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Karstadt/Betriebsrat entsetzt: Personalabbau wird viel schlimmer als bisher gedacht

Mehrmals wurde in den letzten Tagen über den Karstadt Konzern berichtet, weil dort durch Personalabbau rund 2.000 Arbeitsplätze wegfallen sollen (ShortNews berichtete).

Doch der Personalabbau wird schlimmer als gedacht. Denn unter Berücksichtigung der Teilzeitquote werden sogar rund 3.000 Stellen wegfallen. Ganz schlimm für die Beschäftigten von Karstadt.de: Hier sollen neun von zehn Stellen gestrichen werden.

Außerdem soll das Weihnachts- und Urlaubsgeld nicht wie angekündigt gekürzt werden, sondern ganz wegfallen. Die Wochenarbeitszeit soll von bislang 37,5 auf dann 40 Stunden steigen.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Betriebsrat, Personalabbau, Entsetzung
Quelle: n-tv.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2014 16:14 Uhr von Miietzii
 
+4 | -5
 
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Hab ich leider übersehen, aber schon zum ergänzen gemeldet.
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08.11.2014 16:33 Uhr von TinFoilHead
 
+18 | -1
 
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Karstadt - Personalabbau wird noch viel schlimmer als bisher gedacht

Hätte denn wirklich irgendjemand etwas anderes erwartet?
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08.11.2014 16:59 Uhr von Der_Korrigierer
 
+0 | -12
 
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08.11.2014 17:35 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -2
 
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Das hat jetzt jeder erwartet, dass der neue Geschäftsführer ein antikes Füllhorn hat aus dem es nur so an Geld regnet um die Angestellten zu zahlen. Und dass er die Kunden auf der Straße mit einem Lasso einfängt und zum Kaufen zwingt.
Stattdessen kocht der Mann mit Wasser. Welche Enttäuschung.
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08.11.2014 18:26 Uhr von kingoftf
 
+10 | -2
 
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Karstadt ist tot und Berggruen hat sich die Taschen gefüllt, der alte Wohltäter....
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08.11.2014 18:58 Uhr von Trallala2
 
+12 | -0
 
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Ich verstehe das nicht, Geschäfte die ich oft überfüllt erlebe gehen so pleite oder werden aufgeflößt.

Es beginnt mit der Buchhandlung (dessen Namen ich inzwischen vergessen habe). Voll. Voll bis oben hin, bis zu der fünften Etage. Ein Magahaus an Buchhandlung voll mit Leuten. Die Leute kamen da gerne hin, denn es war ein kleines Erlebnis, schönes Ambiente. Plötzlich von heute auf morgen geschlossen. Man kann mir nicht erzählen, dass die kein Umsatz machten. An der Kasse hatte man immer paar Leute vor sich, egal wann man bezahlen ging.

Karstadt bei uns. Immer voll, stets gut besucht. Auch damals Hertie. Auch gut besucht.

Lauter Geschäfte die gut gehen. Das Problem kann nicht die fehlende Kundschaft sein.
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08.11.2014 19:12 Uhr von bigpapa
 
+5 | -3
 
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40 Stunden dumm rumstehen, und jeden Kunden der was sucht,eine Wegbeschreibung geben , die jeden Navi Ehre macht. Ich bedauere die Damen. Geht den sicher der Gesprächsstoff aus.

Jedes mal wenn ich uns etwas vor Ort dringend brauche, und zum Karstadt muss, graut es mir schon am Eingang.

Aber es bessert sich bei mein Bedürfnissen. Inzwischen haben die fast jede Abteilung in der ich was gekauft habe, geschlossen bzw. der Produktgruppe aus den Sortiment genommen.

Das einzige was ein Single-Mann wie ich hin und wieder brauche, sind Dinge um Kleidung zu reparieren. Und da muss ich mich mal oute, und zugeben das ich das wirklich Beratung brauche.

Die Suche neulich nach einer neuen Gürtelschnalle hat mich 90 Min Realzeit meines Lebens gekostet.

Ich liebe die gute alte Zeit, wo der Karstadt noch Personal hatte, die ein zum Produkt begleitet haben, und beraten haben, wenn man nicht weiter wusste.

Eins ist Fakt. Ich habe bei Karstadt die letzten 10 Jahre keine
"Beratung des Einzelhandels" erlebt.

Gruß

BIGPAPA
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08.11.2014 19:13 Uhr von blaupunkt123
 
+8 | -2
 
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Nur weil sich die obere Liga die Taschen vollgestopft hat, muss der kleine Mann wieder mehr für weniger Geld arbeiten...

Typisches System..
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08.11.2014 19:42 Uhr von lou-heiner
 
+8 | -1
 
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na wer hätte das gedacht. es lief wie immer.

leute ihr müsst weniger verdienen und mehr arbeiten. dann behaltet ihr eure arbeitsplätze.
.... nach kurzer zeit.
wir müssen dies und jenes geld kürzen bzw streichen und ihr müsst mehr arbeiten ohne lohnausgleich. dann behaltet ihr auch eure arbeitsplätze.
.....und dann der letzte akt.
leute ihr werdet entlassen. danke das ihr uns die taschen noch gefüllt habt mit lohnverzicht.

es ist immer das selbe spiel. politik und vor allem der blöde arbeiter glauben es immer wieder.
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08.11.2014 22:35 Uhr von hellboy13
 
+0 | -1
 
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Wer hätte das gedacht!
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08.11.2014 22:36 Uhr von Sonny61
 
+3 | -0
 
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Betriebsrat - Betriebsblind!
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09.11.2014 10:19 Uhr von Arne 67
 
+1 | -1
 
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Sorry, aber wer nur dann offen hat, wenn andere auch arbeiten müssen, der muss sich nicht wundern, wenn die Kunden weg bleiben.

Ja ich bin kein allzugroßer Freund von Karstadt & Co. , denn wenn man eine Mitarbeiterin sucht, dann ist diese gerade auf dem Weg in die Pause oder hat keine Zeit und dabei sprechen wir jetzt nicht von den meist nicht deutsch beherrschenden Kassiererinnen/ Kassierer die an den Kassen stehen und im Akkord kassieren müssen.
Natürlich bin ich gerne bereit für ein T-Shirt das eigentlich für €1,- verkauft werden könnte € 9,90 zu bezahlen. Nur weil mir das "Einkaufserlebniss" das Wert ist...
Leider frag ich mich wo hier das Erlebniss sein soll? In dem Warensortiment? Veraltete Waren zu überhöhten Preisen...Oder darin, das man selbst als Kunde noch einmal für den Toilettengang bezahlen soll....

Leider wird es auch hier so ausgehen, wie es ausgehen muss. Die Kette wird geschlossen und die Regierung zahlt dem Investor noch ein paar mehr oder weniger Milliarden Steuergelder um Ihm seine Investition zu vergolden. Die Angestellten werden Aufgefordert noch auf mehr Geld zu verzichten, damit da Arbeitslosengeld nicht so hoch ausfällt und anschließend werden Sie in Harz IV übergeben, damit die Statistik dieser Politik sauber bleibt.
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09.11.2014 18:30 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -1
 
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Demnächst haften die Mitarbeiter noch mit Ihrem Privatvermögen!
Na, wäre das nicht eine Option?
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09.11.2014 19:49 Uhr von Lord_Prentice
 
+0 | -1
 
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Schlimmer als gedacht? Es ist ein Wunder das die den Laden nicht einfach dicht gemacht haben. Karstadt wird vielleicht noch 2 mal den Besitzer wechseln und dann ist es aus. Wer dort arbeitet und noch an ein positives Ende glaubt, ist wirklich ein Tagträumer. Selbst wenn man dort investieren würde, der Name ist so negativ behaftet das es nie ein Erfolg wird.

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