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Studie: Ost-Deutsche interessieren sich nicht so sehr fürs Internet

Eine neue Studie von Eurostat und Bitkom besagt, dass in Ost-Deutschland die Menschen weniger häufig ins Internet gehen als im Westen der Republik.

Während beispielsweise in Hamburg und in Rheinland-Pfalz 84 Prozent der Einwohner mindestens einmal pro Woche ins Netz gehen, sind es in Mecklenburg-Vorpommern nur 67 Prozent.

Auch der Anteil der Menschen, die noch nie einen Computer oder ein Tablet besessen haben, ist im ostdeutschen Raum höher.


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WebReporter: blackinmind
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Internet, Studie, Ostdeutschland
Quelle: basicthinking.de

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08.11.2014 13:35 Uhr von Nebelfrost
 
+12 | -5
 
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ich kenne einige leute, die keinen computer und kein internet haben. allerdings haben all diese leute eines gemeinsam: sie sind alle über 70!

was sagt uns das? das sagt uns, dass der anteil der leute ohne internet und ohne computer in erster linie senioren sind. dies würde auch den unterschied zwischen ost und west erklären, da im osten die senioren ein geringeres technikverständnis haben/haben wollen, als im westen. viele von denen sind der meinung: "so einen neumodischen quatsch brauch ich nicht. früher haben wir das auch nicht gebraucht. und auf meine alten tage gibt es auch keinen grund mehr damit anzufangen." das liegt u.a. auch daran, dass die deutschen im osten wegen der DDR erst viel später mit computern in berührung kamen (ab anfang der 90er), während die deutschen im westen bereits ab anfang der 80er, also ca. 10 jahre eher damit konfrontiert wurden.

und was sagt uns das wiederum? dass die studie schwachsinnig ist, da sie etwas anderes suggeriert, was nicht der realität entspricht, da das alter in der studie nicht beachtet wurde.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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08.11.2014 13:55 Uhr von ghostinside
 
+8 | -3
 
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Das ist doch eine völlige Fehlinterpretation. Das Internetausbau ist nachweislich nicht annährend so weit im Osten wie im Westen. Deswegen gehen Ostdeutsche weniger ins Netz. Hier kommt es so rüber, als hätten sie weniger Interesse daran.
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08.11.2014 14:16 Uhr von holly47
 
+4 | -2
 
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Vielleicht sitzen die abends einfach mit der Familie .zusammen und unterhalten sich oder spielen Karten oder sonst irgendwas das ihr nicht kennt weil ihr immer,ich auch,im netz seid
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08.11.2014 16:10 Uhr von TinFoilHead
 
+0 | -5
 
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Die Paar, die da noch übrig sind, haben andere Probleme... Wie willste auch ins Netz gehen, mit Geschwindigkeiten wie vor 10 Jahren(ausser in den Ballungsräumen). Also eigentlich wie vor 20 Jahren, oder mehr, wenn man sich mal unsere Nachbarn anschaut.
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08.11.2014 18:42 Uhr von kingoftf
 
+4 | -2
 
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Sieht man ja an Merkel:

"Neuland"
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08.11.2014 19:34 Uhr von Katerle
 
+0 | -1
 
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@anna77

selbst außerhalb der eigenen behausung ist internet was schönes und mitunter auch sehr hilfreich

zum einen um sich keine zeitung kaufen zu müssen
und zum zweiten wenn die bahn mal wieder streikt das man da halbwegs ans ziel kommt
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08.11.2014 20:21 Uhr von Gesundheitsausmister
 
+2 | -2
 
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Kleinstädte im Osten haben maximal DSL 3000 zu bieten und das zum doppelten Preis wie jemand der Großstadt lebt zahlen müsste..Auf Dörfern ist es noch schlimmer.
Der Osten ist in Sachen Internet totale Baustelle.
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10.11.2014 09:27 Uhr von Rychveldir
 
+0 | -0
 
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@Nebelfrost: Hast du die Studie gelesen? Wenn sie das Papier wert ist, auf dem sie geschrieben ist, dann sollte das eigentlich abgedeckt sein. Du erwartest doch nicht ernsthaft solche Details in einer Shortnews? :D
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10.11.2014 10:49 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -0
 
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"Interessieren sich nicht so sehr" ist ja wohl Käse. Es dürfte eher am schlechten Ausbau und zum Teil der höheren Überalterung liegen. Man sieht ja z.B. sehr gut dass Thüringen - wie so oft in solchen Ost/West-Statistiken - sehr gut dasteht.

Wäre das nun aber ein generelles Problem der neuen Länder, dann müssten die Werte in Thüringen genauso niedrig sein wie in den anderen Ländern. Zudem darf man auch nicht vergessen dass in den betroffenen Bundesländern weit weniger ausgeprägte Ballungsgebiete existieren als in den westlichen und südlichen Bundesländern, und auf dem Land der Ausbau deutschlandweit oft hinterherhinkt.

Auch sollte man sich nicht von den Farben in der Grafik blenden lassen, denn die wurden offenbar bewusst gewählt um den Unterschied übermäßig zu dramatisieren. Im Endeffekt liegt der Schnitt für die gesamten neuen Länder nur wenige Prozentpunkte unter dem für die gesamten alten Länder.

Es ist übrigens längst nicht überall auf dem Land so schlimm wie es oft dargestellt wird. Ich lebe in einem Dorf mit ca. 100 Einwohnern und habe derzeit einen Anschluss mit 25 Mbit/s Downstream und 3Mbit/s Upstream (und ja, das geht auch wirklich durch). Vorher lebte ich in einem Dorf mit 1000 Einwohnern, und hatte dort auch immerhin 16 Mbit/s.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]

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