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GDL-Streik: Wird Claus Weselsky Gewerkschaften schaden wie einst Margaret Thatcher?

Nach Auffassung des Manager Magazins geht Claus Weselsky einen fatalen Weg, anders als den der einstigen Premierministerin Margaret Thatcher. Die erbitterte Gegnerin der Gewerkschaften, deren Macht sie nach Jahren brechen konnte, das kann Weselsky schneller schaffen, so das Magazin.

Der GDL-Chef geht keinerlei Kompromisse ein, kennt nur Sieg oder Niederlage. Im Vergleich mit Thatcher sind das ähnliche unbelehrbare und egomane Verhaltensweisen, sowie Weltfremdheit. Ohne Rückhalt der Menschen kann man einen Arbeitskampf nicht gewinnen. Schon gar nicht mit einem "Eisernen Claus".

Statt Gewerkschaften zu stärken, wird stures Verhalten des GDL-Führers zu ihrer Schwächung beitragen, schreibt das Magazin. Seine Tour läuft zwangsläufig auf maximale Schäden der Reisenden, Pendler und Geschäftsleute hinaus, was die Tarifpartnerschaften in Deutschland am Ende aus den Angeln heben kann.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Streik, GDL, Margaret Thatcher
Quelle: manager-magazin.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2014 18:16 Uhr von TinFoilHead
 
+12 | -14
 
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Seine Tour läuft zwangsläufig auf maximale Schäden der Reisenden, Pendler und Geschäftsleute hinaus, was die Tarifpartnerschaften in Deutschland am Ende aus den Angeln heben kann.

Wie sie alle der DB beispringen, die sie sonst auch nur kritisieren.
Wie teuer das für die DB wohl war...?
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06.11.2014 18:52 Uhr von ewin12000
 
+17 | -8
 
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Interessant wie man eine Gewerkschaft,die ihr VERFASSUNGSMÄSIGES RECHT war nimmt versucht in die dunkle Ecke zu drängen.Normalerweise das was die GDL für Ihre Mitglieder macht,ist das die Pflicht aller Gewerkschaften...Traurig das diese das nicht machen obwohl Unternehmensgewinne und Mangergehälter schwindeleregende Höhen erreichen....Die Deutsche Bahn hat 500 Millionen Euro nach Steuern Gewinn und nur deshalb so wenig weil Sie masive Rücklagen bildet
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06.11.2014 19:00 Uhr von FlatFlow
 
+15 | -8
 
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Man sollte die Frage stellen wieso die GDL streikt muss und nicht ob Herr Weselsky ein egomane ist. Er vertritt nur seine Prinzipien und die Leute die ihm bezahlen. Zu einem Streik gehören immer Zwei, die DB ist nicht so unschuldig wie die Medien es versuchen zu darstellen.
Die DB muss sich auch etwas bewegen um ein Kompromiss zu erreichen, aber so wie ich das sehe, blockieren sie die ganze Zeit.
Das Papier von 30 Oktober ist ein Witz, jeder mit etwas Grips würde es nicht unterschreiben.
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06.11.2014 19:32 Uhr von frederichards
 
+13 | -6
 
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Die Deutsche Bahn AG hat kein Wahlrecht der Gewerkschaften, versucht dieses aber medienwirksam so darzustellen.

Also: Sollte die Haltung der Bahn AG weitere Anhänger gewinnen, müssten alle Gewerkschaften sich überlegen in einen GENERALSTREIK zu treten, um auf das Grundrecht aufmerksam zu machen.

Die Bahn muss mit allen Gewerkschaften in ihrem Unternehmen verhandeln und bei Überschneidungen eben den gleichen Abschluss hinbekommen --- einfach.

Ich wäre bei einem Generalstreik dabei - wo gibts denn sowas, das ein Konzern auf Verfassungsgrundrechte spuckt!
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06.11.2014 19:36 Uhr von hellboy13
 
+3 | -2
 
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Die Dunkle Bedrohung ! Er ist Gefährlich!

[ nachträglich editiert von hellboy13 ]
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06.11.2014 19:56 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -4
 
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Grob die Hälfte der deutschen Bevölkerung hat gar nicht die Möglichkeit zu streiken, weil sie in gar keinem Tarifvertrag sind, dauerhaft befristet sind, oder über Zeitarbeitsfirmen laufen. Bei vielen Gruppen würde der Streik in der Bevölkerung überdies kaum bemerkt werden.
Diese Macht geht nur von der Bahn und den Piloten aus. Insofern ist das Streikrecht für große Teile der Bevölkerung eher Augenwischerei. Denen wird vom Chef gesagt, dass die Tür offen steht.
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06.11.2014 20:05 Uhr von Trallala2
 
+7 | -3
 
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Jeder Mensch ist seines eigenen Glückes Schmied.

Das bedeutet, keiner wird den Lokführern etwas schenken, weder die Bahn, noch die Reisenden.

Hier versuchen sich nur Stellen in die Verhandlungen einzumischen die eigentlich nichts zu sagen haben.

Man sollte aber auch sich im Klaren sein, dass die deutschen und britischen Gewerkschaften unterschiedlich gearbeitet haben. Beide Gewerkschaften zu vergleichen ist schwer. Deshalb ist das was Thatcher gemacht hat nur bei den britischen Gewerkschaften vorstellbar.
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06.11.2014 20:16 Uhr von AMB
 
+3 | -3
 
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Also ich sehe zwei mögliche Reaktionen der Politik. Der schaden geht in die Milliarden an Steuergeldern, dann werden Streiks verboten, wobei der tatsächliche Schaden dann ein zigfaches ist, da ja Steuern nur einen Teil des Verlustes darstellen.
Es entstehen zu hohe Folgekosten für die Allgemeinheit und man entschließt sich in der Politik hier den Verursacher zur Kasse zu beten. Also sind fortan weiterhin Streiks erlaubt, nur muß dann die Streikkasse auch für Schäden aufkommen, die in anderen Betrieben entstehen. Das wäre jedoch eine für das Volk akzeptablere Lösung, weil ich selbst halte nichts von assozialen Streiks, die gerade jene am Härtesten Treffen die es sowieso schwerer haben. Bsp. Alleinerziehende etc. Denn kein Arbeitgeber versteht es wirklich lange, daß einer seiner Mitarbeiter andauernd fehlt. Selbst wenn die Ursache die nicht mehr vorhandene Bahnverbindung ist und der Mangel an Geld fürs Taxi.

Allerdings könnte ebenso die Wirtschaft reagieren und zwar aus verschiedenen Richtungen: A - eine Gruppe von Computerspezialisten die sauer geworden ist, ersetzt einfach die Lockführer durch ein von ihr entworfenes Sicherheitssystem, daß die Aufmerksamkeit eines jeden Lockführers übersteigt. B - die Betreibergesellschaft ersetzt die Lockführer durch in Auftrag gegebene Systeme.

Allerdings sind ist der letzte Punkt selbst dann interessant, wenn nur die Lockführer zu teuer werden. Also könnten zu hohe Abschlüsse dort genau der Auslöser werden. Zu hohe Abschlüsse sind es auch, wenn man die Kosten des Streikes (Schaden des Streikes) für das Unternehmen und die zusätzlichen Kosten für die Lockführer addiert und dies eben zu viel ist, weil die Arbeitgeber, wenn sie auf solidität gesetzt hatten hier sowohl diesen Punkt verlieren als auch Fahrausfälle bei weiteren Auseinandersetzugen zu erwarten sind.
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06.11.2014 20:58 Uhr von mia_wurscht
 
+1 | -1
 
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" Die erbitterte Gegnerin der Gewerkschaften, deren Macht sie nach Jahren brechen konnte, das kann Weselsky schneller schaffen, so das Magazin."

Und was wollte uns der Künstler hiermit sagen?
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06.11.2014 21:18 Uhr von ghostinside
 
+3 | -2
 
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Diese Antigewerkschaftspropaganda widert mich nur noch an!
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06.11.2014 21:49 Uhr von telemi
 
+4 | -2
 
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Klar das die Bild der Kapitalisten derartiges äußert
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07.11.2014 00:27 Uhr von Mordo
 
+0 | -0
 
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Nein, wird er nicht. Er heißt ja schließlich Claus Weselsky, nicht Andrea Nahles. Und er sieht ihr auch irgendwie kein bisschen ähnlich:

http://de.wikipedia.org/...

SCNR
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07.11.2014 01:39 Uhr von mort76
 
+3 | -1
 
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Zeitsprung,
als wären WIR hier die gierigen...die Anzahl der Millionäre hat sich innerhalb von ca. 6 Jahren verdoppelt...wir wollen nur unseren gerechten Anteil.
Es ist genügend Geld vorhanden- es ist nur ungerecht verteilt.
Das Geld landet in Liechtenstein und in der Schweiz, nicht in der deutschen Wirtschaft.
Wenn der Arbeitnehmer das Geld erhält, zahlt sich das auch aus...das Geld kommt sofort zurück ins System.
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07.11.2014 02:53 Uhr von Phyra
 
+6 | -1
 
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@ewin12000
"Normalerweise das was die GDL für Ihre Mitglieder macht,ist das die Pflicht aller Gewerkschaften..."

ja wenns denn mal so waere, die gdl streikt gerade nicht dafuer, dass ihre mitglieder hoehere loehne oder bessere arbeitszeiten erhalten, das ist nur nebensaechlich mti drin, es geht ihnen hauptsaechlich darum, neue mitglieder werben zu koennen und sich somit ihre mitgliedsbeitraege zu sichern, nichts anderes ist ihre forderung danach, auch anderes zugpersonal vertreten zu koennen (welches bereits in einer gewerkschaft ist und eine 2. ueberhaupt nicht benoetigt).

Eine gewerkschaft sollte ihre mitglieder, ihre berufsgruppe vertreten und nicht wie ein marktwirtschaftliches unternehmen versuchen ihre gewinnspanne und kundenstamm in anderen bereichen zu erweitern.
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07.11.2014 08:47 Uhr von jpanse
 
+1 | -3
 
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Für das was die GDL (Claus Weselsky) da abzieht habe ich kein Verständnis mehr. Dem geht es nur um perverse Machtspiele. Die Mitglieder seiner Gerwerkschaft sind dem scheissegal.
Der hat jetzt praktisch seinen Platz in der Geschichte sicher, ähnlich wie Wowi mit dem BER...ist zwar nicht positiv, aber man redet über die Leute...

Die GDL ist die Gerwerkschaft der LOKFÜHRER und nicht des Zugbegleitpersonals...das hätten die sich überlegen sollen bevor sie eine Gewerkschaft gründen.
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07.11.2014 10:23 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Ohne Rückhalt der Menschen kann man einen Arbeitskampf nicht gewinnen." (LuckyBull)
Er hat den Rückhalt.
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07.11.2014 11:07 Uhr von pitufin
 
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@ der Volksschreck von der GDL soll zum Teufel gehen, nur seinen Machthunger will er ausleben. Die Schäden interessieren ihn einen feuchten Staub.

[ nachträglich editiert von pitufin ]

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