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Essen: Schrotthändler verhaftet - er verschiffte Elektromüll illegal nach Afrika

Am Donnerstag wurde in Essen der Besitzer eines Schrotthandels von der Polizei festgenommen.

Der 49-Jährige soll über Jahre hinweg alte Kühlschränke und Elektroschrott per Schiff illegal nach Afrika gebracht haben. Bei einer Razzia wurden Seecontainer und PKW entdeckt, welche vollgestopft mit gefährlichen Abfallstoffen waren und fertig für den Abtransport waren.

"Mindestens mehrere hundert mit diesem Gefahrengut gefüllten Container" habe der Mann jährlich auf den Weg geschickt "und immensen Gewinn erzielt", teilte die Polizei mit.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Brennpunkte / Delikte
Schlagworte: Essen, Afrika, illegal, Schrotthändler
Quelle: arcor.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2014 09:58 Uhr von Rechtschreiber
 
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15 Jahre Haft halte ich für angemessen.
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07.11.2014 10:01 Uhr von benjaminx
 
+4 | -0
 
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lol, dass hat schon 2001 jeder gewusst, der in dem Stadtteil wohnte, was die Afrikaner da machen. Und zwar so offensichtlich, dass keiner im Ort was illegales dahinter vermutete. Auch war die Polizei des öfteren mit ein paar Wagen da bei dem Industriegebiet, wenn irgendwas bei der Gruppe da anlag.
Und jetzt wird erzählt, dass Verschiffen der Elektrogeräte wär Illegal, ich hielt das sogar für ne gute Aktion.
Das hätte die Polizei doch schon viel früher merken müssen.
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07.11.2014 10:50 Uhr von ZoeGreystone
 
+1 | -0
 
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Prinzipiell ist es ja gar nicht so verkehrt, Elektroschrott zur weiteren Verarbeitung in arme Länger zu verschiffen, so dass dort Jobs eine gewisse Einnahmequelle für die Bevölkerung entsteht.
Das Problem ist wie so oft das "wie".
Denn den Menschen dort fehlen die Werkzeuge, um den Elektroschrott richtig verarbeiten zu können. Stattdessen wird auf großen offenen Flächen der Schrott abgelegt und dann offen verbrannt. Die entstehenden giftigen Dämpfe schaden den Menschen, schlecht heilende Verletzungen durch scharfe Kanten und Splitter sind an der Tagesordnung. Das Resultat ist eine Verseuchung von Luft und Boden. Und die Löhne sind dabei noch nicht einmal wirklich gut.

Aber das ist einfach billig.
Viel billiger sogar, als dort eine moderne Recyclingfabrik aufzustellen.

Und das ist dabei das eigentliche Verbrechen. Dass man günstiges "Recycling" durchführt auf Kosten von Menschenleben. Denn Menschen kosten nicht viel. Rohstoffe dagegen schon.

Wir lernen: Ein Mensch ist weniger Wert als billiger Rohstoff.

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