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Forscher untersuchen "5. Evangelium": Jesus hatte laut ihnen zwei Söhne

Der israelisch-kanadische Filmemacher Simcha Jacobovici und der Religionsprofessor Barrie Wilson haben sechs Jahre lang ein 1.500 Jahre altes Manuskript studiert, das als das "5. Evangelium" gilt.

Laut ihnen wird darin die wahre Geschichte Jesu verschlüsselt erzählt, die die Kirche mit Absicht zurückhält.

Jesus habe laut dieser Schrift Maria Magdalena geheiratet und hatte mit ihr zwei Söhne.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Forscher, zwei, Jesus, Evangelium
Quelle: focus.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2014 13:24 Uhr von Boon
 
+37 | -2
 
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Die Kreuzigung soll er dann Jahre später der Scheidung vorgezogen haben
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11.11.2014 13:26 Uhr von DEvB
 
+6 | -4
 
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Naja...neu ist das ja nicht gerade...hat ja sogar schon Dan Brown drüber geschrieben und der ist da bestimmt auch nicht als erster drauf gekommen...
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11.11.2014 13:28 Uhr von Maedy
 
+15 | -4
 
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Natürlich hält die Kirche das zurück,was ihr nicht in den Kram passt-das ist nicht neu ...selbst wenn es die Person Jesus so gegeben haben könnte,ist es sicher nicht die Person,an die heutzutage die Christen glauben. Was nicht der Kirche gepasst hat wurde weg gelassen oder negativ umgedichtet und es wurde hinzugedichtet um die Person noch größer und mächtiger da zustellen... heute nennt man das Propaganda ;-)
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11.11.2014 14:19 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+5 | -5
 
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Wie, Jesus war ein Mensch wie du und ich? Aber das hiesse ja, wir alle könnten das was Jesus tat. Mind = blown
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11.11.2014 15:41 Uhr von mcdar
 
+2 | -2
 
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...im Kindergarten haben wir auch solches Spiel gespielt, welches eine gängige Praktik aufzeigt, nach der sich die "Welt" orientiert, aber welche alle Religionen außer Kraft setzt und als Werkzeug entlarvt und die Geschichte "auf den Kopf" stellt, das "Ohr-Flüster-Spiel", indem die Aufsichtsperson einem Kind eine Nachricht zuflüstert, ohne dass die anderen es hören, und dieses Kind flüstert dann weiter, so dass wenn die Nachricht über 20 Ohren gegangen ist, oft was total verdrehtes herauskommt...so, was erzählt man sich wohl für Spinnergeschichten über jetzige Zeit in 1000 Jahren, wenn es sogar nach 1 1/2 Generationen möglich ist, dass Hitler zur heldenhaften Kultfigur aufsteigt, zumindest in manchen Ländern...
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11.11.2014 17:50 Uhr von hostmaster
 
+3 | -1
 
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Wer sich ernsthaft mit der Bibel und ihrer Entstehung befaßt, stellt schnell fest, daß ursprünglich viel mehr Schriftzen im Umlauf waren, als in der Bibel ihren Platz gefunden haben.

Beispiele für einige Evangelien, die nicht kanonisch erfaßt wurden:

Das Petrusevangelium, Protevangelium des Jakobus, Nikodemus-Evangelium, sogenannte "Kindheitsevangelien".

[ nachträglich editiert von hostmaster ]
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11.11.2014 18:15 Uhr von Joeiiii
 
+5 | -0
 
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Von Dan Brown kann man ja halten was man will, aber man sollte NICHT glauben, daß alles was er geschrieben hat bzw. verfilmt wurde, reine Fiktion ist. Daß Evangelien, die Jesus nicht als Sohn Gottes bzw. als Teil von Gott oder Gott in Menschengestalt sehen, es nicht in die Bibel geschafft haben, ist mittlerweile bekannt. Daß Rabbis üblicherweise verheiratet waren, ist auch bekannt. Außerhalb der Nicht-Bibel-Evangelien ist auch überliefert, daß er eine Gefährtin hatte. Das ist ebenfalls keine brown´sche Erfindung.

Wenn man der Wahrheit auf die Spur kommen will, dann sollte man nicht die Bibel zu Rate ziehen, sondern eher die Texte, die es nicht in die Bibel geschafft haben. Die Kanonisierung erfolgt über mehrere Versuche und manche Werke, die schon drin waren, flogen auch wieder raus, beispielsweise das Petrusevangelium.

Die biblischen Evangelien haben es aber auch in sich. Es fällt auf, daß Jesus von Evangelium zu Evangelium immer göttlicher wird. Und "zufällig" ist das jüngste Evangelium, nämlich das Johannesevangelium, dasjenige, welches am ausführlichsten berichtet und Jesus auffällig mehr vergöttlicht als die anderen Evangelien. Ich will ja den Toten nichts unterstellen, aber es liegt wahrscheinlich daran, daß man sich einfach 30 Jahre mehr Zeit genommen hat, um sich die Geschichte etwas ausführlicher auszudenken.
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11.11.2014 18:20 Uhr von Hallominator
 
+2 | -2
 
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Es gibt kein 5. Evangelium, lediglich einen weiteren Text, der die Ereignisse behandelt. Und davon gibt es übrigens noch zig mehr von, aber es sind trotzdem nur 4 von diesen Texten von der Kirche anerkannt. Immer noch.
Und gerade diese kirchliche Anerkennung ist der elementare Unterschied. Diesen Text als Evangelium zu bezeichnen ist Ketzerei, da man dem Text den Charakter einer Offenbarung Gottes zuspricht, obwohl die Kirche das ganz anders sieht!

Edit: Verdammt, es ist doch ein Evangelium. Aber lediglich ein apokryphes, wie auch die anderen, die es nicht in die Bibel geschafft haben! Das 5. ist es dennoch nicht und wird es wegen den Widersprüchen wohl auch nie werden.

[ nachträglich editiert von Hallominator ]
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11.11.2014 18:39 Uhr von mort76
 
+1 | -1
 
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Joeiii,
es ist doch logisch, daß die Geschichte mit der Zeit immer verklärter gesehen wird...das ist ein Grundprinzip mehrmals wiedergegebener Geschichten.
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12.11.2014 03:55 Uhr von Hoschi666
 
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Alles Bullshit! Die Bibel und der ganze andere Rotz sind ausgeschmückte und erfundene Geschichten. Religionen sind absoluter Unsinn und gehören verbannt. Der ganze Mist hat uns Jahrhunderte in der Entwicklung zurück geworfen und macht uns selbst heute noch Probleme (siehe Islam und Salafisten).
Ich glaube nur an mich selbst und nehme mein Schicksal selbst in die Hand. Dafür brauche ich keine Bibel!
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12.11.2014 09:51 Uhr von Heisenberg69
 
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Er hatte darin auch schon Baupläne für einen Gameboy und war insgeheim ein Fan von Aristoteles :)
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12.11.2014 11:54 Uhr von GroundHound
 
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Schon die Schreiber der Bibel haben sich die "Passenden" Schriften heraus gesucht.
Es gab auch ein Evangelium, welches die Kindheit und Jugend von Jesus beschrieb. Wie er mit seinen magischen Kräften seine Altersgenossen geärgert hat.
Aber das war den Schreibern der Bibel dann doch zu albern.
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12.11.2014 12:15 Uhr von PrinzAufLinse
 
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Die Darstellung von Jesus als helläutigen, mit blonden Locken bestückten Athleten, hinkt auch etwas. Und bei den glaubwürdigen Chronikern seiner Lebenszeit taucht eine Jesusfigur auch nicht auf.
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12.11.2014 16:53 Uhr von h1111
 
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Da schreiben Leute 500 Jahre nach dem Tod von Jesus irgendwelche Geschichten und behaupten sie wüssten die Wahrheit. Wenn jetzt jemand ein Buch mit dem Titel "Die Geheimnisse Napoleons" veröffentlicht und die Geschichte komplett umdreht hält den auch niemand für voll.

Unabhängig ob das was ist den Bibel steht wahr ist; So ein Manuskript ist es wohl am wenigsten.
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12.11.2014 17:37 Uhr von generalviper
 
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Das einzig sinnvolle in der Bibel sind die 10 Gebote.


Ansonsten: Ein nettes Buch, tolle Geschichten, mehr aber auch nicht.

Das schlimme daran ist, dass es Leute gibt, die den Schund glauben, ähnlich dem gescriptetem Müll der bei RTL läuft.

Religion schön und gut, Glaube kann wirklich viel bewirken, aber einem Buch vertrauen, wo dermassen viel "Macht" drinsteckt ist absurd.

Wir können noch nichtmal genau prüfen was vor 200 Jahren passierte, es gibt dutzende von Fehlinterpretationen in der Geschichte, aber die Bibel zweifelt niemand an...
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13.11.2014 01:41 Uhr von ms1889
 
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nuja...jesus war ein mensch...warum sollte er keine kinder haben...das die katholiken das nicht wollen...weil es nicht in ihren kragen past...heißt nicht das es nicht wahr ist.

zumal man die katholische kirche als genau das selbe sehen muß wie die islamisten....denn sie sind die radikalen der christen.
in vielen sachen ist ihre christlichkeit gespielt und ihre grundordnung zeigt klare züge eines diktatorischen systems.
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13.11.2014 03:06 Uhr von mort76
 
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PrinzAufLinse,
es gibt Rekonstruktionen des typischen Aussehens eines Bewohners der Geburtsregion von Jesus, und die übliche Gestaltung ist garnicht so abwegig: die Einwohner waren ziemlich hellhäutig, und wenn man bedenkt, daß Jesus ständig auf Wanderschaft war, kann man auch annehmen, daß er nicht gerade eine fette Couchkartoffel war. Und athletisch wird er sowieso niemals dargestellt. Und blond ist er auch selten- er wird in der Regel mit brünettem oder dunkelbraunem Haar dargestellt. Und das paßt zur Herkunftsregion.
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13.11.2014 08:21 Uhr von Hallominator
 
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@ Truth_Hurts
Das Fundament der Kirche wird nicht zerstört, weil die Kirche ein solches Dokument einfach nicht anerkennt. Fertig.
Klingt vielleicht dämlich, ist es wohl auch, aber so einfach machen die sich das und es klappt ja auch.
Und falls wer anders das Schriftstück findet und übersetzt... Dann kann man hinterher immer noch die Glaubwürdigkeit bezweifeln oder die Schrift stumpf ignorieren. Das haben die drauf.
Nur wenn der Inhalt nicht gefährlich für die Kirche ist UND auch anerkannt wird, dann... Bringt es immer noch nichts, weil dieser Text kein Teil der heiligen Bibel ist.
Das müsste man erst in einem neuen Konzil beschließen und dann wird es einen Haufen Ärger geben, weil dann so viele "unvollständige" Bibeln im Umlauf wären. Also lässt man so etwas natürlich.

Deshalb ist es auch egal, was in diesem sogenannten 5. Evangelium steht... Es gehört nicht zur christlichen Lehre, auch wenn es das eventuell tun sollte oder könnte oder sogar müsste. Es ist nicht als von Gott geoffenbart anerkannt und damit für die Kirche erst dann wichtig, wenn man die Bedeutung herunterspielen muss. Dazu passt auch diese News, laut der die Kirche die Bedeutung unter Verschluss hält.
Nur sind 1500 Jahre in der Vergangenheit immerhin schon 500 nach Christus! So einem Text sollte man nun wirklich nicht zu viel Bedeutung beimessen, wenn es um die Liebesbeziehungen von Jesus geht.
Ich denke, die ganzen Texte um 70-400 nach Christus würden dann ähnliche Sachen beschreiben. Immerhin wäre ein Kind Jesu der Sohn vom Sohn Gottes, das wäre bestimmt in einem der älteren Texte durchgesickert.
Aus heutiger Sicht wäre es auch ziemlich paradox, weil wir ja inzwischen die Dreifaltigkeit haben. Deshalb ist Jesus nicht nur der Sohn Gottes, sondern Gott selbst und ein Kind würde wiederum der Sohn Gottes und damit Gott selbst sein. Vierfaltigkeit, Fünffaltigkeit... wie viele hätten wir gerne?^^

Jetzt habe ich leider den Faden verloren, aber ich denke, es wird trptzdem deutlich, was ich meine.
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13.11.2014 13:02 Uhr von mort76
 
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HugoBroetchen,
weil wir nicht erwarten, daß extra für uns ein arischer Christus herabgeschickt wurde, damit wir "nicht denselben Gottessohn haben müssen wie die Araber", du verstehst?
Du hast die christliche Religion irgendwie nicht so recht verstanden, kann das sein?

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