07.11.14 16:54 Uhr
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Breitband-Ausbau in Deutschland: Ja, aber das zu Lasten der Nutzer

Als neuer EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft will Günther Oettinger auch dafür sorgen, dass es mit dem Internet Breitband-Ausbau bei uns in Deutschland endlich vorwärts geht.

Um die entsprechenden Unternehmen dazu zu bewegen, obwohl sich der Ausbau gerade in ländlichen Gebieten kaum lohnt, hat er auch schon Pläne. Diese gehen jedoch immer zu Lasten der Kunden.

Einer seiner Vorschläge dahingehend wäre es, die Nutzer lange an den jeweiligen Anbieter zu binden ohne, dass dieser wechseln kann. Momentan sind Verträge über zwei Jahre die Regel, doch das könnte dann deutlich länger werden.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Nutzer, Ausbau, Breitband
Quelle: winfuture.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2014 17:05 Uhr von usambara
 
+29 | -2
 
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Na endlich, ein Traum für Provider geht in Erfüllung.
Wie viel Schmiergeld erhält Oettinger dafür?
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07.11.2014 17:08 Uhr von ZoeGreystone
 
+18 | -2
 
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In Deutschland muss endlich etwas passieren. Es kann ja wohl nicht wahr sein, mit was für einem Netz wir uns hier herumschlagen müssen. Es gibt ein paar Vorzeigestädte in denen ist alles toll und aussen herum gibt es instabiles DSL-light.
Glasfaser bis zum Haus muss Standard werden. Genauso wie fliessend Wasser und Stromkabel.

Alles andere ist Murks.

Das Netz an sich hätte nie privatisiert werden dürfen.
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07.11.2014 17:19 Uhr von Mauzen
 
+16 | -1
 
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Man hätte den Posten kaum unfähigerer besetzen können als mit Oettinger. Die Regierung hats echt immer noch nicht raus.

[ nachträglich editiert von Mauzen ]
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07.11.2014 17:52 Uhr von Shalanor
 
+2 | -15
 
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07.11.2014 18:58 Uhr von TinFoilHead
 
+1 | -3
 
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Oettinger hat sich die Rente gesichert...
Alle Macht den Konzernen!
Ab jetzt nenne ich sogenannte "Volksvertreter" nur noch Konzernvertreter, ist passender weil ehrlicher.
Aber mit uns deutschen Deppen kann man es ja auch machen. Wir zahlen ja alles stillschweigend, auch die Abzockerpreise jetzt, gemessen an der erbrachten Leistung.
Aber wie auch sollte sich was ändern, wenn wir nicht selber etwas versuchen zu ändern, wir Bürger haben keine Lobby, Arbeitsvieh hat zufrieden zu sein!

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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07.11.2014 18:58 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+6 | -0
 
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@ZoeGreystone
"Das Netz an sich hätte nie privatisiert werden dürfen."

Ja dann hätten wie jetzt sicher schon BTX 2.0^^
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07.11.2014 20:00 Uhr von NilsGH
 
+2 | -4
 
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@ das_leben_ist_schoen:

Blödsinn, der Kommentar von Zoe war korrekt.

Die Netze müssten vom Staat gebaut und bereitgestellt werden. JEDES Telekommunikationsunternehmen kann dann die Leitungen nutzen (bzw. mieten) und widerum an die Kunden vermieten. Die Unternehmen zahlen einen Teil der EInnahmen an den Staat, der widerum damit Wartung und vor allem den Ausbau bezahlt.

Und erzähl mir keiner, es gäbe dann keine Konkurrenz. Klar gäbe es die, aber eben nur an anderer Stelle: Dem Kundenservice und den Produkten.

Daraus ergäbe sich auch die Möglichkeit der Kontrolle: Unternehmen könnten keinem mehr so einfach Knebelverträge aufschwatzen oder einfach nach abgeschlossenem Vertrag die Leistung kastrieren (Volumenbegrenzung, etc.)

Wenn ein Unternehmen selbst ein Netz aufbauen möchte (wie KD damals), dann bitte. Spricht ja nichts gegen. Das gehört dann nur dem Konzern und sie sind von etwaigen Restriktionen durch den Staat befreit. Aber dann müssten sie mit dem staatlichen Netz konkurrierne können. Das widerum schützt ebenfalls für Knebelung, schlechtem Service und mieser Leistung.

Ich bin kein Fan von staatlicher Kontrolle, aber bei der Infrastruktur auf Privatisierung zu setzen ist völliger Blödsinn. Eisenbahn, Telekommunikation, Energie, usw. ... alles privatisiert. Wir zahlen uns dumm und dusselig für die Produkte und das gleich mehrfach: Durch den Konsum (Verbrauch) und durch Subventionen aus Steuern. Dazu kommen noch die Steuerschlupflöcher für die Konzerne.
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07.11.2014 23:38 Uhr von Pils28
 
+1 | -2
 
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Wir fällen das Monopol der Telekom und gucken, was passiert.
Wenn andere europäische Anbieter in Osteuropa Gigabit für unter 20€ anbieten können, dann können die das vllt auch in D. Und wenn die nicht besser sind als die Telekom, dann hat die ja nichts zu befürchten.

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