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Claus Weselsky sorgt für Eklat: Er spricht von "Pogromstimmung gegen die GDL"

Der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist für markige Sprüche bekannt, sorgt nun jedoch mit einem Vergleich für einen Eklat.

Claus Weselsky sagte nun über die Medien, die sein Privatleben ins Licht zerren: "Es geht gar nicht um mich, aber in der Öffentlichkeit wurde gezielt von interessierter Seite eine Pogromstimmung gegen die GDL und ihre Mitglieder erzeugt."

Diese gewagte geschichtliche Gleichsetzung verlangt nun nach einer Stellungnahme Weselskys.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Eklat, GDL, Claus Weselsky
Quelle: spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2014 19:08 Uhr von alles-nichts-oder
 
+16 | -6
 
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Ich seh daran nichts verwerfliches. Und was die Medien da Abziehen ist wirklich jenseits von Gut und Böse.
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11.11.2014 19:51 Uhr von PuerNoctis
 
+11 | -2
 
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Meine Güte, in was für einem freien Land und was für einer tollen Demokratie wir leben... Wann immer ein Staat, eine Partei, ein Politiker oder jetzt auch ein Gewerkschaftschef etwas unliebsames machen wird alles medienwirksam durch den Dreck gezogen und Schmierenkampagnen gestartet, und Privatpersonen deklassiert.

Ich pendle seit 14 Jahren tagtäglich mit der Bahn, und ja, mich haben die Streiks auch tierisch aufgeregt, aber das ist verdammt noch mal ihr gutes (gesetzlich festgelegtes und durch ein Gericht bestätigtes!) Recht ihre Streiks so fortzusetzen. Das heißt aber nicht, dass man so absolut bösartig sein muss und jemanden wie Claus Weselsky privat vorzuführen und ihm sein persönliches Leben zur Hölle zu machen, nur weil man mal paar Tage nicht durchgängig mit der Bahn fahren kann. Das ist schon hammer hart.

Gerade die Medien müsste man sich da dicht zur Brust nehmen. Jeder der denkt die Medien in östlichen Ländern ziehen Propaganda ab der die Einwohner wie Schäfchen zuhören: Das selbe passiert doch genauso bei uns, und wir sind genauso doof das so aufzunehmen, wie wir es anderen (oft ebenfalls "beschmierten" Ländern) unterstellen.

Und der Vergleich: Herrgott, wann hören wir endlich auf alles was zur NS-Zeit passiert ist so derbst sensibel zu sehen. Ja es war extrem schlimm, und es darf sich nicht wiederholen, aber wir können uns keine 200 Jahre als die Schuld in Person zu fühlen für das, was ein kranker Diktator damals abgezogen hat.

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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11.11.2014 21:11 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -1
 
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Wir hatten drei Geschäftsreisen geplant, von denen drei ausgefallen sind. 2 mal streikte das Flugzeug, einmal die Bahn.
Meine Freundin hat jetzt Angst, dass ihre Reise am 6.12. mit der Bahn ebenso ausfällt.
Wenn ich Reisen nicht mehr planen kann, löse ich weder bei der Bahn noch bei Germanwings mehr ein Ticket.
Die Bahn und öffentliche Verkehrsmittel sollten staatlich sein, weil sie 100% verlässlich funktionieren sollten.
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12.11.2014 03:29 Uhr von Stray_Cat
 
+2 | -1
 
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Nun, es könnte ja sein, dass Forderungen nach Lohn jetzt Schule machen, wenn sich der gute Herr Weselsky durchsetzt.

Das ist ganz was Böses und geht gar nicht. Drum musste ja auch schon die Bildzeitung seine privaten Daten verbreiten. Damit jeder ihn anrufen und ihm ins Gewissen reden konnte.

Wo kämen wir denn da hin, wenn das gute Geld einfach an die flösse, die es erwirtschaftet haben? Manager müssten hungern, Konzernchefs hätten kein Geld mehr, ihren Swimming Pool mit Wasser zu füllen.

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Anmerkung: Sogar die EU hat angemahnt, die Löhne in Deutschland seien deutlich zu niedrig. Aber wen interessiert schon die EU, äh, ich meine, in diesem Fall.
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12.11.2014 03:56 Uhr von mort76
 
+4 | -1
 
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Starstalker,
er spricht von "PogromSTIMMUNG", und nicht von einem wirklichen Pogrom.
Und er liegt mit der Wortwahl auch nicht wirklich falsch, wenn man die Berichterstattung der BILD zum Beispiel nimmt.
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12.11.2014 10:53 Uhr von pitufin
 
+0 | -2
 
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@ habs mir von Anfang an gedacht, daß er nicht alle Tassen im Schrank hat!!
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12.11.2014 17:21 Uhr von frederichards
 
+0 | -0
 
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Die Politik will die GDL aus puren Eigennutz als 100%-Eigentümer der Bahn ausmerzen.

Wenn die Tarifeinheint kommt, droht ein bundesweiter Generalstreik, weil alle kleinen Gewerkschaften dann "verboten" sind, entmachtet.

Ich kann auch noch ein geschichtlichen Vergleich anbringen, das Gesetz zur Tarifeinheit kommt einem Ermächtigungsgesetz der großen Gewerkschaften gleich. Und auch das stimmt in den Grundzügen. Wir strömen mit aller Gewalt einer Diktatur entgegen.

Die Pluralität ist ein Grundstein unserer Gesellschaft.
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07.05.2015 12:52 Uhr von Der_Linke
 
+0 | -0
 
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"Wenn die Tarifeinheint kommt, droht ein bundesweiter Generalstreik"

Richtig so. Schluss mit dem Lohndumping

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