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Poliomyelitis: Veränderte Virenstämme könnten in Zukunft weiter auftreten

Poliomyelitis oder Kinderlähmung ist Dank der Möglichkeit der Impfung seit etwa 30 Jahren nahezu ausgerottet. Allerdings kommt es immer wieder zu Krankheitsfällen wie zum Beispiel im Jahr 2010 im Kongo oder 2011 in China. Schuld daran ist unter anderem der veränderte Erreger, der der Impfung trotzt.

Forscher hatten bei erkrankten Menschen im Kongo zwei bis dahin nicht bekannte Abweichungen des Virus gefunden. Dieses hatte die Hüllenstruktur verändert. Diese veränderte Struktur machte es schwerer das Virus zu bekämpfen, weil das Immunsystem die Viren nicht mehr erkennt.

Die Forscher äußerten aber auch, dass solche veränderten Virenstämme in der Natur zwar vorkämen, aber sehr selten seien. Es sei aber zu befürchten, dass diese Virusvarianten in Zukunft häufiger auftreten könnten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Zukunft, Impfung, Kinderlähmung, Poliomyelitis, Virenmutation
Quelle: aponet.de

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