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Kommentar: Bahn-Streik zeigt Macht der Arbeitnehmer und ist ein Geschenk

"Spiegel"-Autor Jakob Augstein sieht den derzeitigen Bahn-Streik nicht als einen Skandal an, sondern als ein Geschenk, denn er zeige die Macht der Arbeitnehmer. In einem Kommentar beschwert sich der Autor darüber, dass wenn von Managern Personal abgebaut wird, die Menschen schweigen.

Aber wenn die Abhängigen für ihre Rechte kämpfen, wird plötzlich große Empörung ausgelöst. Claus Weselsky mache lediglich von dem Grundrecht "Recht auf Streiken" Gebrauch. Zudem ist er unkorrumpierbar, denn die Bahn hatte bereits versucht, ihn mit mehr Geld zu kaufen.

Die öffentliche Meinung beschimpfe Weselsky nur deswegen, weil es inzwischen Gang und Gebe ist, zu meinen, Beschäftigte sollten sich von ihren Chefs alles gefallen lassen und den Mund halten. Von Solidarität sei keine Spur. Die Angriffe auf Weselsky seien deswegen nur ein gesellschaftliches Problem.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bahn, Streik, Macht, Geschenk, Kommentar, Arbeitnehmer, Claus Weselsky
Quelle: spiegel.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2014 18:38 Uhr von TinFoilHead
 
+27 | -17
 
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Recht hat er!
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06.11.2014 18:53 Uhr von alles-nichts-oder
 
+22 | -13
 
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Endlich mal was vernünftiges zum Lesen. Diese Hetzjagt ist unerträglich. Ich hoffe die GDL zieht das durch und die anderen Gewerkschaften nehmen sich ein Beispiel drann.
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06.11.2014 19:02 Uhr von jschling
 
+12 | -19
 
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was ein Schwachsinn. Aber da hier nicht die Aussage des Spiegel-Autors bewertet werden soll, sondern die News als solches, spar ich mir das Minus (obwohl jeder frei in der Auswahl seiner News ist *g*)

was haben Stellenabbau durch Manager mit dem Streik gemeinsam ? NIX, denn beim Stellenabbau soll es für den Kunden keine Nachteile geben, ode bestenfalls geringe dafür zu geringeren Preisen/"weiterhin tiefen Preisen". Im Allgemeinen sind durch solche Aktionen nur sehr wenige Menschen betroffen, welche das sicherlich auch aufregt, nur sind es halt nicht genug um die Welle zu machen.

Der Streik zeigt die Macht einiger weniger Arbeiter an neuralgischen Punkten in der Republik, welche das ganze Land unakzeptabel hart treffen. Das ist kein Streik, das ist Erpressung. Zum Streiken GEGEN DIE BAHN AG könnte man deutlich länger erstmal nur den Güterverkehr lahm legen, aber nein, die Lokführer tun alles um den grössten Schaden im gesamten Land anzurichten :-(((
wo offensichtlich seitens der Lokführer kein Verständnis für die Nöte der Kunden (= für diejenigen, welche unterm Strich das Brot der Bahnmitarbeiter zahlen) vorhanden ist, ganz im Gegenteil, wenn man sich ansieht wo und zu welchen Zeiten gestreikt wird, da darf die GDL vom Volk auch kein Verständnis verlangen

[ nachträglich editiert von jschling ]
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06.11.2014 19:09 Uhr von FlatFlow
 
+11 | -8
 
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Einer der wenigen Journalisten die das Problem erkannt haben, der Rest schreibt einer von anderen ab, so entsteht Hetze und Hexen jagt.

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]
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06.11.2014 19:09 Uhr von opheltes
 
+0 | -3
 
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Naja die Gewerkschaften kann man nicht vergleichen mit der offenen Wirtschaft.

Selbst Leute die nicht (freiwillig) in die Gewerkschaft gehen, haben eher schiss gekuendigt zu werden, weil sie auf die Strasse gehen.
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06.11.2014 19:09 Uhr von Shalanor
 
+8 | -18
 
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06.11.2014 19:26 Uhr von WalterWhite
 
+11 | -7
 
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@wok..: So Ein Schwachsinn! Ein Bahnmitarbeiter verdient nach 20 Jahren Dienstzeit nur 1600 Euro! Und sie verlangen nur eine 5%ige Erhöhung. Eigentlich hätten sie 25 Prozent mehr verdient!
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06.11.2014 19:30 Uhr von Patreo
 
+3 | -3
 
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Wok...woher stammen deine Zahlen von 3000-4000 Euro?
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06.11.2014 19:39 Uhr von frederichards
 
+7 | -3
 
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"Für die vielen Minijobber, Leiharbeiter und andere Geringsverdiener interessieren sich die Gewerkschaften nämlich nicht.... " sagte wok.

Doch wok, deswegen kommt der Mindestlohn, wegen der Gewerkschaften und das hilf dann den Vieljobbern schon. Besser geht immer, aber man kann 20 Jahre falsche Jobpolitik nicht in 5 Jahren zurückdrehen.
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06.11.2014 19:49 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -11
 
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Man sollte auch einmal deutlich sagen, dass der Beruf des Lokführers völlig überbewertet ist - Lokführer war mal toll als noch die Dampf-Lokomotive fuhr. Aber nicht mehr heute. Das ist heute ein Hilfsarbeiterjob !!
Sicherheitspersonal verdient mit Überstunden gerade mal 1.500 Brutto - die Leute kommen mit 1.050.- netto nach hause. Die streiken aber nicht, weil sie auf 6 Monate befristet eingestellt sind. Und danach die nächste Befristung bekommen. Redet keiner darüber.
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06.11.2014 19:58 Uhr von Patreo
 
+9 | -5
 
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Ich finde es interessant zu sehen, wie hier im Forum häufig gegen Regierungen, kapitalistische Großverbände, Konzerne geklagt wird.
Man ist aber nur so lange scheinbar für den Arbeitnehmer, solange man selbst nicht betroffen ist...
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06.11.2014 20:09 Uhr von fox.news
 
+2 | -0
 
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ein weiterer Kommentar zum Thema aus der Zeit:
http://www.zeit.de/...



@ Jalapeno.

"(Und wenn woanders der Bär Steppt (Frankreich), wo die LKW Fahrer ganze Straßenzüge in Schutt und Asche legen, dann wird hier gejammert, warum die deutschen zu sowas nicht in der Lage sind...

und kaum streiken die Bahner ein wenig, geht´s gejammere los..."


Der Fairness halber: ich bin mir relativ sicher, daß diejenigen, die darüber jammern nicht die gleichen Menschen sind, die sich wundern, warum deutsche Arbeitnehmer so zaghaft ihre Rechte vertreten.
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06.11.2014 20:26 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+4 | -0
 
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Es wird generell Zeit das diese Dinosaurier in den Führungsetagen Deutschlands sich verpissen. Ob bei der DB selbst oder deren Gewerkschaften, den Banken, den Plattenlabels, den Versicherungen den Medien und der Politik. Überall sitzen ewig gestrige die sich eine Welt herbeizaubern wollen die absolut infunktionabel strukturiert ist. Liebe Leute ihr seid schon längst abgestürzt und wollt nur nicht die Zügel los lassen. Darum müssen alle leiden. (Auch die Mitglieder der GDL)
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06.11.2014 20:36 Uhr von Schaumschlaeger
 
+4 | -2
 
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So ist es. Solidarität vermisse ich schon lang.

[ nachträglich editiert von Schaumschlaeger ]
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06.11.2014 21:50 Uhr von blaupunkt123
 
+4 | -3
 
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Ja in diesem Fall hat er wirklich recht.

Sieht man doch auch z.B. an den Kommentaren hier.

Unternehmen zahlen immer miesere Löhne und haben es geschafft, dass sich die kleinen Bürger gegeneinander schon aufhetzen.

Niedriger Lohn, ständig erreichtbar, Bereitschaft, Überstunden usw. Und wehe wenn jemand mal fragt ob er Urlaub, oder die Überstunden nehmen kann..
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06.11.2014 22:02 Uhr von shovel81
 
+8 | -1
 
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ZRRK

Ich denke mal die Uni kommt ein paar Tage auch ohne Putzkolonne aus.
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06.11.2014 22:51 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -2
 
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Letztendlich nutzen sie die Notlage der Leute aus die auf die Bahn angewiesen sind. Daß diese nicht zur Arbeit können und womöglich massive Konsequenzen zu befürchten haben geht denen völlig am Arsch vorbei. Schlimmer noch, sie nehmen unbeteiligte als Geiseln um ihre Ziele durchzusetzen.
Leute im Bereich von Infrastruktur und vergleichbaren Diensten sollten genau deswegen auch nicht streiken dürfen. Und bevor ihr was dazu sagt überlegt mal wie ihr es fändet wenn z.B. die Energieversorger oder die Stadtwerke streikten und ihr ne Woche keinen Strom oder Wasser hättet. Aber die Bahn natürlich was ganz was anderes...
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06.11.2014 23:02 Uhr von ar1234
 
+2 | -1
 
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Unsere heutigen Niedriglöhne sind übrigens auch eine Folge des Fehlens von Gewerkschaften. Wenn keiner Druck auf die Arbeitgeber ausübt, neigen sie auch nicht dazu, einen fairen Lohn zu zahlen. Wer auf Gewerkschaften schimpft, aber sich ebenso über die heutigen Löhne beschwert, hat in Geschichte nicht aufgepasst. Die Gewerkschaften haben einst die Löhne vom Niedrigniveau nach oben gebracht. Dann kam die Gewerkschaftshetze und die Gewerkschaften verschwanden aus vielen Bereichen. Dann hörten die Lohnerhöhungen auf und es gab sogar Lohnsenkungen.

Nun sind wir im heute. Deutschland zahlt schon dermaßen beschissene Löhne, dass viele trotz Vollzeitstelle mit ALG II aufstocken können.

Ohne Druck von der Seite der Arbeiter sind die Arbeitgeber am längeren Hebel. Und Arbeitgeber sind keine Wohlfahrtsmenschen. Sie wollen und müssen Geld verdienen. Das geht auch auf Kosten der Arbeiter. Gewerkschaften schaffen den nötigen Gegendruck, damit die Arbeitgeber nicht zu sehr auf Kosten der Arbeiter Geld scheffeln können.

Bevor ihr nun weiter auf Gewerkschaft und Niedriglohn schimpft, lest doch bitte wenigstens etwas über die Geschichte der Gewerkschaften und der Dinge, die wir den Gewerkschaften zu verdanken haben.

Ohne Gewerkschaften hätten wir heute noch eine 6 Tage Woche mit über 60 Stunden. Wenn beide Ehepartner arbeiten, hättern sie mit Glück gerade noch so viel Geld über, um nicht verhungern zu müssen. Dafür müssten die Kinder aber helfen!!!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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07.11.2014 00:27 Uhr von Xerves
 
+4 | -1
 
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Ob Augstein es auch als Geschenk sehen würde wenn Altenpfleger oder Krankenschwester / pfleger so streiken und damit Alte und Kranke tagelang nicht versorgt werden würden ?

Streik sollte so sein das es den Arbeitgeber trifft aber nicht die Kunden, zb wie bei amazon, da merken die Kunden nichts von den Streiks

[ nachträglich editiert von Xerves ]
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07.11.2014 01:59 Uhr von ar1234
 
+0 | -4
 
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@Xerves: Möchtest du 5 Euro Brutto die Stunde?.... denn so bekommt man 5 Euro Brutto die Stunde!
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07.11.2014 09:13 Uhr von psycoman
 
+4 | -0
 
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Die Leute beschimpfen die GDL nicht, weil sie gegen deren Streikrecht sind, sondern einfach weil sie alle vom Streik getroffen werden und schlicht nicht zur Arbeit oder wegfahren können.
Jetzt fährt mal wieder für vier Tage in Berlin weder Zug noch S-Bahn korrekt, was einfach lästig ist.
Gerade für Leute ohne Auto, die auf ÖPNV angewiesen sind.

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