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Eisenbahnergewerkschaft EVG droht jetzt auch mit Streik

Der Chef der Bahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG hat das gerichtliche Vorgehen der Deutschen Bahn gegen die GDL scharf kritisiert. EVG-Chef Alexander Kirchner sagte, dass ein Tarifstreit nicht juristisch geklärt werden könnte.

Sollte sich die Deutsche Bahn nicht in der Verhandlung mit der EVG bewegen, würde man auch Streiks in Betracht ziehen müssen, so Kirchner. Die nächsten Tarifverhandlungen zwischen EVG und der Bahn finden am 21. November statt.

Kirchner erklärte seine aktuelle Vorgehensweise: "Wir lassen uns weder von der Bahn noch von der GDL treiben."


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WebReporter: mich_selbst
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Streik, Deutsche Bahn, Beitritt
Quelle: welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2014 15:42 Uhr von TinFoilHead
 
+18 | -18
 
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Aber Dank Medienhetze schimpft ganz Deutschland über den Streik und die Gewerkschaft(en), und nicht über die DB?!?!?

Na gut, auch der Groll derer, die morgens zu ihrem unterbezahlten Job müssen und dazu auch noch auf die DB angewiesen sind, trägt dazu bei.

Aber wie wäre es mit Solidarität, irgendwer muss ja mal anfangen, den Konzernen zu zeigen, was bzw. WER ihr grösstes Kapital ist, ohne das gar nichts läuft!

Vielleicht sind die, die jetzt morgens vergeblich auf ihre Bahn warten, um zu ihrem Billiglohnjob zu fahren, die Nächsten, für die etwas getan wird!

Nicht immer der gesteuerten, reGierungs-, also wirtschaftskompatiblen Massenmeinung verfallen, sondern auch mal selber nachdenken.
Don´t believe the hype!

Seid doch sauer auf die DB, die ihre Mitarbeiter nicht vernünftig entlohnen will, und dann ihre zahlenden Kunden wieder versorgen könnte, statt auf die mittlerweile zwei Gewerkschaften, die versuchen, diesen konzerngenehmen Mißstand ins positive für die Arbeitnehmer zu ändern.

Aber in einer Gesellschaft, wo der Eine dem Anderen das Schwarze unter den Nägeln nicht gönnt...
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07.11.2014 16:19 Uhr von matze319
 
+9 | -14
 
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@ TinFoilHead
wenns der gdl denn mal auch nur ums geld gehen würde. der sachsen spinner will einfach nur mehr bahnmitarbeiter in seiner gdl haben haben. ok damit wirds am ende auch nur ums liebe geld gehen aber das wird dann wohl nicht beim lokführer ankommen.

[ nachträglich editiert von matze319 ]
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07.11.2014 18:46 Uhr von The Roadrunner
 
+2 | -7
 
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Na Hauptsache der GDL-Chef hat eine fette Limusine und kann sich überall hinfahren lassen, weil er es sich leisten kann und ansonsten nicht auf die Bahn angewiesen ist.
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07.11.2014 20:23 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -2
 
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Der beste Streik ist sich langfristig einen besser bezahlten Job zu suchen. So sucht die schlechtbezahlte Branche der Bäcker und Metzger händeringend Auszubildende. Aber ich denke der Traumjob Lokomotivführer, ist jetzt auch ausgeträumt.
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07.11.2014 20:33 Uhr von fox.news
 
+1 | -0
 
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@ ThomasHambrecht

das ist in der Praxis aber auch oft leichter gesagt als getan. es kann sich nunmal nicht jeder mal eben so einen besser bezahlten Job suchen (bzw. eigentlich: "suchen" kann er ihn schon, aber finden halt nicht unbedingt).
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07.11.2014 21:10 Uhr von faktkonkret
 
+6 | -1
 
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@ TinFoilHead
du sprichst mir aus dem Herzen.

schlimm finde ich, dass durch die Grossunternehmer und deren politischen Lakeien, beeinflusste Medien, welche Gewerkschaften in ein negatives Licht rücken, dadurch Verständnis für eine gesetzliche Änderung des Streikrechts ( Nagel, SPD= ehemals Arbeitnehmerpartei, ) und damit verbundenen Nichtdurchsetzung der Interessen derer Mitglieder erreichen wollen. Also quasi die Gewerkschaften entmachten und damit unternehmerisch nahe stehenden Gewerkschaften zu stärken.
Dies ist die Erweiterung einer Versklavung des Arbeitnehmers nach Zeitarbeit, Praktikum, Zeitverträge, Rentenzeitalter usw.
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07.11.2014 22:18 Uhr von faktkonkret
 
+2 | -1
 
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@ThomasHambrecht

die Gewerkschaft Nahrungsmittel und Genuss Ngg hat noch niemals einen Streik ausgerufen bzw. sich für Tariflöhne eingesetzt. Tariflöhne wurden teilweise in Zusammenarbeit mit der Dehoga ausgehandelt. Um die ausgehandelten Tarife zu erfahren muss man Mitglied in der Dehoga sein. Die sogenannte Tarife, die eigentlich nur für arbeitsgerichtliche Gutachten und anderen juristichen Verfahren relvant sind,waren nie Bestandteil einer Lohnverhandlung ,da gerade durch früherer Fachkraftmangel keiner für den Tariflohn gearbeitet hat und dementsprechend die Gewerkschaft auch uninteressant war. natürlich bedingt, da schon immer ein Fachkräftemangel in der Nahrungsmittelbranche geherscht hat und früher mehr bezahlt wurde.
Und jetzt mal ganz ehrlich
von einem Jugendlichen Gastronomie , Metzger, Bäker Arbeitszeit zu verlangen :
Du arbeitest jetzt einmal mittags und nochmal abends wenn dein Arbeitsplatz trotz kurzfristiger Bestellung nach nicht rechtzeitik sauber ist oder der Gast länger braucht.gehört zum Beruf - (unentgeltlich) Natürlich reicht dein Lohn nicht dafür aus für eine rentable Rente.
Warum sind unsere Vorfahren gestorben um dieses Gewerkschaftstsystem zu erstreiten?
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07.11.2014 23:05 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -0
 
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