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Kassel: Erschossener 23-jähriger soll neunmal auf Polizisten gefeuert haben

Gestern sorgte der Fall eines 23 Jahre alten Mannes in Kassel für Schlagzeilen, der von der Polizei erschossen wurde, nachdem er selbst mehrfach auf die Beamten geschossen hatte (ShortNews berichtete).

Nun wurden Details bekannt. So waren insgesamt acht Polizeibeamte zu dem Einsatz angerückt. Nachdem der Polizeibekannte einem Beamten die Waffe entrissen hatte, feuerte er insgesamt neunmal auf die beiden Beamten an der Tür.

Dann zog ein Dritter Polizist seine Waffe und erschoss den Drogensüchtigen. Jetzt soll ermittelt werden, warum der Mann dem Polizisten die Waffe entreißen konnte.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Kassel, Schusswaffe
Quelle: bild.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2014 17:00 Uhr von ZzaiH
 
+6 | -2
 
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also da sind 8 polizisten, einer wird entwaffnet und der typ kann dann 9mal schießen bevor jemand reagiert?

mussten die erst in berlin um erlaubnis fragen und auf antwort warten?
ich will zwar keine amerikanische verhältnisse aber ein bisschen mehr dürfte doch wohl schon erlaubt und auch bald nötig sein...
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08.11.2014 21:16 Uhr von CoffeMaker
 
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"Waffen werden doch im Holster mit Klett oder einem Knopf gesichert. Werden die Polizisten nicht gegen entreißen der Waffe geschult? Ich meine 8 Polizeibeamte und ein drogensüchtiger konnte eine Waffe an sich nehmen .. Da ist was faul. "

8 waren es insgesamt, die sind aber nicht alle ins Haus sondern nur 3, der Rest war vermutlich vor dem Haus und haben gewartet ob die 3 das alleine schaffen.
Natürlich werden die gegen Entreißen der Waffe geschult, aber was sollen sie machen wenn die Politik verlangt das sie auf Deeskalation machen sollen statts solche Typen einfach einsacken und erstmal eine Nacht in ner Zelle verbringen zu lassen.
Die Polizei soll ja als Freund und Helfer dastehen und jedwede bedrohliche Haltung vermeiden. Das hat man denen so eingebleut das sie zu sorglos werden. Einfach mal beobachten, die meisten Polizisten stehen zu nahe (also in Armlänge),frontal und benutzen beim Sprechen die Arme zu denjenigen mit dem sie gerade zutun haben. Das ist zwar freundlich und leutselig birgt aber das Risiko das mal einer einen schnellen Griff wagen kann.

Ich hatte vor gut 25 Jahren mal mit der Polizei zu tun und bin in ner Ausnüchterungszelle gewandert. Ich muss ehrlich sagen mir sind solche Sorglosigkeit vorgekommen die sich mir eingeprägt haben. Erstens, beim Abführen begleitete mich der Beamte auf der linken Seite (er bot mir also die Seite an an der er die Waffe trug) und zweitens dann beim Warten auf dem Flur da wurde er von jemanden angesprochen und drehte sich halb mit dem Rücken zu mir und redete mit dieser Person und wieder zeigte er mir seine Waffe. Das sind so Dinge die nicht passieren dürften.

Aber ich denke daran ist die Politik schuld, Polizisten sollen der Bevölkerung einen auf Kumpel machen und das passt aber nicht zu diesem Beruf als Waffenträger. Genauso die Deeskalationsgeschichte, statts bestimmt aufzutreten und falls die Forderung nicht Folge geleistet wird mit dem Knüppel reinzuhaun wird gequatscht bis der Artzt kommt. Kein Wunder das keiner Respekt vor der Polizei hat.
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08.11.2014 21:16 Uhr von CoffeMaker
 
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Doppelpost

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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10.11.2014 12:43 Uhr von alex070
 
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Unklar ist ja auch, ob die Waffe aus dem Holster "entrissen" wurde oder aus der Hand.

"Entrissen" klingt für mich erstmal nach der Hand. Demnach stand die Personen in einem engen Treppenhaus mit der Waffe in der Hand. Ein Handgemenge, ein Schlag, ein Tritt, irgendwas und der Täter kann die Waffe greifen.

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