ nachträglich editiert von Schimo ]
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12.11.2014 10:22 Uhr von sv3nni
 
+1 | -0
 
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autocomplete gibts ja schon ewig. hier z.b. ein gratis tool das nicht nur bei code sondern auch chats etc funktioniert. http://codeflash.net/

mal gespannt wie deren tool das macht das es automatisch erkennt welche funktion das sein soll.

sagen wir ich hab file_load()... dann weiss er noch lange nicht was fuer ein file in welche variablen wie geladen werden muss
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12.11.2014 10:43 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+1 | -1
 
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Genau, das wird alles voll convenient. Facebook daumen hoch. Bis irgendwann flugzeuge abstürzen weil keiner mehr weiss wie bugfixing geht.
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12.11.2014 12:17 Uhr von Stray_Cat
 
+1 | -0
 
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Zencoding und ähnliche sind mir auch gleich eingefallen.

Aber warten wir´s ab und schauen uns erstmal an, was PLINY zu bieten hat. Sicher gibt es auch da eine Bandbreite, wie man es nutzen kann.
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12.11.2014 12:41 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -1
 
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Das schränkt die Möglichkeit ein, neue Wege zu entdecken. Es gibt bekanntlich immer mehrere Lösungswege. Wie"George Taylor" schon schrieb; "Ein gut organisierter Programmierer hat selbst solche Bibliotheken. "

"Ich", als Programmierer weiß, auf welchen Gebieten ich mich auskenne, auf welchen Gebieten ich arbeite. Stelle ich fest, dass gewisse Dinge immer wiederkehren, dann leg ich mir meine, speziell auf meine Anforderungen abgestimmte Datenbank selbst zur Verfügung.

Das ist ja das tolle an: "Speichern unter..."

T9 hab ich gehasst, die Adressvorschläge im Browser sind deaktiviert, in der Suchmaschine sowieso. Die Vorschläge lenken nur ab und sie sorgen dafür, dass man sich nicht selbst was besseres einfallen lässt.

Wenn eine Datenbank, dann vielleicht eher nach dem Motto: Jeder kann seine Quellcodestandards dort ablegen und mit deren der anderen Programmierer vergleichen. Natürlich im Sinne von geben und nehmen.
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12.11.2014 17:34 Uhr von wombie
 
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Finde ich schon praktisch. Wenn´s dann noch in den gaengigen IDEs eingefuegt ist waer´s prima.

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