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Schweden: Immobilienblase und Schulden bergen große Gefahr für Skandinavien

Derzeit drohen die Preise für Immobilien in Schweden dramatisch abzufallen, wie es einst bei der Finanzkrise 2009 in den USA passierte.

Gleich einhergehend hadert Schweden mit einer zu hohen Schuldenlast durch eine stark ausgeprägte Neigung zum Schulden machen durch das Volk.

Dies wird durch eine sehr lockere Geldpolitik der Banken begünstigt, die deutlich stärker zur Vergabe von Darlehen neigen. Das Risiko bei dieser Lage besteht in einem "Domino-Effekt" für Skandinavien und Europa, sobald es zu einem Abfall der Immobilienpreise kommt.


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WebReporter: ZZank
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gefahr, Schweden, Schulden, Skandinavien, Immobilienblase
Quelle: wiwo.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2014 10:25 Uhr von HumancentiPad
 
+4 | -2
 
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Die nächste große Finanzkrise wird kommen......!
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09.11.2014 11:02 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -0
 
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@ humancentipad
Die Frage ist nur: wann?

In einer Woche oder einem Monat, wie es DWN und andere seit Jahren (!) geradezu herbeizuschreiben versuchen?
Oder doch eher in einem oder erst in vielen Jahren?
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09.11.2014 12:49 Uhr von bakaneko
 
+2 | -1
 
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Da liegen aber Welten zwischen Subprime-Krise und dem, was gerade in Schweden passiert. Bei Ersterer haben steigende Immobilienpreise bei gleichzeitig günstigen Kreditzinsen die Banken Kunden angezogen, die sonst nie einen Kredit bekommen hätten - weil zu schlechtes Einkommen. Als dann die Zinsen wieder anstiegen, konnten diese Kunden die Kredite gar nicht mehr bedienen. Da gleichzeitig viele der Banken mit den Kreditschulden gehandelt haben (unter der Voraussetzung, das die irgendwann beglichen werden, was ja dann nicht mehr möglich war) und andere Banken auf das Zusammenbrechen des Marktes gesetzt hatten, ist daraus erst eine Krise entstanden, die sich selbst verstärkt hat und noch ganz andere Marktbereiche reingezogen hat, die gar nichts mit Immobilien zu tun hatte.
Ist die Situation in Schweden genauso? Nein, da die Zinsen noch immer günstig sind. Und auch der Kundenkreis der Hypotheken ist doch eher der Teil der Bevölkerung, die es sich halbwegs leisten können und nicht gleich unter einer Brücke leben. Daraus entsteht also maximal ein kleines Bläschen, aber keine weltweite Krise, die alles in den Abgrund reißt..
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09.11.2014 13:52 Uhr von MrSchmitty
 
+0 | -1
 
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Schweden versteht eh niemand. Sie haben platz ohne Ende aber in einigen Gebieten akute Wohnungsnot, weil Investoren mit Wohnungen kein Geld verdienen sollen, laut Gesetz.
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09.11.2014 16:32 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -0
 
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@ bakaneko

Was Du geschrieben hast, habe ich soweit verstanden.

Nur, was ist, wenn die Zinsen in den Staaten und der EU ansteigen? Dass greift dann doch auch in Schweden, oder? Wenn dort schon zur Zeit keine Tilgung mehr stattfindet, haben die Leute wohl nicht das Geld dafür. Und demzufolge auch keines für deutlich höhere Zinsen.

Auch wenn sie ursprünglich kreditwürdiger waren als viele amerikanische Hauskäufer, scheint doch die Kaufkraft der Leute auch in Schweden zu schwinden.

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