07.11.14 09:23 Uhr
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Umfrage: Immer mehr Deutsche gegen die geplante PKW Maut

Einer neuen ARD "Deutschlandtrend" Umfrage zufolge, sind immer mehr Bundesbürger gegen die geplante PKW Maut von Verkehrsminister Alexander Dobrindt.

54 Prozent der Befragten sind dagegen. 43 Prozent sind dafür. Vor einem Jahr waren fast 60 Prozent dafür.

Gegen einen elektronischen Abgleich der Autokennzeichen sprachen sich zwei Drittel der Befragten aus.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umfrage, ARD, PKW, Maut
Quelle: sueddeutsche.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2014 09:33 Uhr von ZoeGreystone
 
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Die Menschen sind bestimmt nicht per se gegen eine Maut. Es macht ja schlussendlich auch Sinn, dass die Nutzer der Verkehrswege auch für deren Abnutzung zahlen - und dass nicht nur die zahlen, die die Wege bereits beim Bau finanziert haben. Wogegen sich aber viele Menschen aussprechen werden ist die Art, wie man versucht diese Maut umzusetzen. Das hier würde das komplizierteste Mautsystem der Welt werden. Es waren ja andere Lösungen im Gespräch wie sie zum Beispiel in Österreich und Schweiz praktiziert werden. Diese wurden dann als zu teuer abgelehnt. Warum soll dann dieses noch teurere Monstersystem auf einmal ok sein? Es drängt sich ganz stark der Verdacht auf, dass das System gar nicht für Mautzwecke sondern für Überwachungszwecke genutzt werden soll.

Aber am Ende wird alles in einen Top geworfen und erklärt "der Deutsche will keine Maut".

Dabei will der Deutsche einfach nur keinen Schrott.
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07.11.2014 09:48 Uhr von SEELENTROST
 
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Pfff! Was glauben die Leute denn?! Das sie etwas durch Umfragen oder mit Wahlen wirklich beeinflussen könnten?
Zeit aufzuwachen!

[ nachträglich editiert von SEELENTROST ]
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07.11.2014 10:03 Uhr von SEELENTROST
 
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@jschling

Richtig! Guter Punkt!

Daher sollte es jeder so machen, das er seine Steuer,
und zwar jene für KFZ, z w e c k g e b u n d e n
anweist und bestimmt! D.h. derjenige damit bestimmt, das es NUR für den Erhalt der Verkehrswege und dessen Instandsetzung benutzt werden darf.

Zwar abschweifend, aber wird den einen oder anderen trotzdem interessieren:
http://newstopaktuell.wordpress.com/...

[ nachträglich editiert von SEELENTROST ]
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07.11.2014 10:15 Uhr von jens3001
 
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Was die CSU da angeregt hat war gar nicht so verkehr.

Maut ja - aber nur für diejenigen, die nicht in Deutschland leben und / oder arbeiten.

Warum? In Deutschland lebende bezahlen durch ihre Steuern sowieso schon die Straßen. Und das nicht zu knapp.

Transit-Fahrer und Urlauber tun das nur sehr eingeschränkt.

Aber das ist ja wieder gegen die EU-Regeln.


Diese Maut ist der reinste Witz. Die Einrichtung und Kontrolle kostet Unmengen an Geld.

Einfach ein Pickerl wie in Österreich und gut ist. Den Deutschen dann erlauben diese bei der Steuererklärung zu 100% anzurechnen und gut ist.


Das mit der KFZ-Steuer ist n Witz. Das kann gar nicht funktionieren.
Für nen kleinen Corsa zahlt man 90 Euro Steuern im Jahr - wenn überhaupt. Für nen dicken BMW oder so z.B. 300 Euro.

Wenn die Maut nun 150 Eur im Jahr kosten würde - müsste dann der Corsafahrer nachzahlen? Oder bekommt der BMW-Fahrer dann jährlich Geld zurück, bzw. wird finanziell sogar entlastet weil er dann nur noch 150 Euro bezahlt?

Und wie will man das mit der Straßennutzung verbinden? Der Corsa-Fahrer ist evtl. häufiger auf der Straße unterwegs als der BMW vom Rentner.


Sowas von undurchdacht und verwaschen hab ich selten erlebt.

Und wieder mal - was macht Merkel um ihre Höflinge im Zaum zu halten? Abwarten und blöd gucken bis dann alels gelaufen ist und dann mit der schwammigen Pranke auf n Tisch hauen und sagen "so machen wirs".

Und dafür auch noch Lob einheimsen.
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07.11.2014 11:06 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Staatsgeheimnis LKW-Maut
http://www.3sat.de/
https://www.youtube.com/

"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...) CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32
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07.11.2014 11:58 Uhr von TinFoilHead
 
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Die Bürger wollen diese ständig wachsende Totalüberwachung unter fadenscheinigen Ausreden nicht, mit der Maut haben selbst haben sie garantiert weniger Probleme.
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08.11.2014 20:59 Uhr von rockopa
 
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ganz einfach , auto weg und kauft euch ein pferd !
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12.11.2014 14:43 Uhr von Borgir
 
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Selbst, wenn 82 Millionen Deutsche dagegen wären, würde das die Teufelsbrut in Berlin nicht interessieren. Seit wann hören die denn auf das Volk, das sie vertreten sollen?

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