08.11.14 09:53 Uhr
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Engelskirchen: Mann randaliert im Jobcenter und wirft Computer aus dem Fenster

Am Freitag musste ein 31 Jahre alter Mann wegen eines Termins zu einem Sachbearbeiter eines Jobcenters.

Er bekam aber kein Geld, weil einige Unterlagen nicht vorlagen. Daraufhin wurde der Mann wütend und beleidigte den Sachbearbeiter.

Danach trat er einen anderen Sachbearbeiter und warf dessen Computer aus dem Fenster. Die Polizei konnte dann später auf den Mann beruhigend einwirken. Ihm droht ein Strafverfahren.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Computer, Fenster, Jobcenter, Engelskirchen
Quelle: www1.wdr.de

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56 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2014 10:05 Uhr von tutnix
 
+22 | -3
 
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mir fehlt die information, wer die fehlenden bescheinungen versaubeutelt hat. weiss einer mehr?
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08.11.2014 10:10 Uhr von Kaseoner13
 
+54 | -4
 
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Man sollte immer bedenken, dass jeder mal arbeitslos werden kann. Wer jahrelang gearbeitet hat und brav seine Steuern zahlt hat auch ein Anrecht auf bestimmte Leistungen. Wenn der Staat was von Dir will, soll es alle ganz schnell gehen. Bekommt man aber etwas von ihm, dann mahlen die Mühlen der Bürokratie ganz langsam.
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08.11.2014 10:15 Uhr von Bodensee2010
 
+25 | -64
 
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08.11.2014 10:17 Uhr von TinFoilHead
 
+45 | -13
 
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Man könnte meinen, er wäre zum 20. mal dagewesen, doch jetzt war eine von den Unterlagen, die er vor Wochen zuerst abgab, schon nicht mehr gültig, weil danach bei jedem Besuch ein weiteres Dokument gefordert wurde, ohne das es nicht möglich sei, ihm Geld auszuzahlen.
Statt ihm beim ersten Besuch zu sagen, welche Papiere er denn bitte beim nächsten mal vorlegen soll, und zwar alle nötigen
Zudem war jedesmal sein Sachbearbeiter krank, sodas wieder jemand, der nicht mit dem Fall vertraut war, irgendwelche Papiere verlangte.

Das war bestimmt so in ungefähr die Vorgeschichte....
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08.11.2014 10:18 Uhr von Atze2
 
+10 | -30
 
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08.11.2014 10:26 Uhr von CoffeMaker
 
+33 | -5
 
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Wer weiß was da abging. Die Ämter, gerade wenn es um Geld geht, spielen viel auf Zeit. Keine Ahnung warum, ob es wegen der Statistiken ist oder wer weiß was...

Und das man da manchmal austicken ist verständlich. Ich bin ab Januar wieder arbeitslos und war deswegen letztens beim Amt. Wollte auch gleich Termin beim Sachbearbeiter klar machen. Früher konnte man einfach (auf dem Amt oder telefonisch) sagen das man ein Termin wünscht, das wurde dann im System eingetragen und man bekam dann eine Einladung von seinem Sachbearbeiter. Nun haben die das wieder geändert, jetzt muss man schriftlich auf Papier (und nur auf Papier!) einen Antrag machen. Haben die da Langeweile oder warum noch mehr Papierkram? Und Papier kostet auch noch Geld, scheinbar haben die Ämter zuviel Geld. Ja nee kann man nur mit dem Kopf schütteln.
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08.11.2014 10:45 Uhr von soulicious
 
+20 | -6
 
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Stell dir vor du hast keine Arbeit und kein Geld, und deine nächste Scheibe Brot hängt von so nem überkorrekten Sachbearbeiter ab, der seine Macht noch arrogant ausspielt und dich wegen ach so wichtigen Unterlagen sozusagen verhungern lässt...

Man hört ja öfter von solchen Eskalationen auf dem Amt. Ich will´s nicht als richtig darstellen, aber nachfühlen kann ich die Wut und die Hilflosigkeit der Täter schon...
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08.11.2014 10:50 Uhr von Joeiiii
 
+8 | -18
 
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08.11.2014 10:53 Uhr von TinFoilHead
 
+24 | -5
 
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Bodensee2010

Der grösste Teil der Hartz IV Empfänger ist einfach nur stinkfaul und weigert sich zu arbeiten.

Du scheinst sie ja alle zu kennen.

Da ja unser Staat mitlerweile vor den Arbeitsverweigerern kapituliert hat...

Der "Staat" kapituliert vor der Wirtschaft, vor dem Geldadel, was diese unterbezahlten Jobs heutzutage zur Folge hat. Und Menschen werden immer länger, immer öfter für immer weniger Lohn in ein Hamsterrad gezwängt, müssen sich in 1Euro-Jobs verdingen(und sind dann immer noch Hartz4-Empfänger), um vielleicht, vielleicht so irgendwann wieder zu einem Job zu kommen, von dem man zwar auch nicht leben kann, aber so müssen sich wenigstens manche Bürger von ihren "Mitmenschen" nicht mehr als stinkfaul bezeichnen lassen. Weil diese "Mitmenschen" sich scheinbar als etwas Besseres, Schlaueres ansehen weil sie anständig im Hamsterrad für Andere rennen, bis sie umfallen.
Es gibt keine Jobsicherheit mehr, man kann nicht mehr in die Zukunft planen, darf 31 Jahre arbeiten, bis man den Rentenstand erarbeitet hat, die Hartz4 gleich ist. Auch sehr ermutigend für Langzeitarbeitslose, regelrecht ein Ansporn für die Arbeitnehmer, sich richtig ins Zeug zu legen, und seine Lebenszeit zu verschenken.

Mittlerweile habe ich das Gefühl, das die schlauen Leute zu Hause sitzen, Hartz4 beziehen und am Ende der Tage genausowenig haben, wie jemand, der 30, 40 Jahre lang geschuftet hat, nur um überleben zu können.

Sind wir nicht die Blöden, wenn wir in diesem Arbeitsklima überhaupt noch arbeiten gehen, wohlwissend, das wir als Arbeitsvieh missbraucht werden? Nichts erarbeitend, ausser vielleicht, wie bei sehr vielen leider, Schulden. Aber das wird und wohl erst bewusst, wenn wir live in der Altersarmutsfalle sitzen und sehen und spüren, wofür wir unser Leben weggeworfen haben.

Für ein System, das langsam aber sicher mit seinem Wachstum vor die Hunde geht, indem nur die Vermögenden etwas vom erarbeitetem Reichtum haben, und 90% der Bürger das nachsehen.

Und manche Bürger dieser 90% sind auch noch so programmiert, das sie die Wahrheit nicht sehen, oder sehen wollen, sich per Job vermeintlich in den Elfenbeimturm aufschwingen, von wo aus man dann über seine Mitmenschen herziehen kann, weil einem das System ja das Gefühl vermittelt, man ist nur Mensch, wenn man wie alle anderen ist, wie alle im Hamsterrad läuft, für Futter und Wasser, und sonst nix. Und sich dazu herablassen, über ihre Mitmenschen zu schimpfen, die Opfer eines Systems geworden sind, statt den Täter zu beschimpfen...

Als Arbeitnehmer komme ich in der heutigen Zeit nicht auf die Idee, Systemopfer zu beschimpfen um mich erhabener zu fühlen, denn schon morgen kann ich ja das nächste Opfer sein!

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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08.11.2014 10:57 Uhr von Holzmichel
 
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08.11.2014 11:14 Uhr von Holzmichel
 
+3 | -19
 
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08.11.2014 11:17 Uhr von Bodensee2010
 
+5 | -17
 
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08.11.2014 11:54 Uhr von architeutes
 
+3 | -7
 
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@TinFoilHead
Nimms mir nicht übel aber dein Manifest hört sich wie der Aufruf zum Boykott gegen die Arbeit an.
Wer soll bitte schön für "alle" aufkommen wenn es nur noch "alle" gibt ??.

"Mittlerweile habe ich das Gefühl , das die schlauen Leute zu Hause sitzen , Hartz4 beziehen und am Ende der Tage genauso wenig haben ,wie jemand ,der 30 ,40 Jahre lang geschuftet hat ,nur um überleben zu können "

Du magst dir das ja als Ziel gesetzt haben , aber die Realität sieht anders aus ,die Masse wird weiter arbeiten gehen und dich unterstützen ,nicht der böse Staat.
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08.11.2014 12:15 Uhr von Hanna_1985
 
+8 | -2
 
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Wozu brauchen die überhaupt noch irgendwelche Unterlagen von einem ausser dem Personalausweis?

Die Ämter sind untereinander vernetzt, Deine Konten (zum Nachweis des Hartz-IV-Bedarfs) darf das Amt doch auch durchleuchten, ohne dass Du das überhaupt erfährst...

Also, was will man denen noch gross anschleppen müssen?

[ nachträglich editiert von Hanna_1985 ]
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08.11.2014 12:17 Uhr von Marco Werner
 
+11 | -3
 
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Ich tippe mal ganz stark darauf,daß es sich bei Bodensee2010 um den 20. Account unseres allseits bekannten Forentrolls Kritikglobalisierer handelt,der hier u.a. auch als Holzmichel bzw Schattentaucher bekannt ist und bis zu seiner Sperrung als Schlottentieftaucher unterwegs war. Der Typ versucht sein unterbelichtetes Oberstübchen durch einen ernstzunehmenden Dachschaden zu kompensieren.
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08.11.2014 12:20 Uhr von ThomasHambrecht
 
+16 | -3
 
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Ich denke auf Hartz4 sind auch deshalb so viele, weil viele offene Stellen, gar nicht besser bezahlt werden, als wäre man auf Hartz4. Dazu kommt plötzlich noch das Fahrgeld und die GEZ. Hinterher hat man genauso viel wie mit Hartz4 - oft sogar weniger. Was nutzen 8,50 Euro/Stunde, wenn der Vertrag nur 100 Stunden im Monat hat?
Ich bin deshalb niemandem böse, wenn er frustriert keinen Bock auf solche Jobs hat. Dieser Staat versagt auf breiter Ebene - und sucht trotzdem händeringend nach 100mal mehr Fachkräften, als wir überhaupt brauchen.
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08.11.2014 12:21 Uhr von Marco Werner
 
+6 | -3
 
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@Hanna_1985
Da ist durchaus was dran. Warum machen sie`s also nicht ? Nun,der Grund dürfte finanzieller Natur zu sein. Indem man diese Unterlagenbeschaffung auf den Kunden abwälzt, erspart man sich selbst Arbeit und spart u.U. noch Kosten ein,wenn der diese Unterlagen nicht beibringen will oder kann. Anders gesagt: Warum einfach machen,geht doch auch kompliziert.
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08.11.2014 12:41 Uhr von TinFoilHead
 
+3 | -2
 
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architeutes
Du magst dir das ja als Ziel gesetzt haben , aber die Realität sieht anders aus ,die Masse wird weiter arbeiten gehen und dich unterstützen ,nicht der böse Staat.
?
Nehm dir nix übel, nur, wer genau gelesen hat...
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08.11.2014 12:41 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+2 | -15
 
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08.11.2014 12:53 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+2 | -13
 
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08.11.2014 12:56 Uhr von Mordo
 
+6 | -1
 
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@ TinFoilHead

"Zudem war jedesmal sein Sachbearbeiter krank, sodas wieder jemand, der nicht mit dem Fall vertraut war, irgendwelche Papiere verlangte."

====

Selbst, wenn nicht jedesmal der Fallmanager krank gewesen wäre, bekäme er sicher eh nach einer Weile einen neuen zugewiesen:

http://www.gegen-hartz.de/...
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08.11.2014 13:09 Uhr von Bodensee2010
 
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08.11.2014 13:17 Uhr von Perle0815
 
+7 | -1
 
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@ 08.11.2014 10:53 Uhr von TinFoilHead
Da gibts nichts weiter zu sagen. Absolut richtig.

In Deutschland wird man doch von seinen Mitmenschen bewertet, nach Arbeiter oder Arbeitslosem. Wer arbeiten geht wird als Mensch gewertet. Die Arbeitlosen als Arbeitslose. So einfach läuft das. Kranke Gesellschaft.

Jeder kann von Kuchen was bekommen aber nicht alle.
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08.11.2014 13:39 Uhr von der_trompete
 
+4 | -1
 
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Ok hätte er den Sachbearbeiter nicht getreten, hätte der 100 Punkte und ne "Highscore!!!" kurzeinblendung bekommen.

[ nachträglich editiert von der_trompete ]
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08.11.2014 14:00 Uhr von quade34
 
+2 | -9
 
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Viele diser hier sich äussernden ProHartz4er stehen dem " elendem Rest" (Biermann) unbewußt ganz nahe.
Alles war besser in der DDR.
Alle hatten Arbeit.
Nur wenige eben zeitweise nicht, weil sie die Firma wechseln wollten und damit sich selbst eine mehrmonatige Wartezeit einhandelten, denn ihre Akten wurden mindestens 3 Monate festgehalten, bis sie der anderen Firma gegeben wurden. Das hieß für den Wechselwilligen mindestens 3 Monate kein Geld, von niemand. Dazu kam die Ungewißheit, ob der andere Bertrieb überhaupt die Genehmigung für eine Einstellung bekam.
Man konnte allerdings beim Arbeitsamt einen monatlichen Kredit von 70 Ostmark beantragen, der dann bei einer Arbeitsaufnahme
sofort abkassiert wurde.
Wie gesagt, es ab keine Arbeitslosen.
Sogar die Haftentlassenen bekamen sofort eine Arbeit ( ohne Berücksichtigung einer Qualifikation) zugewiesen. Das war meist die dreckigste, schwerste und am schlechtesten entlohnte Tätigkeit in einem Betrieb. Wer das verweigerte, galt als asozial und wurde baldigst wieder eingefangen und einer Arbeit zwangsweise zugeführt.
Solche tätlichen Angriffe auf die Angestellten hätten sicher vor den Richter geführt.

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