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Schleswig-Holstein: Hasenpest nachgewiesen - Umweltamt gibt Warnung heraus

Im nördlichen Landesteil von Schleswig-Holstein ist ein an der seltenen Hasenpest verendeter Hase gefunden worden. Das Umweltministerium in Kiel hat gewarnt, dass teilnahmslose oder tote Tiere nicht angefasst werden sollten. Die Krankheit ist auf den Menschen übertragbar.

Die Übertragung erfolgt über direkten Kontakt mit dem erkrankten Tier. Ein Infektionsrisiko existiert auch, wenn das Fleisch der Tiere nicht ausreichend durchgegart worden ist. Tiefgekühlt bleibt die Krankheit noch über Monate hinweg ansteckend.

Im Jahr 2014 wurden insgesamt 13 Tiere ins Landeslabor geschickt, bei denen ein Verdacht auf die Hasenpest besteht. Der jetzt positive Test ist der erste seit dem Beginn der 90er Jahre. Auf Eiderstedt waren in den fünfziger Jahren mehrere Menschen infiziert worden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Warnung, Holstein, Hase, Schleswig, Nachweis, Pest
Quelle: shz.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2014 12:45 Uhr von alter.mann
 
+7 | -4
 
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na endlich wieder ne tiernamenkrankheit. hat ja gedauert...

aber ich warte noch auf fischhusten oder steinlausgonorrhoe..
oder so.

pfff
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12.11.2014 14:45 Uhr von chrismaster87
 
+2 | -2
 
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ist bestimmt auch für menschen gefährlich. aber dauert nicht lange, dann können wir uns alle dagegen impfen lassen
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12.11.2014 17:32 Uhr von Kennyisalive
 
+0 | -0
 
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Die Krankheit heißt Tularämie

Wikipedia :
Ansteckungsmöglichkeiten:

-über direkten und indirekten Kontakt mit infektiösen Nagetieren (auch: Jagen, Enthäuten oder Schlachten)

-indirekt über die genannten blutsaugenden Ektoparasiten als Vektoren

-über Schlamm oder verunreinigtes Wasser

-durch das Einatmen erregerhaltigen Staubes (verunreinigtes Heu, Silofutter, Erde, Staub), wobei nur wenige Bakterien bereits zu einer Erkrankung führen

-durch Verzehr von ungenügend erhitztem erregerhaltigem Fleisch.

Übertragungen von Mensch zu Mensch sind nicht bekannt !

Bei der inneren Form der Tularämie des Menschen handelt sich um eine schwere, lebensbedrohliche Erkrankung, die behandelt noch in ca. 5 % der Fälle tödlich verläuft. Ohne antibiotische Behandlung kann die Sterblichkeit über 30 % betragen. Mit einer Letalität von 10 bis 35 % ist die Virulenz amerikanischer Tularämieformen höher als die europäischer Stämme.

Es existiert ein attenuierter Lebendimpfstoff (USA, GUS), der in Deutschland derzeit aber nicht verfügbar ist.

(Wer alles lesen will, soll zu Wikipedia wechseln :-) )

[ nachträglich editiert von Kennyisalive ]
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12.11.2014 19:51 Uhr von GLX
 
+0 | -1
 
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alter-mann das ist nichts neues und die Hasenpest ist eine sog. Zoonose also auf den Menschen übertragbar.

Das hab ich jetzt nicht gegoogled wie du, dass weiss ich eben.
Am besten du fasst mal an.

Spinner.

[ nachträglich editiert von GLX ]
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12.11.2014 22:21 Uhr von chrismaster87
 
+0 | -0
 
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Sry Para, hab mich verklickt, wollte positiv bewerten
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13.11.2014 12:49 Uhr von Phyra
 
+0 | -0
 
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ja, warum sollten wir in nachrichten auf potentielle gefahren hingewiesen werden, es wuerden schließlich nie kinder auf die idee kommen einen hasen, der nicht weglaeuft zu streicheln...

immer diese vollidioten, die bei nachrichten ueber krankheiten irgendwelche impf/pharma/ oder sonstige verschwoerungen herbeireden, einfach nur laecherlich.

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