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Nächste Streikwelle? Jetzt wollen die Metaller und die IG Metall mehr Geld

Droht der Deutschen Wirtschaft nach der Bahn jetzt schon die nächste Streikwelle? Konkret geht es diesmal um die Metaller und ihre Gewerkschaft, die IG Metall.

Die fordert von den Arbeitgebern neben anderen Dingen auch ein Lohnplus von fünf bis sechs Prozent für ein Jahr. Obwohl es noch gar keine Verhandlungen gibt, nennen die Arbeitgeber diese bereits als "realitätsfern".

Damit stehen der Metall- und Elektroindustrie für den Beginn des kommenden Jahres langwierige und schwierige Verhandlungen bevor.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Metall, IG Metall
Quelle: n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2014 15:41 Uhr von lopad
 
+18 | -2
 
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Am Ende einigt sich man wieder auf eine Erhöhung die gerade so einen Inflationsausgleich schafft und die liebe IG Metall feiert sich dann wieder Wochenlang selbst, weil man ja so einen tollen Abschluss geschafft hat.

Immer das gleiche :)
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08.11.2014 16:34 Uhr von TinFoilHead
 
+12 | -2
 
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Sind die dann auch die Buhmänner der Nation, wie jetzt die Eisenbahner und die GDL, oder ist das dann OK?
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08.11.2014 19:26 Uhr von Shalanor
 
+3 | -9
 
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Und die nächsten wo sich "ungerecht" behandelt fühlen.
Wann hört es endlich auf mit dieser gier und wann erkennt die Menschheit das eine Lohnerhöhung Viele Verlierer und einen Gewinner hat.
Verlierer sind in erster Linie die Firmen und die Kunden. Weniger Gewinn und teureres Endprodukt.
Dann die Arbeiter weil die Preissteigerung ihres Produkts innerhalb kurzer Zeit auf die Produkte umgelegt wird die sie brauchen (es ist alles ein kreislauf).

Der einzige Gewinner ist der Staat. Lohnerhöhungen bringen immer mehr Steuern da diese Prozentual erfasst werden. Durch teurere Produkte wird mehr Mehrwertsteuer fällig und so verdient nur der Staat bei dieser Scheise und der rest verliert. Aber über die dicke Zahl aufm zettel freut man sich...

Was ist mehr? 500 Euro wenn 1 Bier 2 Euro kostet oder 5000 Euro wenn 1 Bier 50 Euro kostet? Denkt mal drüber nach....

Ach und ich bin selbst Metaller also schneide ich mir damit sogesehen ins eigene Fleisch aber einer mus es euch sagen sonst kapiert mans nicht. Die Neidgesellschaft ist leichter kontrollierbar als Menschen die zufrieden sind mit dem was sie haben.
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08.11.2014 19:45 Uhr von Knutscher
 
+7 | -4
 
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Nach 15 Jahren Reallohnverlust kommt wohl doch mal Bewegung in die Sache,
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08.11.2014 20:14 Uhr von brycer
 
+9 | -1
 
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Und wieder das gleiche Spiel.
Die Gewerkschaft fordert - die Arbeitgeber bezeichnen das als utopisch oder realitätsfern - man verhandelt - ein paar Warnstreiks - man einigt sich irgendwo in der Mitte und jeder freut sich. ;-P

Nur, wenn die IG Metall realitätsnah nur 3% fordern würde, würden sie das auch nie bekommen, weil alles über 0 für die Arbeitgeber realitätsfern ist. :-D

@shalanor:
Und du glaubst dass ohne Lohnerhöhungen die Preise nicht steigen würden? Träum weiter!
Der Anteil der Lohnkosten an den Produktkosten ist sehr gering. Nur sind das die einzigen Kosten auf die die Arbeitgeber und Konzerne aktiv Einfluss haben und deshalb der Aufstand.
Bei Energie, Rohstoffen und vielen anderen Kosten der Produktion können die AG nicht viel machen, aber die machen wohl den Löwenanteil der Produktionskosten mit über 90% aus.
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08.11.2014 23:23 Uhr von Winneh
 
+6 | -1
 
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Wenn die Chefetage nicht immer den Umsatz und Gewinn vom Vorjahr toppen (wollen)müsste, könnten alle zufrieden sein.
Boni in Millionenhöhe und für die Angestellen nix übrig, typisch Deutschland!
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09.11.2014 10:24 Uhr von speculator
 
+2 | -1
 
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Eigentlich müssten wir alle streiken und demonstrieren, stattdessen wird nur gemault und stillgehalten, während immer dreister von unten nach oben verteilt wird.

Und die Gewerkschaften zu kritisieren ist völlig daneben, denn die vertreten nur ihre Mitglieder auf Basis dessen, was in den Mitgliederversammlungen beschlossen wird. - Wer sich also beschweren will, sollte Mitglied werden, an den Versammlungen teilnehmen und aktiv mitwirken.
Man sollte auch wissen, dass Tarifverträge nur für Gewerkschaftsmitglieder verbindlich sind.Arbeitgeber könnten Nicht-Mitgliedern ohne weiteres niedrigere Löhne zahlen. Und warum tun sie´s nicht? Natürlich weil dann plötzlich sehr viel mehr Beschäftigte organisiert wären, die Gewerkschaften sehr viel stärker wären und endlich angemessene Erhöhungen über der Inflationsrate durchsetzen könnten.

Fazit: Die Beschäftigten aller Branchen sind selber schuld, weil sie nicht bereit sind zusammenzuhalten und ihren Beitrag zu leisten um Verbesserungen durchzusetzen!

Und von wegen höhere Löhne verursachen höhere Preise. Höhere Löhne verursachen nicht die steigenden Preise, sondern die werden verursacht von den Anteilseignern, die immerzu steigende Profite erwarten und das am besten quartalsweise.
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09.11.2014 16:18 Uhr von Stray_Cat
 
+2 | -1
 
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Hatte nicht letztens sogar irgendein EU-Typ angemahnt, die Löhne in Deutschland seien viel zu niedrig?

Und haben wir nicht erst letzte Woche erfahren, dass über Luxemburg die Gewinne großer Konzerne so gut wie steuerfrei gehalten werden?

Bei Metallern in Mittelstandsbetrieben ist die Situation freilich anders. Ich weiss nicht, wie die Verteilung ist, aber der Mittelstand ist ja ohnehin schon gebeutelt. Die "Großen" müssen dringend zur Kasse gebeten werden, damit man für die Kleineren die Steuern senken kann. Ansonsten haben diese Betriebe immer schlechtere Karten.

Das kann eigentlich nicht gewollt sein, denn von denen kommen die meisten Innovationen.

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