07.11.14 13:25 Uhr
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Pakistan: Sechs Jahre altes Mädchen nach versuchter Vergewaltigung umgebracht

Im Südwesten Pakistans sucht die Polizei nach einem Täter, der versuchte ein erst sechs Jahre altes Mädchen zu vergewaltigen und dieses dann umbrachte.

Das Kind wies eindeutige Zeichen einer versuchten Vergewaltigung auf und wurde mit einem Strick erdrosselt.

Das Mädchen gehörte der schiitischen Minderheit der Hazara an, die immer wieder unter der Gewalt der Radikalsunniten zu leiden haben.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mädchen, Mord, Vergewaltigung, Pakistan
Quelle: derstandard.at

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2014 14:07 Uhr von Frudd85
 
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07.11.2014 14:24 Uhr von HumancentiPad
 
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Ich kann gar nicht beschreiben wie wütend mich das macht.....!

Den Täter bitte an den Vater des kindes aushändigen wenn sie ihn haben.
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07.11.2014 14:28 Uhr von Frudd85
 
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@The_Insaint:

Du hast keine Ahnung von dem Begriff, oder...?
Wohl aber vom Beleidigen. Lern erst mal rudimentäre Benimmregeln, vorher nehme ich dich nicht ernst.
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07.11.2014 14:54 Uhr von Frudd85
 
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@wok:

In der News geht es um einen sunnitischen Vergewaltiger und Mörder.

Und dein einziger(!) Kommentar dazu lautet:
"Und von der Sorte haben wir 2,6 Millionen hier....."

NATÜRLICH braucht niemand hier fanatische Irre. Aber wer 2,6 Mio. Menschen allein aus ihrer Religionszugehörigkeit zu (potentiellen) Vergewaltigern und Mördern erklärt, zeigt selbst eine nicht allzu große Distanz zum Fanatismus.



@The_Insaint:
Ich hab jetzt keine Lust und Zeit, dir die einschlägige Literatur um die Ohren zu hauen, daher reicht hoffentlich der Verweis zu Wikipedia:

Religion und die Entstehung von Rassismus gehören aufs Engste zusammen.
"Eine vermeintlich natur- oder gottgegebene, hierarchisch-autoritäre Herrschaftsordnung und die daraus gefolgerten Handlungszwänge dienen der Rechtfertigung von Diskriminierung, Ausgrenzung, Unterdrückung, Verfolgung oder Vernichtung von Individuen und Gruppen – sowohl auf individueller als auch auf institutioneller Ebene. Hautfarbe, Blut und Gene, aber auch Sprache, Religion oder Kultur stabilisieren die Abgrenzung zwischen den verschiedenen Gruppen und sollen die Vorrangstellung des Eigenen vor dem Fremden sichern."

Religion ist einer von vielen möglichen Faktoren, die Rassismus begründen. Kein ausschließlicher und kein notwendiger, aber ein möglicher.
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07.11.2014 15:03 Uhr von Tamerlan
 
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07.11.2014 15:50 Uhr von psycoman
 
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Der Vergewaltiger und Mörder wird hoffentlich bald gefunden.
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08.11.2014 02:49 Uhr von KenanKilliad
 
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@Frudd85

Wiki Erläutert Begriffe und deren Herkunft.

Religion ist einer von vielen möglichen Faktoren, die Rassismus begründen. Kein ausschließlicher und kein notwendiger, aber ein möglicher.

Hast du schon mal mit Fachkräften (Finanzwesen, Industrie) aus verschiedenen Nationen zusammen gearbeitet.

Rassismus ist ein menschliches Konstrukt, um die Vorrangstellung des Eigenen vor dem Fremden abzusichern."

Wiki Autoren, sind Ansichts- und MeinungsvertreterInnen, alles was dort definiert wird, wurde von anderen von Quellautoren vorgekaut, weitergekaut und ausgespuckt
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08.11.2014 12:31 Uhr von Frudd85
 
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@Hibbelig:

"und melde Dich wieder, wenn Du endlich weißt, wie manche ticken, die sich zu bestimmten Religionen bekennen."

Dafür brauche ich den Koran nicht zu lesen, das weiß ich auch so. Bitte belege mir, dass ich mir nicht bewusst bin, wie manche ticken, die sich zu bestimmten Religionen bekennen. Als Grundlage hast du nur das, was ich hier geschrieben habe. Du tust so, als verteidige ich religiös motivierte Gewalt - das ist eine absolut lächerliche Unterstellung ohne jede Grundlage. Wenn es dir nicht gelingt, mir das nachzuweisen, erwarte ich eine Entschuldigung.

@The_Insaint:

Du hast es wirklich nicht verstanden, oder? Wie kann man nur so unglaublich dumm daherlabern wie du? Tut mir sehr leid, dass ich das so harsch sagen muss, aber da lässt du leider keine andere Wahl. Bevor ich inhaltlich auf deine Elaborate eingehe, mal ein paar Fragen: Wie alt bist du? Auf welche Schule gehst du/bist du gegangen? Welche Literatur liest du so zum Rassismus, welche Literatur liest du allgemein zum Thema Logik und Denken?

"Doch, bitte zeige mir diese "einschlägige" Literatur, wo drin steht, daß es mehrere "Menschen-Rassen" auf der Welt gibt. :)"

Allein diese Aufforderung strotzt nur so vor Dummheit. Allein, dass du nicht in der Lage bist, die inhaltliche von der Meta-Ebene zu trennen, spricht Bände: Würde ich dir Literatur angeben, in der drin steht, dass es mehrere Menschen-Rassen gibt, dann würde ich dir RASSISTISCHE Literatur angeben, nicht Literatur ÜBER Rassismus. Genau darum geht es doch gerade!!! Dass der Rassismus BEHAUPTET, es gebe solche Rassen. Und der Begriff "Rassismus" setzt sich mit denen auseinander, die so etwas behaupten, der Begriff meint NICHT SELBST, dass es solche Rassen gebe. Herr je, das kann doch nicht wahr sein, dass jemand wie du mit Begriffen wie "Vollpfosten" um sich schmeißt und dann so einen Bock schießt. Und du behauptest, dich auszukennen?! Das ist nachgerade lachhaft dumm.


@KenanKilliad:
"Wiki Autoren, sind Ansichts- und MeinungsvertreterInnen, alles was dort definiert wird, wurde von anderen von Quellautoren vorgekaut, weitergekaut und ausgespuckt"

Deswegen habe ich das auch nur widerwillig als Quelle genutzt, weil ich in der Lage bin, die zitierte Passage als richtig zu erkennen. Ansonsten hätte ich mich auf Literatur gestützt wie z.B. Priester: Rassismus. Eine Sozialgeschichte (Leipzig 2003) oder Koller: Rassismus (Paderborn 2009). Diese Sorgfalt haben aber nur Leute verdient, die selbst sorgfältig sind. Und The_Insaint hat mehrmals bewiesen, dass er nicht sorgfältig vorgeht.

"Hast du schon mal mit Fachkräften (Finanzwesen, Industrie) aus verschiedenen Nationen zusammen gearbeitet."

Nicht aus den Sektoren, aber in anderen. Worauf zielt deine Frage ab?

@wok:
Ich warte noch auf die Begründung deiner Aussage, dass du nicht behauptet hättest, alle 2,6 Mio. in Deutschland lebenden Sunniten seien Vergewaltiger und Mörder.
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08.11.2014 16:55 Uhr von Frudd85
 
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@hIBBELIG.

Erst mal: Die Minus-Bewertungen stammen nicht von mir.

"Eine Entschuldigung bekommst Du nicht, Du hast mich schließlich gerade angegriffen."

Inwiefern habe ich dich denn angegriffen? Zeig mir doch mal die Textstelle, von der du dich angegriffen fühlst, dann können wir das aus der Welt schaffen.

Und es tut mir leid für dich, dass du dir all die Mühe gemacht hast, das Ganze auszuführen, aber das wäre vollkommen unnötig gewesen. Ich bin mir sehr wohl bewusst, welche Problematiken es im Islam gibt, im Koran, aber auch in anderen religiösen Texten. Dass du dich trotzdem so exzessiv auf die Koran-Exegese stürzt, zeigt mir, dass du auf einer anderen Ebene argumentierst, die ich aber für das zur Debatte stehende Thema als unzulässig erachte, da sie am Thema vorbei geht.

Ich gehe deswegen nur auf ein paar Punkte ein, um dir meinen Standpunkt zu erläutern:

Das Problem deiner Argumentation ist, dass sie viel zu positivistisch ist. All deine negativen Punkte treffen zu (unterm Strich die hundertprozentige Unterwerfung unter ALLE Gebote des Koran mit den damit verbundenen Folgen - und wie gesagt, die ganze Schreibarbeit war unnötig, ich kenne das alles), aber eben nicht in ihrer Absolutheit. Denn deine Argumentationslinie folgt denen der radikalen Islamisten, und die teile ich nicht (die sollte im Übrigen niemand Säkulares oder Vernunftbegabtes teilen, du also auch nicht).

Um ein Beispiel zu nennen: Die Ablehnung von Homosexuellen (bei Todesstrafe) findet sich auch im Alten und Neuen Testament. Vieles aus diesen Texten gilt im Judentum und im Christentum als verbindlich, das zur Homosexualität leider für viele Gläubige auch noch, aber anderes nicht: Z.B. findet sich im Alten Testament auch, dass man unbotmäßige Kinder steinigen soll. Das macht aber heute kein Jude und kein Christ (hoffe ich doch zumindest).
Und um dein Gegenargument vorwegzunehmen: Ich weiß, dass die Exegese von Bibel und Koran grundverschieden ist, da es bei beiden Texten verschiedene Grundannahmen gibt. Nicht umsonst gibt es nur eine Version des Koran, aber viele der Bibel. Die Bibel gilt nicht als direktes göttliches Diktat, der Koran schon. Das ist alles schön und gut, aber es vernachlässigt essenzielle Bestandteile einer objektiven Argumentation, da du rein synchron argumentierst, und das wird der Komplexität von Religion nicht gerecht. Dazu gehört eine diachrone Komponente.
Denn diese Offenheit in der Bibel-Exege ist eine Errungenschaft der Aufklärung, des Säkularen, gegen die Religion. Die Vernunft hat der Orthodoxie eine Interpretationsoffenheit des religiösen Textes abgetrotzt. Das war ein langer und schwieriger Prozess, aber ohne diesen Prozess müsstest du im Grunde trotz der von vornherein unterschiedlichen Exegese dem Juden- und Christentum dasselbe vorwerfen wie dem Islam. Denn schon immer galt, dass die Bibel frei von schweren Fehlern sein muss - wegen der göttlichen Inspiration. Man ist heute aber so weit, Geschichten wie die der Schöpfung als Allegorie zu lesen, sie eben nicht wörtlich zu nehmen. Heute ist es so, dass einige Gebote der Bibel als wörtliche genommen werden, andere als zu interpretierende, andere ganz ignoriert werden. Aus diesem Grunde lehne ich dein Schweinefleisch-Argument ab, denn nur, weil es ein offenkundiges Gebot im Text gibt, an das sich wirklich ALLE Muslime halten, heißt das nicht automatisch, dass sie sich auch an alle anderen Gebote im Text genauso halten. Das ist eine unzulässige pars pro toto-Argumentation, die logisch nicht haltbar ist. Allein die Analogie zum Christen- und Judentum reicht aus, um das zu entkräften und es gibt genügend logische Einwände gegen diese ART des Argumentierens. Nur weil ich z.B. niemals rechts überhole, heißt das nicht, dass ich auch alle anderen Punkte der StVO einhalte, obwohl ich das müsste (und es in dem Fall ja sogar richtig wäre ;) ).
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08.11.2014 16:56 Uhr von Frudd85
 
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@Hibbelig:

Teil 2:
Und all deine Argumente fallen in sich zusammen, sobald es Muslime gibt, die offen und ehrlich sagen, dass sie den Koran eben als Richtlinie sehen, aber nicht als hundertprozentiges und wörtliches Gebot. Hier passt nun gut dein erster Einwand von oben - "Du ignorierst also, dass JEDER Moslem sich nach dem Koran richtet."
Nein, das tue ich nicht. Ich gestehe aber Moslems zu, genauso wie ich es Christen und Juden zugestehe, ihre Religion inhaltlich SELBST zu gestalten. Als Glaubensferner nehme ich mir nicht die Anmaßung heraus, Gläubigen ihre Religion zu erklären. Das ist eben nichts anderes als pure Anmaßung. In deinem Fall bedeutet das, dass du der Argumentationslinie von Islamisten folgst und sie (leider unzulässig) auf alle Muslime ausweitest. Wenn NUR EIN Moslem sich hinstellt und sagt, dass für ihn Frauen absolut gleichberechtigt sind und wenn er das auch lebt, dann fallen alle deine Argumente in sich zusammen. Denn wenn du dich dann anmaßen solltest diesem Moslem zu unterstellen, er sei kein Moslem, dann outest du dich nur als Faschist und komplett intolerant. Ich hoffe, dass du das nicht möchtest und dass du dich selbst nicht als Faschisten und intoleranten Menschen siehst. Im Gegenteil, aus deiner Argumentation lese ich heraus, dass du dich ganz extrem gegen Intoleranz stellst, gegen die Diskriminierung von Frauen und gegen religiös motivierte Gewalt. Das ist extrem lobenswert, aber dann sei auch konsequent darin. Denn wenn du das aufrichtig so meinst, wenn es dir wirklich um solche schützenswerte Werte geht, dann müsstest du ZWANGSLÄUFIG jedem Moslem die Hand reichen, der sich mit ganzen Herzen gegen diese IS-Brut richtet, der sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzt - und dann dürftest du eben nicht in einem komplett ungerechtfertigten Anfall von Überheblichkeit diesem Menschen seinen Glauben absprechen. Ich sehe ja, dass du dich intensiv mit dem Koran auseinandergesetzt hast, auch viel mit Theologie - all das gibt dir aber nicht das Recht, etwas so Persönliches wie Glauben abzusprechen, in seiner notwendigen individuellen Ausformung. Wie gesagt, das ist faschistisch und totalitär, das sind Kennzeichen von Radikalen wie eben den Islamisten - aber nicht von "uns"!

Religion in der Moderne ist individuell (das verhindert auch eine Institution wie das Papsttum für den Katholizismus nicht, sonst dürfte kein Katholike Verhütung gutheißen oder Gleichberechtigung von Frauen - aber das tun ja viele Katholiken), auch der Islam. Und jetzt noch, um dir entgegen zu kommen: All das, was ich oben geschrieben habe, ist für eine Argumentation über Religion unabdingbar, niemals darf man als Außenstehender meinen, Gläubigen ihren Glauben zu erklären. Wenn aber die Gläubigen von sich aus zeigen (oder man es ihnen offenkundig anmerkt), dass sie "unsere" Werte - also die des Grundgesetzes - nicht teilen, sondern zu unterminieren versuchen, dann stellt man sich ihnen mit aller Kraft entgegen. Denn jede Toleranz endet da, wo es um die Grundrechte anderer geht (aber wie gesagt: Sobald es nur einen Moslem gibt, der unsere demokratischen Werte teilt, ist deine Argumentation in ihrer Absolutheit und Allgemeingültigkeit hinfällig - und leider kenne ich einige solche Muslime). Und es ist eine nicht zu ignorierende Tatsache, dass religiös motivierte Gewalt im Namen des Islam ein Problem exorbitanten Ausmaßes ist. Sich aber hinzustellen und zu behaupten, das entspreche dem Wesen des Islam, weil es sich im Koran findet und Muslime sich dem Koran ja "unterwürfen", das ist eine positivistische und verkürzte Argumentation, die vollständig verkennt, dass es ungezählte moderne und säkularisierte Muslime gibt, die sich eben - wie Christen und Juden auch - die Rosinen aus ihrem Text herauspicken - und das mit jedem Recht, das die Glaubensfreiheit ihnen garantiert. Das mag theologisch inkonsequent sein - aber wenn man anfängt, auf dieser Ebene zu diskutieren, dann trifft das eben auf alle Religionen zu.

P.S.: Es gibt NATÜRLICH auch unzählige Muslime, die deiner Argumentation folgen. Das sind die, die ich genauso wie du und jeder andere hier, ablehne.
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08.11.2014 22:21 Uhr von WolfGuest
 
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@The_Insaint
"Hab´ ich nicht geschrieben, du sollst deinen Schlapfen halten? Warum laberst du wieder solchen Dreck herum?"
weil du hier überhaupt nicht zu bestimmen hast. weder, wer etwas schreibt noch wo er das tut noch was er macht. das kannst du vielleicht in deiner kleinen kellerdiktatur, aber hier nicht, du oimel.
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09.11.2014 12:53 Uhr von Frudd85
 
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@The_Insaint:
"Hab´ ich nicht geschrieben, du sollst deinen Schlapfen halten? Warum laberst du wieder solchen Dreck herum?"

Glaubst du etwa, ich lasse mir von dir den Mund verbieten? Wo sind wir denn hier?

Sag mir doch mal bitte, wie alt du bist und welche Schulbildung du genießt oder genossen hast. Vielleicht klärt das ja etwas auf.

Und generell: Ist dir der Unterschied bewusst zwischen Anhänger einer Idee sein (egal welcher) und über eine Idee (wissenschaftlich) sprechen?
Wenn man sich wissenschaftlich mit einem Thema X auseinandersetzt, dann hilft es nichts, das Thema nicht beim Namen zu nennen. Dazu gleich mehr.

Wenn du schreibst: ""Rassismus" gibt es _nicht_, da der Mensch _eine_ Rasse ist.", dann ist das logisch gesehen kompletter Schwachsinn. Denn du vermengst eine TERMINOLOGISCHE mit einer INHALTLICHEN Ebene.

Die inhaltliche Ebene ist, dass Anhänger des Rassismus, mithin Rassisten, behaupten, es gebe mehrere menschliche Rassen mit jeweils distinkten Eigenschaften. Z.B. dass es eine germanische Rasse gebe, eine afrikanische, was auch immer. Vollkommen wurscht. Natürlich gibt es Leute, die so etwas sagen! Rassisten nämlich. Also gibt es natürlich auch Rassismus! Denn es gibt eben Leute, die so etwas glauben!

Und damit du nicht gleich wieder anfängst, aus purem Unverstand zu beleidigen, mache ich dich darauf aufmerksam, dass ich im Kontext der verschiedenen "Rassen" im KONJUNKTIV schreibe. Und falls du nicht weißt, was das bedeutet: Das nennt sich auch indirekte Rede und bedeutet, dass ich die Ideen ANDERER WIEDERGEBE, ohne jeden Hinweis darauf, ob ich diese Ideen teile oder nicht. Wenn ich also den Begriff "Rassismus" in den Mund nehme, vor allem so, wie ich es hier getan habe und was dich so echauffiert hat, dann meint das eben NICHT, dass ICH an die Ideen des Rassismus glaube, sondern das heißt (in dem Fall), dass ich einer anderen Person vorwerfe, rassistisch zu sein. Um das zu tun, muss ich aber den Begriff nutzen.

So weit okay? Die inhaltliche Ebene verstanden?

Die terminologische Ebene meint schlichtweg, dass sich der Begriff "Rassismus" mit diesen IDEEN auseinandersetzt. Er macht deutlich, dass es Ideen GIBT, die so strukturiert sind, wie ich es eben erklärt habe (siehe inhaltliche Ebene). Das ist ein TERMINUS, mit dem man ÜBER ETWAS reden kann und bedeutet eben NICHT, dass diese Idee wahr ist.
Gerade wenn man sich mit diesen Ideen kritisch auseinandersetzt, braucht man diesen Begriff, weil man doch sonst gar nicht wüsste, worüber man redet! Das ist doch simpelste Semantik.

""Der Rassimus", ist ja wohl das Dümmste, der Begriff setzt sich mit _keinem_ auseinander, er wird lediglich von geistig unterbelichteten Menschen verwendet, die ihre unwichtigen Befindlichkeiten "gefährdet" sehen."

Wenn das stimmt, wieso gibt es dann tonnenweise wissenschaftliche Literatur, in denen dieser Begriff zentral ist? Wohlgemerkt, keineswegs rassistische Literatur, sondern Literatur ÜBER Rassismus.
Herr je, sollte es wirklich so sein, dass du nicht in der Lage bist, RASSISTISCH von RASSISMUS zu trennen?!

"Scheinst ein armes Würsti mit Hauptschulabschluß(?) zu sein, das nicht weiß, wovon es labert."

Doktorand der Geschichte mit Prädikatsexamen und eigenen Publikationen. Und so ein Vorwurf von jemandem, der nicht Adjektiv von Nomen unterscheiden kann und inhaltlicher von terminologischer Ebene. Wer mir so doof kommt, hat das nicht anders verdient.

[ nachträglich editiert von Frudd85 ]
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09.11.2014 17:44 Uhr von Frudd85
 
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@Insaint:

Das ist schon so, als würde man mit einer Wand reden.

Unterm Strich kennst du nicht den Unterschied zwischen rassistisch sein und über Rassismus reden.
Und dass du auf bestimmte direkte Fragen nicht antwortest, ist einfach nur entlarvend. Bist du nicht in der Lage, inhaltlich zu antworten?
Alles, was von dir kommt, sind Beleidigungen (und das von Anfang an, ohne dass ich dich angegriffen hätte) - inhaltlich steht da bislang nur dieser Kommentar, der deinen Denkfehler offenbart:
""Rassismus" gibt es _nicht_, da der Mensch _eine_ Rasse ist. "

Auf diesen Kommentar habe ich dir ausführlich geantwortet. Wenn du dich nun hinstellst und tönst, dass ich nur rumlabere und unwissend sei, ohne auch nur EIN Gegenargument zu liefern, dann machst du dich einfach nur lächerlich. Das ist nicht pseudo-intellektuell, das ist Grundkurs Logik.
Solange du nur rumtrollst, ohne in der Lage zu sein, auf inhaltlicher Ebene zu argumentieren und zu antworten, bist du nur ein armseliger Wicht, der meint, wenn er nur laut genug brüllt, dass 1+1=3 sei, stimme das auch.
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10.11.2014 20:16 Uhr von nilpeerd
 
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Seht euch mal den Beitrag vom 4.11.2014 an: "Indien: Vater foltert Vergewaltiger seiner Tochter zu Tode".
Hier kann man alle Beiträge dazu ebenfalls drunterschreiben.
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11.11.2014 10:34 Uhr von Frudd85
 
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@Hibbelig:

"(bin ich jetzt schon Hooligan?)"

Nein, alles in Ordnung :)

Ich finde es nur schade, dass du recht wenig auf meine Argumente eingehst. Denn deine, die du jetzt bringst, habe ich im Grunde schon vorweggenommen.
Dein Post kommt mir weniger vor wie eine inhaltliche Antwort auf mich denn als ein Ausdruck von Entschlossenheit - das war aber auch schon ein Element deines letzten Beitrages, jetzt steht es halt im Zentrum.

Du betonst noch mal, welche Verhaltensregeln der Koran vermittelt - das hattest du aber ja eigentlich schon abgehakt und ich bin schon darauf eingegangen. Auch die vermeintliche direkte Herkunft von Gott habe ich selbst auch schon thematisiert - allerdings lässt du meine von dir abweichende Schlussfolgerung recht weit außen vor, sondern betonst noch einmal deine Meinung, die ich im Grunde vollkommen okay finde, aber eben nicht in ihrer Totalität.

Denn eines ist klar: Deine Ablehnung von Totalitarismus und religiösem Zwang teile ich, sehr sogar. Da sind wir auf einer Seite. Aber es ist nicht nötig, in der Bekämpfung von Totalitarismus selbst totalitär zu werden.

"Diese Buch ist daher bindend, bei keiner anderen Religion habe ich so etwas jemals feststellen können."

In der Dimension bestimmt nicht. Aber auch diese Kategorie ist verhandelbar. Natürlich nicht für die viel zu vielen Moslems, die von viel zu vielen orthodoxen Imamen indoktriniert werden, die keine Ahnung von Aufklärung und Säkularisierung haben - das sind weiß Gott verdammt viele. Aber die Tatsache, dass eben auch sauviele in der Lage sind, von der Absolutheit dieser Kategorie abzurücken, beweist, wie wandelbar die Religion ist.
Wie gesagt, du urteilst rein synchron, wo du diachron denken müsstest (schade, dass du darauf nicht eingegangen bist):

Vor 500 Jahren wäre ein Christ, der Homosexuelle nicht ablehnte, für alle "echten" Christen - zu Recht - kein Christ gewesen. Aber eben nicht, weil die Bibel das sagt, sondern weil es der Konsens der Mehrheit unter Anleitung der Autoritäten war. Und wie gesagt, da ändert die Herkunft des religiösen Textes nichts daran, denn die Bibel MUSS frei von schweren Fehlern sein, also in ihrer Gesamtheit auch bindend - und die Ablehnung von Homosexualität zieht sich ja durch den gesamten Text. Wenn allein der religiöse Text für ein solches Urteil maßgeblich wäre, dann müsste dieses Urteil im Christentum heute noch genauso stehen wie vor 500 Jahren. Das ist aber nicht so. Und das liegt ganz bestimmt nicht daran, dass die Bibel nicht direkt von Gott diktiert wurde, sondern daran, dass sich die Werte der Mehrheit der Gläubigen geändert haben und sie in der Lage waren, anders an den Text heranzugehen. Natürlich muss man das dahingehend einschränken, dass die Akzeptanz von Homosexualität im Christentum noch lange nicht bei 100 % angekommen ist, aber wenn man im Figurativen bleibt, dann ist sie doch wohl von 0 % auf 40 % gestiegen - obwohl sich die Beurteilungsgrundlage, nämlich der Text, nicht verändert hat.
Für den Islam ist dieser Prozess ungleich schwieriger, da der Text eben fester in der Orthodoxie verankert ist - aber das ist mehr ein quantitativer denn ein qualitativer Unterschied.
Jeder Moslem, der sich vom Wortlaut des Textes emanzipiert, ist ein Beweis dafür.
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11.11.2014 10:35 Uhr von Frudd85
 
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@Hibbelig:

Teil 2:
"Die "Moslems"m die Du kennst, die Allahs direktes Wort (Koran) nicht befolgen, sind übrigens - zu Recht - für alle "echten" Moslems keine Moslems."

Diesen Satz sehe ich sehr problematisch. Denn damit stellst du dich nicht objektiv über eine interne Auseinandersetzung einer Religion, der du nicht angehörst, sondern ergreifst Partei für eine der beiden Fraktionen innerhalb des Streits - leider für die fundamentalistische. Und gerade bei deiner Ablehnung von Fundamentalismus und Islamismus verstehe ich diesen völlig unnötigen Schritt nicht. Gerade du solltest doch jeden aufgeklärten Moslem umarmen und ihm nicht noch vorwerfen, er verrate seine Religion. Wie gesagt steht dir das erstens nicht zu - denn das Studium eines religiösen Textes macht einen ja nicht zur moralischen Autorität für Gläubige, höchstens für sich selbst und diejenigen, die dich dann aus eigenen Stücken als solche Autorität akzeptieren (in deinem Fall dann Islamisten) - und zweitens ist das extrem kontraproduktiv in der Makrosicht auf das Problem, weil du eben damit Fundamentalisten und Islamisten den Rücken stärkst, wo du sie doch eigentlich wo du nur kannst schwächen müsstest.

"Die Lösung des Problems liegt nicht bei den Moslems, die entislamisiert werden sollen (wie Du es vorziehst, keine Ahnung, wie das möglich sein soll),"

Ich spreche keineswegs von Entislamisierung, sondern von Säkularisierung, das ist ein himmelweiter Unterschied und genauso möglich, wie es beim Christentum und Judentum möglich war. Dafür sind sich die Religionen einfach zu ähnlich, als dass diese Analogie nicht erlaubt wäre. Dazu gehört aber auch, genau wie du es forderst, eine entschiedene Haltung gegen alles, was das Grundgesetz unterminiert. Auch von Moslems, die auf dem Weg zur Aufgeklärtheit noch nicht so weit sind, z.B. erst auf halbem Weg. Die Frage, was man gestattet und was nicht, ist eine des individuellen Maßes, das wurde gesamtgesellschaftlich noch nicht ausdiskutiert - leider. Ähnliches gilt aber für das orthodoxe Judentum und Christentum, freilich in einem anderen Ausmaße.

Was du als Lösung nennst (im Grunde eine ablehnende Haltung gegenüber allen Moslems) ist keine Lösung, sondern der Weg zur Konfrontation. Eine Konfrontation mit Islamisten ist unvermeidbar, da trete ich für Härte und militärische Schlagkraft ein (z.B. beim IS), aber sehr wohl mit den Moslems, die z.B. neugierig sind auf unsere Lebensweise, die das Grundgesetz annehmen und in einer pluralistischen Welt ihren Platz suchen möchten. Klar kannst du das jetzt als verblendet abtun, aber solange du keinen friedlichen und demokratischen Moslem als solchen akzeptierst, bin ich bei weitem näher an der Wahrheit als du.
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13.11.2014 15:46 Uhr von Borgir
 
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Radikalsunniten...was ist das denn?

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