10.11.14 20:27 Uhr
 1.572
 

Wie Mexiko im Kampf gegen Drogen scheiterte

Nachdem bekannt wurde, dass durch mexikanische Drogenkartelle 43 Studenten ums Leben kamen, werden Vorwürfe gegenüber der Regierung laut. Einige Behauptungen gehen sogar soweit, dass einige Staaten aufgrund der derzeitigen Korruption kaum mehr souverän seien.

Wie bereits auf ShortNews berichtet wurde, waren am Mord der Studenten Teile der derzeitigen Regierung und die Polizei beteiligt. Ein immenses Problem, meint Ingrid Spiller, ehemalige Repräsentantin der Stiftung des Regionalbüros in Mexiko.

Ist der Kampf gegen die Kartelle gescheitert? Die Zivilgesellschaft war schon damals der Meinung, dass dieser Krieg nicht zu gewinnen sei. Seitens der Regierung wurde die Armee mobilisiert, aber zum Thema Prävention geschah kaum etwas.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: losmios2
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tod, Kampf, Mexiko, Student, Korruption, Drogenkartell
Quelle: tagesschau.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesfinanzminister Schäuble verspricht Steuersenkung nach der Wahl 2017
Offene Stellen beim Bundeskriminalamt: Bewerber fallen bei Deutsch-Tests durch
Ermutigung für Whistleblower: Netzwerk gründete Rechtshilfefonds

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.11.2014 20:37 Uhr von HumancentiPad
 
+14 | -2
 
ANZEIGEN
Der Kampf ist gescheitert!
Man hat die Kartelle zu lange machen lassen.
Kommentar ansehen
11.11.2014 04:08 Uhr von Onid_A
 
+5 | -5
 
ANZEIGEN
Das ist kein Kampf gegen irgendwelche Kartelle... Es ist ein Kampf gegen das Bedürfnis nach Rausch und dieser Kampf ist nicht zu gewinnen. Man könnte genauso gut versuchen Sex zu verbieten...

Wenn man von Legalisierung spricht, dann meint man meistens Cannabis (und das macht auch den Großteil des Drogenhandels aus) aber eigentlich gehören alle Drogen legalisiert und Menschen die einen problematischen Konsum haben, egal mit welcher Substanz, ob Alkohol, Schokolade oder Crack... gehören vom Doktor behandelt und nicht von Spezial-Einsatzkräften der Polizei.

Egal wie ihr zu Drogen steht... Man muss akzeptieren dass es Menschen wie mich gibt, die am Sonntag Abend lieber nen Joint rauchen und bisschen Musik hören als 2 Bier trinken und Fußball schauen. Mein Joint ist auch 100 mal ungefährlicher als das Bier, ich tu auch keiner Fliege was zu leide (im ernst... ich kann keine Fliegen töten weil ich das Leben an sich so sehr schätze).

Wieso also soll ich 3 Jahre in den Knast? Für was? Weils auf dem Papier steht das es verboten ist? Wenn drinnen stehen würde "es ist verboten schwarz zu sein"... Wär das dann auch "Gesetz" nur weils irgendein Hurensohn aufgeschrieben hat?

Wir leben wirklich nicht in einer Zeit wo sich irgendeine Gruppe mehr Mitgefühl wünschen darf, obwohl es vielleicht alle verdient hätten, aber manchmal wünsch ich mir schon es gäbe mehr Menschen die Drogenkonsumenten auch als einfache Menschen sehen. Alleine der Begriff "Drogenkonsument" löst bei mir Bauchschmerzen aus. Ich bin kein "Drogenkonsument"... ich kiffe einfach gern mal was. Jemand der sich gern ein Bier reinpfeift oder ne Zigarette raucht will sich doch auch nicht als "Drogenkonsument" erniedrigen lassen, obwohl es GENAUSO zutrifft.

Also Leute... Peace and Love! Außer ihr wollt mexikanische Verhältnisse in Deutschland, Österreich oder wo auch immer ihr lebt. Dann müsst ihr die "Krieg den Drogen" Schiene fahren.
Kommentar ansehen
11.11.2014 08:40 Uhr von maxyking
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Das passiert wenn man seiner Bevölkerung kein Perspektive gibt und sie dumm und super gläubig hält ( sieht fast so aus als wären besonders gläubig Menschen weltweit an ganz besonders unmenschlichen Morden beteiligt. ) und die Rohstoff vorkommen von groß Konzernen ausgebeutet werden die absolut nichts an die Gesellschaft zurück geben.
Kommentar ansehen
11.11.2014 10:22 Uhr von Yoshi_87
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das ist eben das dumme wenn man versucht die Droge und nicht die Sucht zu bekämpfen!
Kommentar ansehen
11.11.2014 11:53 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@maxyking_

Versteh nicht recht, warum da so viele Minus stehen? Im Endeffekt stimmt es doch, was Du da schreibst.

Natürlich gibt es die Menschen die gerne mal eine bestimmte Droge zu sich nehmen, einfach weil sie Lust darauf haben. So lange man sein Leben geregelt bekommt und niemand anderes dabei zu schaden kommt, sollte das auch OK sein.

Aber bei den vielen Menschen bei denen das nicht so ist, ist doch wohl der Hauptgrund für den Konsum: Perspektiv- und Chancenlosigkeit. Die Bedingungen dafür, kann nur die Regierung festlegen und umsetzen. Offensichtlich funktioniert das aber nicht.

Ich glaube, dass wenn man es den Bürgern ermöglichen würde (weltweit) sich ihr kleines Stückchen Glück zu erarbeiten, dann gäb´s viele Probleme einfach nicht.

Ich versteh nicht, warum man es schafft, ein TTIP, CETA und was weiß ich alles umzusetzen. Man es aber nicht schafft, so viele Staaten für was Gutes zu gewinnen. Letztlich profitieren doch alle wieder davon. Letztlich werden selbst Reiche noch Reicher dadurch und das sogar noch mit gutem Gewissen. Aber nee, Hauptsache ICH.

Umweltschutz funktioniert nicht. Der Kampf gegen den Hunger klappt auch nicht. Aber TTIP &Co. Das geht fast umgehend und da gibt´s auch keine Ab- und Aufweichungen. Das wird dann konsequent umgesetzt.
Kommentar ansehen
11.11.2014 14:25 Uhr von KaiserackerSK
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ein schwieriges Thema der Kosum von Rauschmitteln. Man könnte wirklich darüber nachdenken alles zu legalisieren. Problematisch wird es nur wenn der Konsument so sehr abhängig wird das er nicht mehr ohne den Rausch sein Leben bewältigen kann. Die Warscheinlichkeit von Rauschmitteln wie Kokain süchtig zu werden ist doch um einiges höher als bei Alkohol. Bei manchen Mitteln liegt der Suchtfaktor bei nahezu 100%. Genau wie bei Alkohol darf nicht mehr am öffentlichen Leben teilgenommen werden. Man wird aus der Bahn geschmissen, Auto fahren geht auch nicht, Geschäfte abschließen auch nicht und arbeiten auch nicht. Der Entzug ist bei Anhängigen immer schwer und die Rückfallwarscheinlichkeit hoch.
Also was soll man machen? Alles erlauben auf keinen Fall denn so gut wie jeder hat mal Alkohol probiert oder eine Zigarette geraucht, wenn man das dann legal mal mit Mitteln wie Kokain, Heroin, LSD oder Krokodil machen könnte ohne Probleme würde es auch jeder mal versuchen. Viele dieser Mittel sind aber überaus Suchterregend und zerstören den Körper teilweise schon nach dem ersten Versuch. Einfach mal nach Krokodil im Internet suchen (nicht nach den Tieren).
Also fordert nicht die grundsätzliche Legalisierung ohne die Konsequenzen zu betrachten.

Das Problem wird sein die Ursachen zu bekämpfen. Es gibt so viele Gründe und alle sind Luxusprobleme. Der Buddhismus ist ein guter Weg. Wenn der Mensch keinen Hunger leidet und gut versorgt wird und mit sich selber im Reinen ist dann reicht es auch schon. So bald wir uns an etwas binden sind wir Rauschmittelgefärdet denn es kann uns abhanden kommen und wir fallen in ein tiefes Loch. Oder die Angst etwas zu verliehren treibt uns in die Sucht. Sogar der Glaube kann ein Grund sein abhängig zu werden. Das streben nach Erlösung und die Angst vor der ewigen Verdammnis. Grauenvolle Gedanken finde ich und ich konsumiere momentan keine Drogen jeglicher Art oder stehe unter deren Einfluss. Die Gesellschaft ist der Grund für den Rauschmittelkonsum.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesfinanzminister Schäuble verspricht Steuersenkung nach der Wahl 2017
Freiburg: Frauenmord-Verdächtiger ist 17 Jähriger Afghane
The Last of Us 2 - Fortsetzung des Kult-Spiels kommt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?