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Poliomyelitis: Veränderte Virenstämme könnten in Zukunft weiter auftreten

Poliomyelitis oder Kinderlähmung ist Dank der Möglichkeit der Impfung seit etwa 30 Jahren nahezu ausgerottet. Allerdings kommt es immer wieder zu Krankheitsfällen wie zum Beispiel im Jahr 2010 im Kongo oder 2011 in China. Schuld daran ist unter anderem der veränderte Erreger, der der Impfung trotzt.

Forscher hatten bei erkrankten Menschen im Kongo zwei bis dahin nicht bekannte Abweichungen des Virus gefunden. Dieses hatte die Hüllenstruktur verändert. Diese veränderte Struktur machte es schwerer das Virus zu bekämpfen, weil das Immunsystem die Viren nicht mehr erkennt.

Die Forscher äußerten aber auch, dass solche veränderten Virenstämme in der Natur zwar vorkämen, aber sehr selten seien. Es sei aber zu befürchten, dass diese Virusvarianten in Zukunft häufiger auftreten könnten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Zukunft, Impfung, Kinderlähmung, Poliomyelitis, Virenmutation
Quelle: aponet.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2014 10:16 Uhr von Ruthle
 
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somit nützt das Impfen also gar nix...
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07.11.2014 10:49 Uhr von White-Tiger
 
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@Ruthle
Zumindest in diesem einen Unwahrscheinlichen falle.
Aber Prinzipiell sollte man gerade kleine Kinder impfen lassen(und sich selber dann natürlich auch).

@Topic
Keine wirklich neue Erkenntnis. Gibt es bei so ziemlich jeder Krankheit.
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07.11.2014 16:31 Uhr von ZoeGreystone
 
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Umso mehr ein Grund zu impfen. Vielleicht bekommt man es so in den Griff, die Krankheit vollständig auszurotten.

Zu dem Schluss kommt übrigens auch die Quelle.

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