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Lettland: Außenminister outet sich als homosexuell

Edgars Rinkevic, Außenminister des baltischen Staates Lettland, hat sich geoutet und erklärt, dass er homosexuell ist.

"Ich teile mit Stolz mit, dass ich schwul bin", twitterte Edgars Rinkevic am Donnerstagabend.

Rinkevic ist der erste höherrangige Spitzenpolitiker aus Lettland, der seine Homosexualität öffentlich macht.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Homosexualität, Außenminister, Lettland
Quelle: de.ria.ru

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2014 12:15 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -2
 
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Also ist es jetzt der Outingminister. ;)
Ich finde es immer wieder zum piepen worauf manche Leute so stolz sind.
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07.11.2014 12:21 Uhr von architeutes
 
+4 | -2
 
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"Ich bin Stolz eine Latte zu......äh, ein Lette zu sein"

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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07.11.2014 12:32 Uhr von FallingHorizon
 
+3 | -0
 
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Das die Menschen die sich outen immer den Zusatz "stolz" einwerfen müssen verstehe ich nicht. Wenn sie wirklich stolz auf ihre Entscheidungen sind brauchen sie sich nicht zu rechtfertigen dafür, genau das impliziert in meinen Augen allerdings leider ein solches brimborium um outings. Als hätten sie ein schlechtes Gefühl dabei homosexuell zu sein. Wieso überhaupt so outen? Warum nicht einfach auf irgendwelchen Veranstaltungen mit dem Partner auftauchen und fertig? Machen Heteros ja auch. Das künstliche hochgepushe trägt nicht zu mehr Toleranz oder Akzeptanz bei, wenn man möchte, dass es gesellschaftlich "normal" ist, sollte man einfach wie der Rest der Gesellschaft mit der Orientierung umgehen und ganz einfach leben, ohne sich erklären zu müssen. Vielleicht ist das auch einfach zu viel verlangt von mir :D.
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07.11.2014 13:07 Uhr von Komikerr
 
+1 | -0
 
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Und ich bin stolz heterosexuell zu sein... und nu?

Keine Ahnung vielleicht leb ich einfach zu reto, aber was hat die Sexualität mit der Arbeit zu tun?
Oder mit Stolz?

Ich bins und fertig.

Ich kann stolz auf geleistete Arbeit, Errungenschaften zu tun aber doch net auf nen Zustand...
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07.11.2014 13:18 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+2 | -1
 
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Schon mal überlegt das der "Stolz" der hier nicht verstanden wird.. etwas damit zu tun hat das er stolz darauf ist, genug Mut aufzubringen das er zu seiner Homosexualität steht und diese offen lebt ?

Wenn ihr als Heterosexuelle in einer Welt leben müsstet, die zu 95 % Homosexuell ist und dies auch von ihren Mitbürgern erwartet.. und ihr trotzdem eine Beziehung mit einer Frau offen auslebt.. dann könnt ihr gerne auch Stolz auf euch sein :)
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07.11.2014 13:52 Uhr von architeutes
 
+1 | -0
 
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@JohnDoe_Eleven
Ach komm ,das ist doch heute alles viel lockerer als Früher ,auch die tägliche Zusammenarbeit mit Homosexuellen ist nicht anders als mit Heteros.
Dieses "Stolz" ist einfach übertrieben ,ich bin mir sicher das sein Umfeld das alles weis und auch anerkennt.
Es kommt einfach falsch rüber ,es gab mal "Ich bin Stolz ein Deutscher zu sein" was auch völlig überzogen geklungen hat.
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07.11.2014 14:02 Uhr von FallingHorizon
 
+0 | -0
 
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@JohnDoe, das ist ja bereits meiner Meinung nach der Denkfehler: mutig sein um zu leben wie man möchte. Gesellschaftlicher Druck wird nicht geringer, indem alternative Lebensstile durch Mut an die Öffentlichkeit getragen werden müssen.

Als Homosexueller setzt man sich dem Druck selbst aus, sobald man in dem System mitspielt und das tut was andere erwarten: Outing, Rechtfertigung, Mut aufbringen, tapfer sein usw.

Es wirkt stellenweise immer beschwichtigend, sobald sich gerechtfertigt wird warum man ist, wie man ist. Das sollte nicht sein und darf nicht sein und verringert nicht nur das Selbstwertgefühl der betroffenen, sondern in gewissermaßen auch das Selbstwertgefühl der gesamten Szene, wenn ständig und überall vorgeheuchelt werden muss, wie Stolz man ist, wie Mutig man doch ist, wie Toll es doch ist zu sein wie man ist.

Wie gesagt solche Outings hören sich für mich immer an wie Entschuldigungen, Rechtfertigungen und präventiv Maßnahmen.

Wenn ich stolz darauf bin, öffentlich so zu leben wie ich möchte und mit wem ich möchte, muss ich es nicht ankündigen und mit Bedeutungsschwangeren Begriffen postulieren um anderen zu Zeigen wie ernst ich es damit meine bzw. wie gut es mir damit geht. Das tut es in den wenigsten Fällen. Klar können Outings befreiend sein, aber hier haben wir ebenfalls ein Kernproblem, es sollte in Modernen Gesellschaften nicht befreiend sein sich oder seine Sexualität erklären zu müssen. Das solche Bekundungen immer an die große Glocke gehängt werden zeigt eigentlich, dass die Gesellschaft und das System an sich immer noch nicht reif und tolerant genug ist.
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07.11.2014 16:36 Uhr von ZoeGreystone
 
+2 | -0
 
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Warum wird bei so etwas immer noch so ein Drama gemacht?
Ist das nicht komplett egal ob jemand Homo oder Hetero oder Bi oder stonst etwas ist?
Das sind doch alles nur Menschen...

Als ob ein Homosexueller sich von einem Heterosexuellen unterscheiden würde...
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07.11.2014 17:25 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+1 | -1
 
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"Als ob ein Homosexueller sich von einem Heterosexuellen unterscheiden würde..."

Solange er sich von einem Heterosexuellen dadurch unterscheidet das er in der Opferstatistik deutlich öfter vertreten ist als ein Heterosexueller (aufgrund von Homophobie Taten) ist es leider noch ein weiter weg bis zur Gleichberechtigung..

Ich lese übrigens nie das kleine Gruppen von Homosexuellen Jagd auf heterosexuelle Pärchen machen die sich Küssend und Händchen haltend in der Öffentlichkeit bewegen.

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