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Katholikentag: Aktivisten fordern, dass Kirche ihre Feste selber finanzieren

Kirchen- und Katholikentage werden in Deutschland vom Staat mitfanziert, wogegen Aktivisten nun protestieren.

In Münster fordert die Gruppe nun in einem öffentlichen Brief die Abschaffung dieser Zahlungen, denn so müsste auch 2018 das hochverschuldete Münster den Katholikentag mitzahlen.

Die Kirche wehrt sich mit dem Argument dagegen, dass der Staat ja auch kulturelle und sportliche Veranstaltungen subventioniere.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Staat, Kirche, Subvention
Quelle: zeit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2014 13:33 Uhr von Tamerlan
 
+11 | -13
 
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"Die Kirche wehrt sich mit dem Argument dagegen, dass der Staat ja auch kulturelle und sportliche Veranstaltungen subventioniere."

Find das Argument sinnvoll. :) Der Staat finanziert ja schließlich auch den Fußballfans ihr Hobby. Und längst nicht alle Deutschen sind Fußballfanatiker.
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06.11.2014 13:50 Uhr von superhuber
 
+9 | -0
 
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Selbstverständlich sollten dann auch Events von den Zeugen Jehovas, Scientology und diversen anderen Religionen finanziert werden.
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06.11.2014 19:40 Uhr von el_vizz
 
+2 | -0
 
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@Trallala: "Der Sinn der Trennung von Kirche und Staat ist [...] Eben alle gleich (zu) behandeln."

Diese "Gleichbehandlung" sieht man recht eindrucksvoll beim Arbeitsrecht, wo "christliche", fast zu 100% vom Steuerzahler finanzierte Träger ihre Extrawürste braten dürfen. Und das auch noch höchstrichterlich.

Ab davon (könnte noch einiges zu Extrawürsten und Gleichbehandlung schreiben, aber das Leben ist zu kurz): Die Kirchensteuereinnahmen sprudeln trotz vieler Austritte. Die kolportierten Beträge könnte man locker aus der Portokasse zahlen - wenn man denn wollte. Auf der Gegenseite hat die Stadt enorme Schulden. Das Theater leidet, Preussen Münster spielt in einer Bruchbude (die allerdings viel Charme hat), die Pläne für ein notwendiges neues Hallenbad liegen seit Jahren auf Eis. Dazu kommen gravierende Kosten wegen des Unwetters...Das sollte beide Positionen recht gut zusammenfassen.

Ich für meinen Teil sehe (bei aller Antiphatie, die immer größer wird, sobald Gestalten wie der Müller das Maul aufmachen) einen schönen Umsatz für die Gastronomen, Hoteliers und den Einzelhandel. Dazu eine tolle Werbung für die Stadt an sich (was sich langfristig auszahlt, siehe "Tatort")...

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