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Polizei geht von Säureattacken in Münchner U-Bahnen aus

Die für Menschen gefährliche Substanz "Flusssäure" wurde nun in Münchner U-Bahnen registriert. Mehrere Male wurden in den letzten drei Wochen die an den Fenstern angebrachten Graffiti, die diese Säure in sich bergen, festgestellt.

"Graffiti brutal" wird die ätzende aufgetragene Säure durch die Vandalen genannt. Schließlich gelingt ihnen damit ein Zerkratzen der Scheiben, auch "Etching" genannt. Die Fahrgäste der U-Bahn bekommen durch das Berühren Haut- und Atemwegserkrankungen.

Eine von der Feuerwehr durchgeführte Analyse bestätigte das Anbringen der Flusssäure. Durch eine Videoaufzeichnung kam die Polizei auf einen 17-jährigen Schüler, der die Verursachung gestanden hat. Gewarnt wurden Reisende, auch in Zügen, die hochgiftige Substanz nicht zu berühren.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefahr, U-Bahn, Säure, Münchner
Quelle: tz.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2014 17:35 Uhr von HumancentiPad
 
+50 | -16
 
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@ schattentaucher
"Ich würde jeden erwischten Sprayer als Strafe beide Hände abhacken, der sprüht nie wieder."

Stehst du etwa auf den ISIS Style??
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09.11.2014 17:39 Uhr von Rammar
 
+3 | -12
 
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"Die Fahrgäste der U-Bahn bekommen durch das Berühren Haut- und Atemwegserkrankungen. "

klingt wie "anfassen und lunge kaputt"
da sollte mal dran gearbeitet werden :x
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09.11.2014 17:51 Uhr von ThomasHambrecht
 
+23 | -6
 
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Der muss jetzt erstmal 5.000 Euro für den Schaden aufbringen. Da er das Geld jetzt nicht hat, wird ihn das schwer wurmen, wenn er in ein paar Jahren eine Zeitlang kaum was von seinem Lohn sieht und sein Konto dauergepfändet ist.
Wenn er weitermacht kann er sich mit dem Sprayen bis zu seinem Lebensende ruinieren.
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09.11.2014 18:08 Uhr von blaupunkt123
 
+30 | -3
 
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Jeder erwischte Sprayer sollte für seinen Schaden finanziell haften müssen und dazu noch einige Hundert Stunden beim reinigen von Zügen und Häuserwänden helfen müssen.

Dann vergeht es Ihnen schon langsam.

Aber unsere Kuscheljustiz lässt sie ja alle gehen, weil die meisten keinen Pfennig in der Tasche haben.
Die sollten einfach das Geld aufnehmen müssen und ihr ganzes Leben lang abbezahlen bis der letzte Cent wieder drin ist.

Aber lieber lässt man in Deutschland die Opfer zahlen.

Genauso Kinder die Autos zerkratzen und die Eltern die Zahlung nicht einsehen...
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09.11.2014 18:12 Uhr von Jlaebbischer
 
+14 | -3
 
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ThomasHambrecht, du vergisst ein kleines Detail. Der typische Sprayer gehört zu dem Schlag, bei dem es nie zu einer Arbeitsstelle kommen wird.

Kann aber natürlich auch sein, dass ich die Ironietags übersehen habe;)
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09.11.2014 18:26 Uhr von moloche
 
+26 | -2
 
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meine Mutter ist Rentnerin. Irgendein dämlicher Sprayer hat sein idiotisches Zeichen an ihrer Garage gesprüht das meine Mutter natürlich überstreichen lassen musste.
Bei sowas bekommt man eine ganz andere Einstellung zu solchen Sprayern.
Wenn es wenigstens ein schönes Bild gewesen wäre..nein ..nur irgendein scheiss.
Wenn ich den auf frischer Tat ertappt hätte, ich hätte ihn von oben bis unten Maul eingesprüht. Die leere Dose hätte ich ihn dann fressen lassen.
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09.11.2014 18:35 Uhr von Rechtschreiber
 
+7 | -10
 
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Alter Leck mich doch am Arsch ist der Olli dumm...
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09.11.2014 19:44 Uhr von TinFoilHead
 
+10 | -5
 
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Unter Graffiti-Malern gibt es einen Ehrenkodex.
Niemals private Gebäude und Kirchen bemalen.
Wer sich nicht dran hält, hat mit Graffiti nichts am Hut!

Flußsäure-Tags und Scheiben zerkratzen hat auch nichts mit Graffiti zu tun, das ist Vandalismus.

Wie auch sinnloses Taggen(wir sind nicht in den USA, müssen keine Turfs claimen), ohne jemals auch nur ein Bild gemalt zu haben.

Zieht man diese ganzen Vollhirnis ab, bleibt Graffiti, was es ist, eben urbane Kunst.
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09.11.2014 19:48 Uhr von Imogmi
 
+7 | -0
 
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@ Rechtschreiber
Kannst du was mit Wörtern wie Satire, Scherz , Ironie,
Sarkasmus u.s.w. was anfangen ?
Wenn ja fällt dein Kommentar auch darunter ?

Wenn so ein "Bürschen" auf frischer Tat erwischt oder als Täter ermittelt wurde , dann hätte er Schadensersatz zu leisten und auf seine Kosten sollte das "Kunstwerk" entfernt werden bzw. er selbst sollte das machen. Obendrein noch ein paar Arbeitsstunden in der Putzkolonne der Bahn .
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09.11.2014 20:09 Uhr von Pavlov
 
+0 | -7
 
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@ Rechtschreiber

Dumm? Dann guck mal in den Spiegel, er hat doch vollkommen recht ;)

Ihr und eure dämlichen, substanzlosen Sprüche. Große Klappe, nix dahinter. Hol dir mal ne Packung Bildung!
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09.11.2014 20:37 Uhr von muhukuh
 
+1 | -1
 
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@Jlaebbischer

interessant dann muss ich ja die falschen kennen,
die ich kenne haben einen job oder studieren.

darunter ist ein großer teil grafiker, musiker oder tv bereich tätig und andere sind (angehende) lehrer, ärzte oder sogar polizsten...
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09.11.2014 20:41 Uhr von llo
 
+8 | -0
 
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Ein Chemiker hat mir mal erzählt, dass wenn man mit konzentrierter Flusssäure in Kontakt kommt, sie schnell in die Haut einzieht und die Nerven kaputt macht. Gegen die starken (bleibenden) Schmerzen sollen sogar Schmerzmittel wenig helfen und einige Leute sehen nur den Selbstmord als Ausweg.

Finds schlimm, dass 17-jährige Schüler schon an sowas rankommen können
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09.11.2014 21:12 Uhr von Brem
 
+1 | -8
 
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Glas-Ätzflüssigkeit ist nicht so schlimm wie dargestellt. Man kann es Problemlos mit bloßen Fingern anfassen. Ich habe es oft verarbeitet, aber nie brannte es in den Augen.

Allerdings wird das Zeug selten verkauft unterliegt strengen Umweltauflagen. Wenn dann mal 100 ml oder so, alles andere fällt eher auf und um richtige Grafits zu machen, braucht man eine Menge von dem Zeug. Zudem muss man für einen gleichmäßigen AUftrag die Flüssigkeit auf dem Glas in Bewegung halten.

Vandalismus, mehr ist das daher nicht!
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09.11.2014 21:27 Uhr von Schischkebap69
 
+10 | -1
 
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@Ilo:

Richtig, HF ist ein ganz übles Zeug. Eine handflächen große Verätzung bedeutet den Tod. Das Zeug geht durch die Haut durch, ohne groß Spuren zu hinterlassen und greift den Knochen an. Die Schmerzen müssen unerträglich sein...

@Brem
Allein schon wie du es nennst zeugt von absoluter Unwissenheit. Ein Rasensprenkler ist auch keine Regenbogenmaschine...
HF( Flusssäure) ist ein richtig böses Zeug und du solltest das niemals ohne geeignete Handschuhe anfassen wenn dir deine Finger oder dein Leben lieb ist...im besten Fall müssen nur deine Finger amputiert werden...

Ich habe mit dem Dreckszeug Jahre lang arbeiten müssen. Ich weiß wovon ich rede...

[ nachträglich editiert von Schischkebap69 ]
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09.11.2014 23:35 Uhr von Brem
 
+0 | -4
 
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@ Schischkebap69,

ich hab 35 Jahre Erfahrung mit den Zeug und mehr als 10 kg davon verarbeitet und das 10 fache davon als Fachverkäufer verkauft!

Also red keinerlei Unsinn, max 0,5% der Menschheit hat jemals mit Glasätzpaste zu tun gehabt, kennt nur die Theorie, so wie du!
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10.11.2014 00:33 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+1 | -3
 
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Die Leute die sich hier über Linke "Kuscheljustiz" beschweren.. sind hoffentlich auch dabei wenn man sich darüber beschwert das die Behörden bei den NSU Schwachmaten auf dem Rechten Auge freiwillig "Blind" war ? :)
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10.11.2014 01:21 Uhr von d1pe
 
+2 | -2
 
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Das ist nach §303 StGB Abs. 1 Sachbeschädigung. Egal zu was der junge Mann im Strafverfahren verurteilt wird, die Zivilklagen werden richtig teuer. Der Verkehrbetrieb wird Schadensersatz einklagen und verletzte Personen werden womöglich Behandlungskosten und Schmerzensgeld einklagen. Privatinsolvenz bringt dem 17-jährigem auch nichts, da Schulden aus einer Straftat bestehen bleiben. Also viel Spaß beim Abbezahlen. Mehr Geld als Hartz4-Niveau wird der für eine sehr lange Zeit nicht haben, unabhängig davon ob er arbeitet.
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10.11.2014 08:40 Uhr von Heisenberg69
 
+1 | -0
 
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@Brem

"Glas-Ätzflüssigkeit ist nicht so schlimm wie dargestellt. Man kann es Problemlos mit bloßen Fingern anfassen.".

Man sollte sich besser informieren bevor man solch gefährlichen Unsinn verbreitet, Glasätzpaste enthält für gewöhnlich nur Fluoride wie zB. Ammoniumhydrogendifluorid, welches erst beim Auftragen langsam Flusssäure bildet und daher nicht ganz so gefährlich ist wie die hier verwendete konzentrierte Flussäure.

Flusssäure -Verätzungen können nur durch sofortiges Unterspritzen des Gewebes bzw. einem Tropf mit Calciumgluconat bekämpft werden, was verhindert das die Säure das Calcium aus den Knochen löst.

Wer konzenrtierte Flüssäure "mit bloßen Fingern" berührt wird im Regelfall selbige verlieren bzw. sterben :)
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10.11.2014 08:48 Uhr von Heisenberg69
 
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Doppelpost

[ nachträglich editiert von Heisenberg69 ]
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10.11.2014 12:36 Uhr von Riesenzwerg
 
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Es sollten viele Münchner Strafanzeige wegen Körperverletzung stellen! Der Typ wird sich dumm und dämlich an Schmerzensgelder zahlen...
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10.11.2014 17:56 Uhr von s-quadrat
 
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tja, das hat man dann davon wenn man aus Kostengründen kratzfeste Scheiben verwendet... man könnte dank Videoüberwachung genausogut Jugendliche überführen, die Scheiben zerkratzen, aber nun zwingt man sie eben, zu härteren Mitteln zu greifen^^

(ist fast ein bisschen wie damals mit den PopUp-Blockern, das Ergebnis ist dass wir heute noch viele penetrantere und langsamer ladende Werbeformen haben... die Ursache verschwindet nicht von allein, nur weil man glaubt die Symptome unterdrücken zu können)
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10.11.2014 18:41 Uhr von Schischkebap69
 
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@Brem

Oh, na wenn das so ist...dann hast du natürlich als Verkäufer viel mehr damit zu tun und auch viel mehr Ahnung als ein ausgebildeter Chemietechniker, der chemische Aufschlüsse zur Elementaranalyse mit HF macht...

Ich glaube du hast davon genauso viel Ahnung wie ein Verkäufer im Mediamarkt...

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