06.11.14 13:24 Uhr
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Katholikentag: Aktivisten fordern, dass Kirche ihre Feste selber finanzieren

Kirchen- und Katholikentage werden in Deutschland vom Staat mitfanziert, wogegen Aktivisten nun protestieren.

In Münster fordert die Gruppe nun in einem öffentlichen Brief die Abschaffung dieser Zahlungen, denn so müsste auch 2018 das hochverschuldete Münster den Katholikentag mitzahlen.

Die Kirche wehrt sich mit dem Argument dagegen, dass der Staat ja auch kulturelle und sportliche Veranstaltungen subventioniere.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Staat, Kirche, Subvention
Quelle: zeit.de

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06.11.2014 13:33 Uhr von Tamerlan
 
+11 | -13
 
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"Die Kirche wehrt sich mit dem Argument dagegen, dass der Staat ja auch kulturelle und sportliche Veranstaltungen subventioniere."

Find das Argument sinnvoll. :) Der Staat finanziert ja schließlich auch den Fußballfans ihr Hobby. Und längst nicht alle Deutschen sind Fußballfanatiker.
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06.11.2014 13:49 Uhr von blaupunkt123
 
+13 | -4
 
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Die Kirche ist übersetzt das reichste Unternehmen.

Ich finde es auch schon lange einen Skandal, dass der Steuerzahler für die ganzen Auftritte zahlt.

Und besonders auch für die ewigen Renovierungen der Kirchen, Döme, usw..

Das alles könnte die Kirche locker selber zahlen.

Aber dank unserem tollen System kann die Kirche immer reicher und reicher werden.

Wo ist denn die Kirche allein beim Thema Asyl ?
Fast kein Cent kommt von der Kirche.
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06.11.2014 13:50 Uhr von superhuber
 
+9 | -0
 
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Selbstverständlich sollten dann auch Events von den Zeugen Jehovas, Scientology und diversen anderen Religionen finanziert werden.
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06.11.2014 16:51 Uhr von Trallala2
 
+2 | -7
 
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@benni-88

"sekten gehören verboten..."

Das ist Diktatur. Ist das die Weltanschauung der Atheisten? Andere Weltanschauungen zu verbieten? Kann man also sagen, dass Atheisten, sollten sie an die Macht kommen, diktatorisch regieren würden?

Übrigens, auch die Kirche hat versucht andere Religionen zu verbieten. Das wird heute als Kriminalgeschichte des Christentums angesehen. Du als Atheist hast aber gerade das gleiche verlangt, was man heute den Christen vorwirft. Also das Andere verbieten.

Willkommen im Klub.

"und nicht auch noch vom staat finanziert"

Zweitens, Christen sind ein Teil des Staates, genau wie Atheisten. Der Staat ist nicht dazu da den Atheisten zu dienen, sondern allen. Auch ist der Staat kein Unternehmen das nur Geld nimmt. Die Aufgabe des Staates ist es also auch Geld auszugeben.

Nun stellt sich die Frage wieso der Staat das tun soll was die Atheisten wollen, aber nicht das was Christen wollen.

Der Sinn der Trennung von Kirche und Staat ist ja, dass der Staat nicht eine Religion unterstützt und mit ihr zusammen arbeitet, und die anderen ignoriert. Aber nun versuchen die Atheisten dem Staat zu diktieren, dass sie bestimmte Gruppen (dieses Mal Religionen) ignorieren sollen. Die Atheisten arbeiten also auf das hin, was man gerade mit der Trennung von Kirche und Staat erreichen will. Eben alle gleich behandeln. Das wollen Atheisten anscheinend nicht.

Willkommen im Klub ;)
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06.11.2014 16:59 Uhr von Trallala2
 
+2 | -4
 
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Ach so, und noch was. Solche Events wie Katholikentag sind Veranstaltungen von denen die ganze Gegend profitiert. Es kommen Leute aus ganz Deutschland, Österreich, Schweiz usw. Die Bahn profitiert davon, Hotels, Bussunternehmen, Restaurants und alle Einrichtungen die davon profitieren wenn Besucher in die Stadt kommen.

Viele Profitieren davon, der Staat bekommt seine Unterstützung als Steuer zurück. Es ist also nicht nur geben.
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06.11.2014 17:06 Uhr von Trallala2
 
+1 | -2
 
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@Fraktal

"Von wem werden wohl der Bau und die Unterhaltung der Moscheen mitfinanziert.
Richtig!!vom deutschen Steuerzahler."

Ich bin mir hier zwar nicht 100% sicher, aber finanziert es nicht die Türkei?

Türkei ist zwar laizistisch, aber das Verhältnis zwischen Staat und Religion ist besonders. Denn der Staat übernimmt die Ausbildung der Imame und übernimmt die Kosten für den Bau der Moscheen. Das scheint zuerst ein ungleiches Verhältnis zu sein, denn der Staat zahlt, auf der anderen Seite hat der Staat die Kontrolle über die Religion. Wie gesagt, der Staat übernimmt die Ausbildung und die Gebäude gehören ihm. Er kann sie jederzeit schließen.

Somit unterstützt die Türkei den Moscheenbau auch im Ausland, damit es die Kontrolle behält.
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06.11.2014 17:30 Uhr von grotesK
 
+3 | -1
 
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Der Staat sollte diesen Geisteskranken helfen, indem er ihnen Therapien subventioniert...damit sie nicht mehr an wasserwandelnde Märchengestalten glauben und sich im hier und jetzt integrieren können. Religion ist heilbar!
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06.11.2014 19:40 Uhr von el_vizz
 
+2 | -0
 
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@Trallala: "Der Sinn der Trennung von Kirche und Staat ist [...] Eben alle gleich (zu) behandeln."

Diese "Gleichbehandlung" sieht man recht eindrucksvoll beim Arbeitsrecht, wo "christliche", fast zu 100% vom Steuerzahler finanzierte Träger ihre Extrawürste braten dürfen. Und das auch noch höchstrichterlich.

Ab davon (könnte noch einiges zu Extrawürsten und Gleichbehandlung schreiben, aber das Leben ist zu kurz): Die Kirchensteuereinnahmen sprudeln trotz vieler Austritte. Die kolportierten Beträge könnte man locker aus der Portokasse zahlen - wenn man denn wollte. Auf der Gegenseite hat die Stadt enorme Schulden. Das Theater leidet, Preussen Münster spielt in einer Bruchbude (die allerdings viel Charme hat), die Pläne für ein notwendiges neues Hallenbad liegen seit Jahren auf Eis. Dazu kommen gravierende Kosten wegen des Unwetters...Das sollte beide Positionen recht gut zusammenfassen.

Ich für meinen Teil sehe (bei aller Antiphatie, die immer größer wird, sobald Gestalten wie der Müller das Maul aufmachen) einen schönen Umsatz für die Gastronomen, Hoteliers und den Einzelhandel. Dazu eine tolle Werbung für die Stadt an sich (was sich langfristig auszahlt, siehe "Tatort")...

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