07.11.14 13:40 Uhr
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Ex-Frau von umstrittenen GDL-Chef: Er war daheim wie ein "Diktator"

Wegen des anhaltenden Streiks der Lokführer macht sich der machtbewusst agierende GDL-Chef Claus Weselsky momentan wenig Freunde.

Nun spricht auch seine Ex-Frau den Kritikern aus der Seele, indem sie Weselsky als selbstherrlich bezeichnet.

Daheim habe er sich nur noch wie ein "Diktator" benommen: "Er veränderte sich, ließ nur noch seine Meinung gelten, wurde lauter, bekam Zornesfalten", so Sigrid Michael.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Frau, Chef, Diktator, Ex-Frau, GDL, Claus Weselsky
Quelle: focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2014 13:44 Uhr von TinFoilHead
 
+23 | -2
 
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Jetzt wirds richtig peinlich, mit der Schmutzkampagne.

Das ist seine Ex, soll die ihn vielleicht in höchsten Tönen loben? Das werden wohl die meisten Ex-Frauen nicht tun, auch wenn viele gar keinen Grund dazu hätten, schlecht über ihre Ex-Männer zu reden...

Ach, Locus, sah ich zu spät, alles klar!
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07.11.2014 13:48 Uhr von magnificus
 
+18 | -2
 
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Die "Großen" Medien ziehen wieder alle Register ihrer "freien" Meinung Nachdruck zu verleihen.
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07.11.2014 13:53 Uhr von Azureon
 
+13 | -1
 
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Aaaahhh der Klassiker, nun wird die ominöse Ex-Frau rausgeholt die aus dem Nähkästchen plaudert....
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07.11.2014 14:07 Uhr von soulicious
 
+14 | -0
 
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Kritik an dem GDL-Chef..okay. Aber diese private Schmutzwäsche in die Öffentlichkeit zu zerren ist genauso primi wie die Bild-Aktion mit der Rufnummer. Erschreckend wie tief auch der Focus gesunken ist.

Guter Journalismus ist in Deutschland Mangelware, wie man an der Berichterstattung mehrerer Ereignisse der letzten Zeit feststellen konnte.
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07.11.2014 14:16 Uhr von Trallala2
 
+13 | -2
 
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Der Mann ist nicht auf dem Posten um sich Freunde zu machen, sondern um seinen Leuten Gehaltserhöhungen zu verschaffen.

Wenn alle also böse auf ihn sind, dann scheint er was richtig zu machen.
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07.11.2014 14:58 Uhr von Phyra
 
+2 | -6
 
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@trallala
"Der Mann ist nicht auf dem Posten um sich Freunde zu machen, sondern um seinen Leuten Gehaltserhöhungen zu verschaffen"

das ist korrekt, leider nutzt er aber seine position derzeit eher aus um den kundenstamm der gdl ungerechtfertigterweise zu erweitern, und somit zu einer anderen gewerkschaft in direkte konkurrenz zu gehen, als wuerde er ein marktwirtschaftliches, profitorientiertes unternehmen führen...
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07.11.2014 15:11 Uhr von Trallala2
 
+3 | -0
 
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@Phyra

"eider nutzt er aber seine position derzeit eher aus um den kundenstamm der gdl ungerechtfertigterweise zu erweitern"

Warum das denn? Zugegeben, sie waren mal nur für die Lokführer zuständig, haben sich aber irgendwann dem ganzen Zugpersonal geöffnet.

Ok, und nun kommt das Problem, denn es gibt noch eine andere Gewerkschaft die auch für das Zugpersonal zuständig ist, ohne Lokführer.

Was hier also passiert ist eine Überschneidung. Man hätte sich ja vor 10 Jahren beschweren können, dass es da irgendwann Probleme geben wird, aber nun ist man dabei zu streiken. Und wie stellst du dir das nun vor? Da gibt es Zugpersonal das seit über 10 Jahren Beiträge zahlt und nun erwartest du, dass man sie ausklammert? Schön Freunde, ihr habt 10 Jahre lang gezahlt, aber nun meckern alle, dass ihr dabei seit. Wir klammern euch aus?

Auf der anderen Seite kannst du Tarifverträge nur für die abschließen die in der Gewerkschaft sind. Du kannst nicht sagen, dass die Hälfte 5% mehr Lohn bekommt, die andere Hälfte aber nicht, weil sie in einer anderen Gewerkschaft sind. Das bringt Unfrieden in den Laden.
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07.11.2014 17:29 Uhr von Phyra
 
+0 | -2
 
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deine beiden letzten absaetze machen keinen sinn, warum sollte das zugpersonal, dass 10 jahre ihre beitraege an ihre gewerkschaft zahlt sich von ihrer eigenen gewerkschaft ausgeschlossen fuehlen? das hat rein gar nichts mit der gdl zu tun, die haben ihre eigenen tarifrunden und streiks. Die gdl kriegt einfach nur ihren rachen nicht voll genug, das ist alles. Keiner wuerde was sagen wenn sie fuer die tarife der lokführer kaempfen wuerde, aber einer anderen gewerkschafft die mitglieder ausspannen wollen ist einfach unterste schublade.
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07.11.2014 18:03 Uhr von Trallala2
 
+2 | -0
 
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Ups, da hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Gemeint war:

"Auf der anderen Seite kannst du Tarifverträge NICHT nur für die abschließen die in der Gewerkschaft sind. "

Um was geht es hier (und berichtige mich wenn ich mich irre)? Es ist doch so, dass die GDL, einst Gewerkschaft nur für Lokführer, sich irgendwann geöffnet hat, d. h. nicht nur die Lokführer konnten Mitglieder sein, sondern auch anderes Zugpersonal.

Der einzige Kritikpunkt ist also, dass die DGL nicht nur eine Gruppe bei der DB vertritt. Das weiß man aber schon seit paar Jahren.

Nun versucht man für seine Mitglieder (ich glaube) eine 5% Erhöhung durchzusetzen (und noch paar andere Sachen). Und hier kommt das Problem, denn nun sind in der DGL nicht nur Zugführer, sondern auch Zugschaffner und andere Bedienstete. Das zweite Problem ist, es ist nur ein Teil von ihnen in der DGL, der andere Teil ist in einer anderen Gewerkschaft.

Nun hat man (nur mal so als Zahlenbeispiel) - 100% Lokführer, 35% Zugschaffner und 40% anderes Personal in der Gewerkschaft. Und jetzt kommt es: die DB will den Lokführern durchaus die Gehaltserhöhung geben, aber nicht Zugbegleitern. Warum? Weil man die Erhöhung NICHT allein den 35% Zugschaffner und 40% anderem Personal geben kann. Es ist nämlich egal ob in der DGL nur 35% Zugschaffner gibt, denn die DGL kann keine Erhöhung nur für die 35% Zugschaffner durchsetzten. Entweder für alle Zugschaffner oder für keinen.

Hier profitieren also 65% auch die Zugschaffner davon, die nicht in der DGL Gewerkschaft sind, weil sie, ohne zu streiken, auch eine Erhöhung bekommen.

So habe ich das Problem verstanden. Wenn du es anders verstanden hast, dann erklär mir das.
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08.11.2014 10:51 Uhr von Enny
 
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Das wird nochmal ein böses Ende nehmen.
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11.11.2014 19:56 Uhr von nilpeerd
 
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Noch mal zur Meldung in der die Aussagen einer Ex-Ehefrau eines Gewerkschaftsvorsitzenden dazu benutzt wird Stimmung gegen eben diesen zu machen. Mich interessiert wie dieser messerscharf und hoffentlich qualitativ hochwertig recherchierende Journalist dazu kommt von einem (Privaten-) Lebensbereich berichten zu lassen der nichts aber auch gar nichts mit der Auseinandersetzung der Gewerkschaft mit einem der großen staatseigenen Betriebe zu tun hat. Es fällt mir wirklich schwer der einfachheit halber anzunehmen, dass es hier nur um das öffentlichkeitswirsame Abwatschen eines Gewerkschaftsführers mittels sogenannter Informationen (oder korrekter Tratsch) aus dem Privatbereich geht.
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12.11.2014 03:53 Uhr von Stray_Cat
 
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Nun der Focus maßt sich im Originalartikel an, die "öffentliche Wahrnehmung" genau zu kennen. Diese Formulierungen sind natürlich ein Versuch, selbige zu manipulieren, ich hoffe, immer mehr Menschen merken das.

In unserem Bekanntenkreis haben zwar viele über die Situation gestöhnt, aber alle hatten vollstes Verständnis für den Streik.

Hier ein Artikel auf NTV, der die Sache etwas differenzierter sieht: http://www.n-tv.de/...

Und zwischen den Zeilen gleich noch Kritik an einer wirklich schlimmen Strategie von jemand ganz anderem äußert.

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