07.11.14 09:00 Uhr
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Streik bei der Bahn: 100 Millionen Euro Schaden für die Wirtschaft täglich?

Die Lokführer der Deutschen Bahn befinden sich seit Mittwoch im längsten Streik der Geschichte. Der Anwalt der Deutschen Bahn hat jetzt eines erschreckende Rechnung präsentiert.

So sollen der Deutschen Wirtschaft pro Streiktag etwa 100 Millionen Euro an Schaden entstehen.

Der Bahn selbst wird während der Streiktage hochgerechnet ebenfalls ein Schaden von etwa 100 Millionen Euro entstehen.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Wirtschaft, Bahn, Schaden, Streik
Quelle: express.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2014 09:02 Uhr von HumancentiPad
 
+10 | -10
 
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Dann erfüllt mal ganz schnell die Forderungen.....
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07.11.2014 09:05 Uhr von Rechtschreiber
 
+18 | -18
 
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Wurde ja so gewollt. 3% Inflation im Jahr und keine Lohnerhöhung bedeutet 3% weniger Lohnkosten im Jahr für die Bahn. Das hat man ja sehr gerne so hingenommen. Und wenn es jetzt darum geht, dass das Lohnniveu wieder ANGEGLICHEN wird (die Löhne konnten vor ein paar Jahren ja auch problemlos bezahlt werden) dann ist das Geschrei groß.

Liebe GDL, auch wenn es die Passagiere richtig ankotzt, bleibt am Ball. Denn wenn alle irgendwann nichts mehr verdienen, wird sich auch niemand mehr irgendwas leisten können.
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07.11.2014 09:15 Uhr von knuddchen
 
+11 | -18
 
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Die Lokführer verdienen da recht gut, also mecker du mal nicht rum als wenn die nicht genug Geld hätten. Soviel wie die da bekommen, soviel bekommen nicht mal andere in anderen Jobs!
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07.11.2014 09:19 Uhr von VerSus85
 
+15 | -21
 
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Man stelle sich vor jede Berufsgruppe würde so oft Streiken wie die Bahn, dann wäre Deutschland ruck zuck ein Dritte Welt land.
Die Bahn und die Piloten sind die einzigen die jedes Jahr streiken. Langsam aber sicher reichts auch.

Man sollte es mit dem Streiken auch nicht übertreiben
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07.11.2014 09:23 Uhr von Shagg1407
 
+15 | -11
 
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Tja würde die Bahn anständige Gehälter zahlen, wäre das nicht notwendig und mit 100 Mio. kann man echt viele Gehälter zahlen :)
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07.11.2014 09:34 Uhr von soulicious
 
+11 | -14
 
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Ja, streikt mal die DB schön in den Ruin und die Wirtschaft auch. Bis der Millionenschaden dann auf Kunden und Verbraucher umgewälzt wird, Entlassungen stattfinden weil der Schaden ja wieder finanziell reingeholt werden muss und alle sind dann glücklicher, was?

Ich hab sonst für alle Streiks Verständnis, aber dieser egomanische GDL-Schreck trägt seine Machtspielchen auf dem Rücken der Lokführer und der Kunden aus. Verantwortungslos bis zum gehtnichtmehr und unsympathisch hoch zehn. Eine Schande für die Geschichte der Gewerkschaften.
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07.11.2014 09:57 Uhr von soulicious
 
+5 | -5
 
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Du hast nicht Unrecht @ Starstalker.

Nur haben sich die wirtschaftlichen Verhältnisse mittlerweile für alle - auch für die DB - geändert. Jedes große Unternehmen steht heute in roten Zahlen. Dass Arbeitnehmer angemessen bezahlt werden müssen steht ausser Frage, nur fehlt mir bei diesem Streik die Bereitschaft zur Kompromislösung. Kann man nicht erstmal froh sein dass die DB den Lokführern einen sicheren, sogar gutbezahlten Arbeitsplatz bietet und dass man sich schrittweise auf Forderungen und Lösungen einigt?

Zustimmung kommt hauptsächlich von denjenigen die NICHT vom Streik betroffen sind, während bei Betroffenen Urlaub und Überstunden mittlerweile aufgebraucht sind und manche sogar Verdienstausfall erleiden.

Wenn das so weiter geht und die DB immense finanzielle Verluste einfährt, vielleicht zusätzlich auch weil sich Kunden durch die ewige Streikerei auch zukünftig abwenden, dann werden irgendwann Entlassungen folgen - und dann ist das Gejammer bei der GDL erst recht groß.

Für mich vertritt Weselsky letztendlich die Interessen von niemandem, ausser seiner eigenen. Verantwortungslosigkeit bis in den Himmel, mehr hat er nicht drauf. Das kann nicht sein dass sich ein Gewerkschaftsführer zum Diktator eines Landes erhebt.
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07.11.2014 10:05 Uhr von welfe
 
+2 | -1
 
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Bahn hin und Zug her - es geht nicht nur um "Reisende" und halbvolle Bäckerlädchen ... wenn die Industrie Kurzarbeit anmeldet und andere .... weil keine Materialien zur Verfügung stehen usw. - sind andere "Werktätige" ebenfalls betroffen und dann wird das Geschreie ein Gebrülle - dassteht fest! Schlichtung ist angesagt und sollte einfach angewendet werden - andernfalls plädiere ich dafür - das einfach mal alle - und zwar wirklich alle - auf Straße gehen ....!
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07.11.2014 10:08 Uhr von Yoshi_87
 
+4 | -2
 
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Wer am Tag 100.000.000 Euro einnimmt kann auch bessere Gehälter zahlen, liebe Bahn. :)
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07.11.2014 10:09 Uhr von magnificus
 
+3 | -2
 
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"Die Lokführer verdienen da recht gut, also mecker du mal nicht rum als wenn die nicht genug Geld hätten. Soviel wie die da bekommen, soviel bekommen nicht mal andere in anderen Jobs! "

Und das ist Schuld der Lokführer? In anderen Ländern verdienen Lokführer wesentlich mehr. Und nun?
Auf den Verdienst rum reiten bringt gar nix. Denn das Streikrecht ist davon unbeeindruckt. Zurecht.

Der Schaden wird hier natürlich auch extra hoch angesetzt. Zu hören war aber, dass die Bahn wichtige Güter durchaus an liefert.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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07.11.2014 10:19 Uhr von soulicious
 
+4 | -5
 
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@ Carnap:

Du bist doch selber arbeitslos und freust dir grad nen Ei ab dass es wieder Randale gegen Arbeitgeber bzw. einem großen deutschen Unternehmen gibt, oder? Leute wie du sind für solche Diskussionen völlig ungeeignet, weil komplett irrational, insbesondere dein Beitrag von 10:14 Uhr.

Bis auf Starstalker kommt man sich hier vor wie auf nem Schulhof, wo alle Kinder "dagegen! dagegen!" rufen, ohne überhaupt richtig zu schnallen worum es geht und was es für Auswirkungen hat.

Hach ja, die armen armen Lokführer mit ihrem sicheren Arbeitsplatz. Die haben´s schon schwer, verglichen zu Ärzten, Pflegepersonal, ausgenutzten Zeitarbeitern usw. Mannmann..

[ nachträglich editiert von soulicious ]
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07.11.2014 10:45 Uhr von soulicious
 
+2 | -6
 
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@ Starstalker

Mein aufrichtiges Beileid dazu, sich von einem Führer der vor Verantwortungslosigkeit nur so strotzt, derart blenden zu lassen. Und der wirtschaftliche Schaden ist wahrscheinlich auch nur von der Presse erfunden, ja klar.^^

So ein Scheiß. Guckt dass die Leute wieder vernünftig zu ihrer Arbeit kommen! Eine Gewerkschaft die dem Bürger derart schadet ist keine gute Gewerkschaft sondern auch nur eine Lobby für sich. Von "sozial" und ähnlichem keine Spur.

Ich hoffe sehr dass man nicht auf die Forderungen von diesem Typen eingeht, dass er zurücktreten muss und dass man mit dem Nachfolger dann eine Verhandlungsbasis schafft auf der man vernünftig Verbesserungen aufbauen kann durch die alle gewinnen.

[ nachträglich editiert von soulicious ]
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07.11.2014 10:49 Uhr von Jaegg
 
+4 | -4
 
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@Starstalker:
Ich bin verwundert, denn ich bin bei diesem Thema mal deiner Meinung! Danke für deine Unterstützung der GDL..

@soulicious:
"Kann man nicht erstmal froh sein dass die DB den Lokführern einen sicheren, sogar gutbezahlten Arbeitsplatz bietet und dass man sich schrittweise auf Forderungen und Lösungen einigt?"

Nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit ~1700-1800€ netto empfindest du als gut bezahlt? 1400€ Einstiegsgehalt (wie Starstalker berichtet) empfindest du als gut bezahlt? Alter, als ungelernte Aushilfe im Lager habe ich zwischen Schule und Studium nicht viel weniger verdient... Auf welchem Stern lebst du eigentlich?
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07.11.2014 10:50 Uhr von Knutscher
 
+0 | -0
 
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@07.11.2014 09:37 Uhr von Starstalker

Wir waren und werden sicher in vielen Dingen verschiedener Meinung sein, aber für den oben genannten Beitrag sag ich einfach mal Danke und schön das es doch noch Leute mit Verstand gibt ;)
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07.11.2014 11:02 Uhr von Hallominator
 
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Bei den ganzen Kommentaren hier... Ich kann es wirklich nicht mehr hören!
Ja, die GDL hat das Recht auf ihrer Seite.
Ja, die Lokführer verdienen schlecht.
Ja, die GDL will Arbeitsbedingungen verbessern und das ist gut.
Ja, die Bahn sollte sich bei den Verhandlungen anständiger verhalten und der GDL entgegenkommen.

ABER! Und verdammt nochmal, bitte begreift das doch endlich... Nicht die einzelnen, aber die Gesamtheit der Forderungen der GDL IST überzogen und AUCH die GDL weicht von keinem Punkt ab und akzeptiert keine Kompromisse!
Die wollen ALLE ihre Ziele knallhart durchknüppeln und auch wenn die Lage der Arbeitnehmer insgesamt durch diese Ziele besser würde, die GDL spielt stumpf Diktator und Erpresser. Punkt.

Es muss ein Kompromiss her und das bedeutet, dass BEIDE Seiten der anderen entgegenkommen müssen. Eine alleine reicht nunmal nicht und nur, da die Bahn der GDL bisher keinen Kompromiss vorgeschlagen hat, tut bitte nicht so, als ob die GDL stattdessen der Bahn einen Kompromiss geboten hätte! Denn die GDL zieht gerade den lägsten Streik der Geschichte ab, das ist KEIN Kompromiss, sondern mein vorhin erwähnter Diktator und Erpresser.

Aber hier scheint es irgendwie viele Bahn-Extremisten oder GDL-Extremisten zu geben... Das kotzt mich an. Beide Parteien benehmen sich in diesem Streit daneben. Nicht nur eine.
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07.11.2014 11:06 Uhr von Jaegg
 
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@Hallominator:

Es endet doch immer so, dass man 100 verlangt und 50 bekommt.... Schonmal dran gedacht, dass man aus diesem Grund erstmal höhere Forderungen stellen MUSS?!?
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07.11.2014 11:18 Uhr von FlatFlow
 
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"Der Bahn selbst wird während der Streiktage hochgerechnet ebenfalls ein Schaden von etwa 100 Millionen Euro entstehen."

Würde das stimmt, dann hätte sich die DB mit der GDL längst geeinigt, den eins was Manager sehr gut tun können, ist rechnen.
Andersrum, würde man das aufs Jahr hochrechnen, dann würde in den DB Bilanzen was anderes stehen, tut es jedoch nicht, ergo sind die Zahlen Wunschdenken.